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@martin:
danke! du nimmst mir die worte aus dem mund
für mich ist sein menschsein das, was jesus ausmacht, was der ganzen aktion von der jungfrauengeburt bis zur kreuzigung überhaupt erst sinn gibt. dass er ein mensch war und nicht, dass er ein gott war, macht ihn für mich so interessant. und er hat sich selbst als gottes sohn bezeichnet, nicht weil er etwas besonderes sein wollte, sondern weil wir alle söhne und töchter gottes sind.
es macht keinen sinn für mich eine kluft aufzubauen nach dem motto: hier ist jesus = gott und hier bin ich das arme sündige würstchen.
ich kann wolfgangs argumentation in gewisser weise folgen, aber daraus würde sich für mich ergeben, dass wir alle uns zu gott verhalten, wie die lichtstrahlen zur sonne. vielleicht ist da was dran... ich wage kein urteil zu fällen oder zu denken, dass jemand falsch liegen könnte, solange seine meinung in sich schlüssig ist. alle wege führen nach rom.
lg
lisken
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