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manchmal ist der tunnel so lang und gewunden, dass man das licht am ende nicht sehen kann. und jeder schritt, den man tun kann, führt in diese dunkelheit. dann ist der schmerz so gross, dass man denkt: gleich wir er mich töten, gleich bin ich tot, ich werd gott auf knien danken, wenn ich jetzt auf der stelle einfach tot umfalle.
aber man stirbt nicht. das herz ist ein zäher muskel und es pocht und pocht einfach weiter. und wenn es lange genug schlägt, kommt ein punkt, an dem man denkt: ob ich in einen teich falle oder ins meer, schwimmen muss ich sowieso.
und wenn 99% von mir davon überzeugt sind, dass es kein licht gibt am ende dieses tunnels und alles um mich herum und in mir in dunkelheit versinkt... ist da noch dieses 1%. eine winzige flamme, ein funke im sturm. und man denkt: es sei!
packt seinen rucksack, atmet tief durch und geht mitten in die dunkelheit hinein.
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