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Der Herr ist der Gott des Himmels












Man kann Jesus nicht unerreichbar machen, genauso kann man IHN auch nicht auf ein höhers Podest setzen.
Und warum erniedrigst Du Jesus? Nur um Dich höher zu stellen, damit Du der Welt predigen kannst, wie Du es siehst, und was Du für richtig oder falsch hälst?
Jesus ist Gott, und wer das nicht glauben will, ist seiner nicht wert! D.h., seine Himmel bleiben einem solange verschlossen, bis man glaubt das nur ER Gott ist.

Der Herr ist der Gott des Himmels

Zitat:
Zuerst muß man wissen, wer der Gott des Himmels ist, weil das übrige davon abhängt; im ganzen Himmel wird kein anderer als Gott des Himmels anerkannt, als der Herr allein; sie sagen daselbst, wie Er selbst gelehrt hat, daß Er einer [und derselbe sei] mit dem Vater; und daß der Vater in Ihm sei, und Er im Vater; und daß wer Ihn sieht, den Vater sehe; und daß alles Heilige aus Ihm hervorgehe: Joh.10/30,38; 14/10,11; 16/13-15.
Ich sprach hierüber öfter mit den Engeln, und sie sagten beharrlich, sie können im Himmel das Göttliche nicht in drei unterscheiden, weil sie wissen und wahrnehmen, daß das Göttliche eines ist und daß es eines ist im Herrn; sie sagten auch, daß die, welche von der Kirche aus der Welt herkommen, bei denen die Vorstellung dreier Göttlichen ist, nicht in den Himmel aufgenommen werden können, weil nämlich ihr Denken [hin und her] irrt von einem zum anderen und es dort nicht erlaubt ist, drei zu denken und einen zu nennen, weil im Himmel jeder aus dem Denken redet; denn dort findet ein denkendes Reden oder ein redendes Denken statt; weshalb denn solche, die in der Welt das Göttliche in drei unterschieden und von jedem eine gesonderte Vorstellung gefaßt und diese nicht im Herrn zu einer gemacht und konzentriert hatten, nicht aufgenommen werden können; denn im Himmel findet ein Gemeinsch aftlichmachen aller Gedanken statt: würde daher dorthin kommen, wer drei denkt und einen ausspricht, so würde er sogleich ausgekannt und ausgestoßen werden. Es ist jedoch zu wissen, daß alle, die nicht das Wahre vom Guten oder den Glauben von der Liebe getrennt hatten, im anderen Leben, wenn sie belehrt worden sind, die himmlische Idee vom Herrn, daß Er der Gott des Alls sei, annehmen; anders aber die, welche den Glauben vom Leben getrennt, das heißt, die nicht nach den Vorschriften des wahren Glaubens gelebt hatten.

Die innerh alb der Kirche den Herrn geleugnet und bloß den Vater anerkannt und in solchem Glauben sich bestärkt hatten, sind außerhalb des Himmels; und weil bei ihnen keinerlei Einfließen stattfindet aus dem Himmel,in dem der Herr allein angebetet wird, so werden sie stufenweise des Vermögens beraubt, über irgend etwas das Wahre zu denken, und werden endlich wie stumm oder reden albern und wanken im Gehen, und ihre Arme hängen herab und schwanken hin und her, wie wenn sie keine Kraft in den Gelenken hätten. Die aber das Göttliche des Herrn geleugnet und bloß Sein Menschliches anerkannt hatten, wie die Socinianer, sind gleichfalls außerhalb des Himmels und werden nach vorne etwas rechts hin gebracht und in die Tiefe hinabgelassen und so gänzlich von den übrigen aus der Christenheit abgesondert. Diejenigen aber, welche sagen, sie glauben an ein unschaubares Göttliche, das sie das Seiende des Alls nennen, aus dem alles entstanden ist, und den Glauben an den Herrn verwerfen, diese wurden als solche erfunden, die an keinen Gott glauben, weil das unschaubare Göttliche ihnen ist wie die Natur in ihrem ersten, woran es keinen Glauben und wozu es keine Liebe geben kann, weil es kein Denkbild davon gibt; diese werden unter diejenigen verwiesen, welche Naturalisten heißen. Anders ergeht es denen, die außerhalb der Kirche geboren sind und Heiden genannt werden, von denen im folgen den [die Rede sein wird].

Alle Kinder, aus denen der dritte Teil des Himmels besteht, werden in die Anerkennung und in den Glauben eingeleitet, daß der Herr ihr Vater ist, und nachher, daß Er der Herr aller, somit der Gott des Himmels und der Erde ist. Daß die Kinder in den Himmeln heranwachsen und durch Erkenntnisse vervollkommnet werden bis zur engelgleichen Einsicht und Weisheit, wird man im folgenden sehen

Daß der Herr der Gott des Himmels sei, können die Angehörigen der Kirche nicht bezweifeln, denn Er selbst lehrte, daß alles, was der Vater hat, Sein sei: Matth.11/27; Joh.16/15; 17/2; und daß Er alle Gewalt im Himmel und auf Erden habe: Matth.28/18; im Himmel und auf Erden sagt Er, weil, wer den Himmel regiert, auch die Erde regiert, denn das eine hängt vom anderen ab. Den Himmel und die Erde regieren heißt, [diese] empfangen von Ihm alles Gute, das Sache der Liebe, und alles Wahre, das Sache des Glaubens ist, mithin alle Einsicht und Weisheit und so alle Seligkeit, mit einem Wort, das ewige Leben; dies lehrte auch der Herr, indem Er sagte: „Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen“ : Joh.3/36. Anderwärts: „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an Mich glaubt, wird leben, wenn er auch stirbt; jeder, der lebt und an Mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben“: Joh.11/24,25. Und in einer anderen Stelle: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“: Joh.14/6.

Es waren einige Geister, welche, solange sie in der Welt lebten, den Vater bekannt, vom Herrn aber keine andere Vorstellung als wie von einem anderen Menschen gehabt und daher nicht geglaubt hatten, daß Er der Gott des Himmels sei; diesen wurde deshalb erlaubt, herumzuwandern und, wo sie wollten, zu untersuchen, ob es einen anderen Himmel gebe, als den des Herrn; sie suchten auch wirklich einige Tage hindurch und fanden nirgends einen solchen. Sie gehörten zu denen, welche die Seligkeit des Himmels in die Herrlichkeit und ins Herrschen setzten, und weil sie ihren Wunsch nicht erlangen konnten und ihnen gesagt wurde, der Himmel bestehe nicht in dergleichen, so wurden sie unwillig und wollten einen Himmel haben, in dem sie über andere herrschen und durch eine Herrlichkeit, gleich der in der Welt, hervorragen könnten.
aus: Himmel und Hölle. Beschrieben nach Gehörtem und Gesehenem von Emanuel Swedenborg: http://www.wlb-stuttgart.de/referate/theologie/swedvotx.html
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