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Entpersonifizierung












@ Wolfgang:

Zitat:
Was stimmt? Das es nur diesen einen Weg gibt, wo Du doch immer behauptest, jeder Weg führt in sein Reich?


„Ja, Wolfgang, das stimmt“, das war die Antwort auf Dein Statement:
Zitat:
Also das man Gott über alles und seinen Nächsten wie sich selbst lieben soll.


Zitat:
Ist das jetzt das A und O der Bibel, mit der Du beweisen willst, das Gott sich entpersonifiziert hat?

Nein, Gott hat sich nicht „entpersonifiziert“, das schrieb ich auch gar nicht.
Unter Entpersonifizierung verstehe ich z.B. das allegorische Verständnis von „Vater, Sohn und Heiliger Geist“.
Gott hat unendlich viele Aspekte und darunter auch persönliche.

Zitat:
mit völlig eins werden, ist natürlich nicht die körperliche Begierde gemeint, welche Gott ja ein Greuel ist, und deshalb ja auch Adam und Eva aus dem Paradis geworfen hat, sondern die Vereinigung der Liebe zu Gott (im Geiste) ist damit gemeint

Das ist Mythologie und bestimmt nicht wörtlich zu versehen.
Unsere Vorfahren, die Steinzeitmenschen hatten bestimmt keinen Garten Eden, als sie während der Eiszeit ums überleben kämpften.
Körperliche Begierden sind eine Triebfeder der Evolution, ohne die es uns auch nicht gäbe.

Zitat:
Also ich habe kein Bedürfnis die Person Gott zu werden, oder eins mit dieser zu werden. Und so mächtig wird auch niemals ein von IHM erschaffenes Wesen werden. Denn hätte Gott den Erzengel Luzifär genau so mächtig wie IHN selber gemacht, hätte dieser IHN vernichtet.

Dann hast Du „Einswerden“ auch völlig falsch verstanden. Wenn ein winziger Tropfen in einen gewaltigen Ozean fällt, so bildet das keine Gefahr für den Ozean.

Zitat:
Ich schrieb:
Fast perfekt, wären die Töchter nicht vergessen worden!
Deine Antwort:
Eben weil Du Dich an den "toten" Buchstaben hängst, und nicht den Geist Jesu dahinter erkennst. Mit Söhne sind halt alle Menschen gemeint.

Falls Du eine Schwester hast, nennst Di sie „Bruder“ mit der Begründung, dass mit Brüder alle Geschwister gemeint sind?
Nennst Du Deine Mutter Vater mit der Begründung, dass mit Vater beide Eltern gemeint sind?

Zitat:
Ich schrieb:
Letztlich ist der Weg die Nächstenliebe und die Gottesliebe.
Deine Antwort:
Aber wieso predigst Du dann woanders, das man seinen Sinnesfreuden nachgehen soll, wobei man doch seine Begierden entsagen soll, um somit Gott zu zeigen, daß man IHN auch wirklich über alles liebt.

1. Ich sagte nicht „das[s] man seinen Sinnesfreuden nachgehen soll“, sonder dass man diese nicht unterdrücken soll aus Angst, mann könne dafür von Gott bestraft werden. Denn Gott hat uns mit diesem Lustempfinden geschaffen.
2. Ich sagte nicht „wobei man doch seine Begierden entsagen soll“, im Laufe der spirituellen Entwicklung einer Seele werden niedrigere Wünsche durch höhere ersetzt, ohne, dass das erzwungen werden muss.
3. Ich sagte nicht „um somit Gott zu zeigen, daß man IHN auch wirklich über alles liebt.“ Gott erwartet nicht, dass wir das Ihm/Ihr zeigen. Wenn wir diese Liebe haben, dann ist das Gut für uns, nicht für Gott. Hattest Du jemals bei der Sexualität intensiv an Gott gedacht? Falls nein, tue es doch mal! Deine Gefühle werden noch um ein vielfaches intensiver. Gott ist sowieso dabei, warum sollten wir uns dessen nicht bewusst machen?

Gruß Martin
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