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Was geschieht mit Atheisten nach dem Tod?












Klappe zu Affe tot! Oder was passiert mit Atheisten?
Dasselbe wie mit überzeugten Nichtschwimmern nach dem Fall in ein 50cm tiefes Gewässer:
Sie strampeln und strampeln wild und japsen nach Luft und rufen um Hilfe, bis sie dessen so müde werden, dass sie resigniert die Füsse hängen lassen... und aufstehen!

Und wenn es gar überzeugte Athegoisten waren rufen sie noch indigniert aus:
"Ich verlange Genugtuung und Schadenersatz! WARUM hat mich niemand darauf aufmerksam gemacht? Menschen sind einfach gemeine Kreaturen!"

Wenn sie Humor haben, lachen sie vielleicht und wenn sie dann mal einen Moment zur Ruhe kommen sind sie einfach nur überwältigt von der Schönheit des Universums.
Hallo VanTast

Mit Deinen anderen Kommentaren bin ich einer Meinung.

Nur den da muss ich nochmals kommentieren:

Zitat:
Das verstehe ich nicht.
Das allmächtige Gott hätte die Wahl, statt der Hölle eine Generalentsorgung der verkommenen Seelen einzurichten, oder in einem Recycling diese Seelen um zu wandeln, dass alle Wesen glücklich werden können.

Die Hölle ist keine „Entsorgung“.
Schau mal, ich hatte 1993 bei Sai Baba eine Serie von Interviews.
(Normalerweise schreibe ich nicht darüber, denn den innersten Glauben sollte man für sich behalten, aber Du hast Dich ja vor mir geoutet)
Es war ein Seelen-Seelen Kontakt.
Immer wieder, wenn ich herauskam, fühlte ich mich dem Göttlichem in Allem ein Stück näher.
Die Liebe in mir wuchs an und ich erkannte vieles intuitiv.
Jahre lange war ich durch eine Hölle gegangen: ein intensiver Selbsthass.

Da erkannte ich: Die Erde ist Liebe!

Denn ich war überall von tiefster Liebe umgeben.
Selbst die Blumen verströmten eine wahrnehmbare Liebe.
Wogen von Liebe überspülten mich ständig und ich war in eine tiefe Ekstase versetzt, die von 1993 bis 2000 anhielt, aber bis heute nicht versiegte.


Da erkannte ich: Der Himmel ist Liebe!

Und der Himmel ist allgegenwärtig. Überall wo ich hinschaute sah ich Menschen, in denen diese Liebe wohnt. Es kam vor, wenn ich dasaß, dass Kinder zu mir herkamen und mich küssten. Sie sind wohl die Empfänglichsten für diese Liebe. Oder auch ein behindertes Mädchen, von dem ich mich regelrecht losreißen musste. Dann kam der Moment, wo mein höheres Selbst übernahm.
Ich war leicht wie eine Feder, ich konnte mich in eine totale Geborgenheit hineinfallen lassen. Ich übergab mich selbst an mein höheres „Ich“. Alles ging von selbst. Ich redete, ohne zu wissen was ich sagen will. (Ja ich war sogar erschrocken darüber.) Und betrachtete nachher meine Worte: es waren wunderbare Worte. Auch das handeln ging wie von selbst. Da erkannte ich wie es Gottgeeinten Menschen ergehen muss: das ist wie fahren in einem Auto und Gott ist der Beifahrer und endlich sagen sie: Gott, bitte lenke Du meinen Wagen. (Krishna der Wagenlenker)


Da erkannte ich: Die Hölle ist Liebe!

Ich sah den Himmel offen stehen aber auch viele Menschen, die das trauriger Weise nicht erkannten. Ich erkannte das Leiden auf dieser Welt und mein Leiden, durch das ich gegangen war, als einen kleinen Teil, davon. Ich wusste, dass dieses Leiden einzig den Zweck hatte, uns wieder zu dem zu führen, was wir wirklich sind: „Verkörperungen der Liebe“ so wie uns Sai Baba bei jeder seiner Reden anspricht. Und er weiß das. Und ich durfte es erkennen. Das war ein Bonbon als Vorgeschmack, von dem was kommt, wenn wir es schaffen, unser Ego nach und nach immer mehr zu überwinden. Wenn ich also sagte: „Die Hölle ist ein Beweis für Gottes Liebe“ so meine ich damit eben, dass es keine Verdammnis gibt, denn die Hölle ist ein Läuterungsprozess.
In Sai Babas Worten: „Im Schmelztiegel des Leidens wird das Eisen von seinen Unreinheiten befreit.“
Gruß Martin
Zitat:
Wenn ich also sagte: „Die Hölle ist ein Beweis für Gottes Liebe“ so meine ich damit eben, dass es keine Verdammnis gibt, denn die Hölle ist ein Läuterungsprozess.


Ganz genau das meine ich auch!

Himmel und Hölle sind so wenig ein Ort wie Leben und Tod.

Kennst Du das Märchen: "Des Teufels rußiger Bruder"?

Das gibt es bei den Brüdern Grimm zu lesen, aber in diesem Zusammenhang brauche ich nur die Tatsache, dass nach harten Dienstjahren in der Hölle, nicht als Toter, sondern als Lebender und Gehilfe des Teufels, jener dem rußigen Bruder zum Lohn erlaubte, den Kehrdreck aus der Hölle mit zu nehmen.
Siehe: http://gutenberg.spiegel.de/grimm/maerchen/russiger.htm

Zitat:
....jetzt ist die Zeit herum, willst du wieder heim?' 'Ja,' sagte der Soldat, 'ich wollt auch gerne sehen, was mein Vater daheim macht.' Sprach der Teufel 'damit du deinen verdienten Lohn kriegst, geh und raffe dir deinen Ranzen voll Kehrdreck und nimms mit nach Haus. Du sollst auch gehen ungewaschen und ungekämmt, mit langen Haaren am Kopf und am Bart, mit ungeschnittenen Nägeln und mit trüben Augen, und wenn du gefragt wirst, woher du kämst, sollst du sagen 'aus der Hölle,' und wenn du gefragt wirst, wer du wärst, sollst du sagen 'des Teufels rußiger Bruder und mein König auch.' Der Soldat schwieg still und tat, was der Teufel sagte, aber er war mit seinem Lohn gar nicht zufrieden.

Sobald er nun wieder oben im Wald war, hob er seinen Ranzen vom Rücken und wollt ihn ausschütten: wie er ihn aber öffnete, so war der Kehrdreck pures Gold geworden.....


Die Moral dieser Stelle der Geschichte ist, dass im Läuterungsprozeß das Denken vom Materiellen Glück weg zum spirituellen Verständnis geführt werden soll.
Der Kehrdreck ist das Gold, Gold als Symbol für materielle Werte.
Die Geschichte finde ich nach wie vor eines der schöneren Märchen Grimms mit durchaus offener Aussage.
Wow, Martin!
Zitat:
Schau mal, ich hatte 1993 bei Sai Baba eine Serie von Interviews.

Da hast Du aber gerade Glück gehabt!
Ich war ein halbes Jahr in der Nähe des Ashrams und wurde einmal zusammen mit 20 anderen zum Interview gerufen (einmal hatte ich es auch verpasst, hatte nicht gemerkt dass Schweizer gefragt waren)

Er hat mir nur gesagt, ich könne vielleicht Krishnas Flöte spielen, als ich auf die Frage, was ich im Leben wolle, sagte, den Menschen Freude machen, irgendwie wie Krshna.
Erst hat er ziemlich gelacht, dann sagte er das mit der Flöte und dann noch zu allen etwa eine gute halbe Stunde hat er geredet.

Ich muss gestehen, dass ich nicht so sehr innerlich überwältigt war wie andere von sich berichteten, vielleicht bin ich einfach nicht so sensibel oder berührbar, weiß auch nicht, jedenfalls hab ich die Zeit im Ashram durchaus als Wachstumsprozess erfahren, wenn ich auch nicht genau sagen kann, was denn wie und inwiefern gewachsen sei.

Außerdem, ich halte es immer noch für durchaus möglich, dass von dem was ich meine es wäre ewig nach dem medizinischen Tod der Hardware gar nichts mehr existieren könnte und dass alle diese Gedanken um Jenseits und Gott einfach schöne und sehr brauchbare fantasien sind, die leider eben auch zu Zwecken benutzt werden, die aus der Geschichte vertraut sind.
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