|
|
|
Guten Morgen Martin,
du schreibst:
| Zitat: |
| Die Qumran-Schriftrollen finde ich z.T. Sehr zutreffend, das z.B. stammt aus dem Thomas Evangelium: Kapitel 2: Jesus sprach „Wer sucht, soll weitersuchen bis er findet und wenn er gefunden hat wird er bestürzt sein. Und wenn er bestürzt ist wird er staunen und wird über das All herrschen.“ (Lässt sich allerdings schlecht mit der Bibel vereinen.) |
Mir ist nicht bekannt, dass das Thomasevangelium auch in Qumran gefunden worden war. Das soll auch egal sein!, denn Ich habe geschrieben, dass die Qumran Sekte auch die Abschriften der Tenach (Altest Testament), der Bibel enthalten hatte. Sicherlich hat die Sekte auch eigene Schriften gehabt, die für uns nicht von bedeutung sind!
Die Qumran Sekte hat die Bibel (AT) nicht geschrieben, sondern enhält die Abschriften davon!
Das Thomasevangelium gehört zu den Apokryphen, und wurde nach dem Erachten Gottes bzw. Gottes Kraft (Heiliger Geist), der durch die Menschen gewirkt hat, nicht in die Bibel aufgenommen!
Nun jetzt könntest du wieder sagen: Ja, ja, der Heilige Geist, doch wie sicher ist das ganze?
Nun wie ich bereit geschrieben habe, haben wir die Bibel (AT), die wir heute besitzen, genau so, wie vor 3000 Jahren.
Ich habe auch bereits geschrieben, dass das Alte Testament, besonders das Buch Daniel, sagt wann der Messias kommen soll.
Und das der Messias uns ein NEUES GESETZ von Gott bringen wird.
Jetzt schreibst du aber:
| Zitat: |
| Nun, erst 30 Jahre nach Jesus Tod wurde mit dem Aufschreiben begonnen. Bis dahin waren es mündliche Überlieferungen. Mündliche Überlieferungen sind aber nichts 100%iges. |
Lieber Martin,
ich bleib bei meinen 100%, warum? BEACHTE!
Es waren nicht nur Überlieferungen, sondern die WIRKSAME KRAFT GOTTES (Heiliger Geist), gab den Menschen die fähigkeit, das Wort Gottes ohne einen Makel so aufzuschreiben wie es geschah!
Jetzt könntest du sagen: ja ja, kann doch alles gelogen sein?
OK, Zusammenfassung: Das Alte Testament das wir heute kennen ist genauso wie vor 3000 Jahren, dort steht geschrieben, dass ein Messias kommen wird, und ein neues Gesetz bringen wird!
Jetzt zweifelst du am NT, doch ist diese Zweifel angebracht?
NEIN, Den das hier Zeigt, dass das AT das WORT GOTTES ist:
Prophezeiungen, die sich erfüllt haben
Menschen können die Zukunft nicht mit Sicherheit vorhersagen. Ihre diesbezüglichen Versuche sind immer wieder kläglich gescheitert. Ein Buch mit Prophezeiungen, die sich erfüllt haben, lenkt daher unwillkürlich die Aufmerksamkeit auf sich. Die Bibel ist ein solches Buch.
VIELE Prophezeiungen der Bibel haben sich in ihren Einzelheiten derart genau erfüllt, daß Kritiker behaupten, sie seien erst nach ihrer Erfüllung aufgezeichnet worden. Doch solche Behauptungen sind falsch. Da Gott allmächtig ist, verfügt er über die uneingeschränkte Fähigkeit zu prophezeien (Jesaja 41:21-26; 42:8, 9; 46:8-10). Biblische Prophezeiungen, die sich erfüllt haben, zeugen nicht von einer späteren Autorschaft, sondern von göttlicher Inspiration. Einige herausragende dieser Prophezeiungen sollen nun besprochen werden. Sie sind ein weiterer Beweis dafür, daß es sich bei der Bibel um Gottes Wort handelt und nicht lediglich um Menschenwort.
Das Exil in Babylon
2 Hiskia war etwa 30 Jahre König in Jerusalem. 740 v. u. Z. hatte er erlebt, daß die Assyrer das nördliche Nachbarreich Israel vernichtet hatten. 732 v. u. Z. war er Zeuge der rettenden Macht Gottes gewesen, als der assyrische Versuch, Jerusalem zu erobern, mit katastrophalen Folgen für die Invasoren fehlgeschlagen war (Jesaja 37:33-3 .
3 Jetzt empfängt Hiskia eine Delegation Merodach-Baladans, des Königs von Babylon. Oberflächlich betrachtet, sind die Gesandten gekommen, um Hiskia zu seiner Genesung von einer schweren Krankheit zu beglückwünschen. Doch wahrscheinlich sieht Merodach-Baladan in Hiskia einen möglichen Verbündeten gegen die Weltmacht Assyrien. Aber Hiskia unternimmt nichts, um ein solches Ansinnen abzuwenden, denn er zeigt den Besuchern aus Babylon allen Reichtum seines Hauses und Herrschaftsgebiets. Vielleicht wünscht auch er sich Verbündete für den Fall, daß die Assyrer zurückkehren (Jesaja 39:1, 2).
4 Jesaja, der damals herausragende Prophet, erkennt sofort, daß Hiskia unbedacht gehandelt hat. Er weiß, daß nicht Babylon, sondern Jehova der sicherste Schutz Hiskias ist, und erklärt dem König, der Umstand, daß er den Babyloniern seinen Reichtum gezeigt habe, werde katastrophale Folgen haben. „Tage kommen“, sagt Jesaja, „und alles, was in deinem eigenen Haus ist und was deine Vorväter aufgehäuft haben bis auf diesen Tag, wird tatsächlich nach Babylon weggeführt werden.“ Jehova hat entschieden: „Nichts wird übrigbleiben“ (Jesaja 39:5, 6).
5 Vielleicht hielt man im achten Jahrhundert v. u. Z. eine Erfüllung dieser Prophezeiung für unwahrscheinlich. Aber hundert Jahre später änderte sich die Situation. Babylon löste Assyrien als vorherrschende Weltmacht ab, während Juda in religiöser Hinsicht so sehr entartet war, daß Gott dieser Nation seinen Segen entzog. Ein anderer Prophet, Jeremia, wurde von Gott dazu inspiriert, Jesajas Ankündigung zu wiederholen. Jeremia erklärte, daß Jehova sagte: „Ich will [die Babylonier] . . . gegen dieses Land und gegen seine Bewohner . . . bringen . . . Und dieses ganze Land soll ein verwüsteter Ort werden, ein Gegenstand des Entsetzens, und diese Nationen werden dem König von Babylon siebzig Jahre dienen müssen“ (Jeremia 25:9, 11).
6 Etwa vier Jahre nachdem Jeremia diese Prophezeiung geäußert hatte, wurde Juda dem Babylonischen Reich einverleibt. Drei Jahre danach brachten die Babylonier einige jüdische Gefangene zusammen mit etlichen Wertgegenständen aus dem Tempel in Jerusalem nach Babylon. Nach weiteren acht Jahren lehnte sich Juda auf, und erneut rückte der babylonische König, Nebukadnezar, gegen die Stadt vor. Dieses Mal wurde sie samt ihrem Tempel zerstört. Aller Reichtum der Stadt wurde zusammen mit den Juden nach Babylon gebracht. Es geschah genau das, was Jesaja und Jeremia vorausgesagt hatten (2. Chronika 36:6, 7, 12, 13, 17-21).
7 Nach dem Ansturm der Babylonier war, wie es in dem Werk The Archaeological Encyclopedia of the Holy Land heißt, „die Stadt [Jerusalem] total zerstört“.1 Der Archäologe W. F. Albright sagt: „Ausgrabungen und Geländeuntersuchungen in Juda haben ergeben, daß die Städte Judas bei den beiden Einfällen der Chaldäer nicht nur vollständig zerstört wurden, sondern daß sie auch für Generationen nicht wieder bewohnt waren — in vielen Fällen nie wieder.“2 Die Archäologie bestätigt somit die schreckliche Erfüllung dieser Prophezeiung.
Das Schicksal von Tyrus
8 Ein weiterer Schreiber, der in alter Zeit von Gott inspirierte Prophezeiungen aufzeichnete, war Hesekiel. Er prophezeite gegen Ende des siebten bis hinein in das sechste Jahrhundert v. u. Z., d. h. in den Jahren vor der Zerstörung Jerusalems und anschließend in den ersten Jahrzehnten des Exils der Juden in Babylon. Selbst einige neuzeitliche Kritiker sagen, daß das Buch ungefähr um jene Zeit geschrieben wurde.
9 Hesekiel zeichnete eine eindrucksvolle Prophezeiung über die Zerstörung von Tyrus auf, einer Stadt, die unweit der Nordgrenze Israels lag und freundschaftliche Beziehungen zu Gottes Volk unterhielt, sich aber dann zu dessen Feind entwickelte (1. Könige 5:1-9; Psalm 83:2- . Er schrieb: „Dies ist . . ., was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚Siehe, ich bin gegen dich, o Tyrus, und ich will viele Nationen gegen dich heraufführen, so wie das Meer seine Wellen heraufführt. Und sie werden bestimmt die Mauern von Tyrus zerstören und seine Türme niederreißen, und ich will seinen Staub von ihm abkratzen und es zu einer glänzenden kahlen Oberfläche eines zerklüfteten Felsens machen. . . . Und deine Steine und dein Holzwerk und deinen Staub werden sie direkt mitten ins Wasser legen‘ “ (Hesekiel 26:3, 4, 12).
10 Ist das wirklich geschehen? Nun, einige Jahre nachdem Hesekiel diese Prophezeiung geäußert hatte, wurde Tyrus von Nebukadnezar, dem König von Babylon, belagert (Hesekiel 29:17, 1 . Die Belagerung war jedoch keine einfache Sache. Tyrus lag zum Teil auf dem Festland (das sogenannte Alttyrus) und zum Teil auf einer 800 Meter von der Küste entfernten Insel. Nebukadnezar belagerte die Inselstadt 13 Jahre lang. Erst dann kapitulierte sie unter Bedingungen.
11 Aber 332 v. u. Z. erfüllte sich die Prophezeiung schließlich in allen Einzelheiten. Damals fiel Alexander der Große, der mazedonische Eroberer, in Asien ein. Aufgrund ihrer sicheren Lage behauptete sich die Inselstadt Tyrus gegen ihn. Alexander gefiel es aber nicht, einen potentiellen Feind im Rücken zu haben, doch wollte er auch nicht wie Nebukadnezar Tyrus jahrelang belagern.
12 Wie löste er dieses militärische Problem? Er baute eine Mole oder Landbrücke zur Insel, so daß seine Soldaten auf dem Landweg die Stadt angreifen konnten. Man beachte, welches Baumaterial er für die Mole verwandte! In dem Werk The Encyclopedia Americana wird berichtet: „Mit dem Schutt des Festlandteils der Stadt, den er zerstört hatte, baute er 332 eine riesige Mole, um die Insel mit dem Festland zu verbinden.“ Nach einer verhältnismäßig kurzen Belagerung wurde die Inselstadt zerstört. Damit hatte sich übrigens Hesekiels Prophezeiung in allen Einzelheiten erfüllt. Selbst ‘die Steine, das Holzwerk und der Staub’ von Alttyrus waren ‘mitten ins Wasser gelegt’ worden.
13 Ein Reisender berichtete im 19. Jahrhundert, was zu seiner Zeit vom alten Tyrus übrig war: „Von dem ursprünglichen Tyrus, das Salomo und die Propheten Israels kannten, ist außer den in Felsen gehauenen Grabstätten in den Bergen und einigen Grundmauern keine Spur mehr verblieben . . . Selbst die Insel, die Alexander der Große bei der Belagerung der Stadt zu einer Halbinsel machte, indem er vom Festland aus einen Damm zu ihr aufschüttete, enthält keine bestimmbaren Relikte aus einer früheren Periode als der Zeit der Kreuzzüge. Die neuzeitliche Stadt, die in ihrer Gesamtheit verhältnismäßig neu ist, nimmt die nördliche Hälfte der einstigen Insel ein, während nahezu das gesamte übrige Gebiet von unbestimmbaren Ruinen bedeckt ist.“3
Als Babylon an der Reihe war
14 Im achten Jahrhundert v. u. Z. sagte Jesaja, der Prophet, der die Juden warnend auf ihre bevorstehende Unterwerfung durch Babylon hinwies, erstaunlicherweise auch noch etwas anderes voraus: die völlige Vernichtung Babylons. In anschaulichen Worten nannte er dabei folgende Einzelheiten: „Siehe, ich errege gegen sie die Meder . . . Und Babylon, die Zierde der Königreiche, die Schönheit des Stolzes der Chaldäer, soll werden wie Sodom und Gomorra, als Gott sie umkehrte. Sie wird niemals bewohnt werden, noch wird sie Generation um Generation verweilen“ (Jesaja 13:17-20).
15 Auch der Prophet Jeremia sagte den Fall der Stadt Babylon voraus, der sich viele Jahre später ereignete. Und Jeremia erwähnte eine interessante Einzelheit: „Verheerung ist über ihren Wassern, und sie sollen ausgetrocknet werden. . . . Die starken Männer Babylons haben aufgehört zu kämpfen. Sie sind an den festen Orten sitzen geblieben. Ihre Kraft ist ausgetrocknet“ (Jeremia 50:38; 51:30).
16 Im Jahre 539 v. u. Z. ging für Babylon die Zeit der Vorherrschaft als Weltmacht zu Ende, als der tatkräftige persische Herrscher Cyrus mit Unterstützung des Heeres der Meder gegen die Stadt vorrückte. Aber Cyrus stand vor einer eindrucksvollen Aufgabe. Babylon war von riesigen und schier unüberwindbaren Mauern umgeben. Auch floß der breite Euphrat durch die Stadt und bildete einen wichtigen Teil ihrer Verteidigungsanlagen.
17 Der griechische Historiker Herodot beschreibt, wie Cyrus das Problem löste: „Den Hauptteil seines Heeres stellte er dort auf, wo der Fluß in die Stadt strömt, den andern hinter der Stadt dort, wo er aus der Stadt heraustritt. Dann gab er den Befehl, auf diesem Wege in die Stadt einzudringen, sobald sie sahen, daß man den Fluß durchschreiten könne. . . . Er leitete den Fluß mit Hilfe eines Durchstiches in den See [der von einer früheren Königin Babylons künstlich angelegt worden war], der ja eigentlich ein Sumpf war. Dadurch erreichte er dann, daß das alte Flußbett zu durchwaten war; der Wasserspiegel im Fluß sank. Durch dieses Flußbett drangen nun die Perser in Babylon ein, die Kyros zu diesem Zwecke am Strom aufgestellt hatte; denn das Wasser des Euphrat reichte dem Mann höchstens bis zum halben Schenkel.“4
18 Auf diese Weise fiel die Stadt, wie Jeremia und Jesaja prophezeit hatten. Man beachte aber, wie genau sich diese Prophezeiungen selbst in Einzelheiten erfüllten. Es war buchstäblich ‘Verheerung über ihren Wassern, und sie wurden ausgetrocknet’. Durch das Senken des Wasserspiegels im Euphrat gelang es Cyrus, in die Stadt einzudringen. ‘Hörten die starken Männer Babylons auf zu kämpfen’, wie Jeremia vorausgesagt hatte? Die Bibel berichtet — ebenso wie die griechischen Historiker Herodot und Xenophon —, daß die Babylonier gerade ein Festmahl veranstalteten, als die Perser angriffen.5 In der Nabonid-Chronik, einem offiziellen Keilschriftdokument, heißt es, die Truppen des Cyrus seien „ohne Kampf“ in Babylon eingezogen, d. h. wahrscheinlich ohne eine regelrechte Schlacht.6 Die starken Männer Babylons taten offensichtlich nicht viel, um die Stadt zu schützen.
19 Wie verhält es sich mit der Vorhersage, Babylon werde „niemals [wieder] bewohnt werden“? Sie ging nicht sogleich im Jahre 539 v. u. Z. in Erfüllung. Aber auch diese Prophezeiung bewahrheitete sich unfehlbar. Die Stadt war nach ihrem Fall Ausgangspunkt etlicher Aufstände, bis sie schließlich 478 v. u. Z. von Xerxes verwüstet wurde. Ende des vierten Jahrhunderts nahm sich Alexander der Große vor, Babylon neu aufzubauen, doch er starb, bevor sein Werk allzuweit vorangeschritten war. Von da an verfiel die Stadt. Im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung war sie zwar immer noch bewohnt, doch heute ist vom alten Babylon nichts weiter übrig als ein Ruinenhügel im Irak. Selbst wenn die Ruinen teilweise restauriert werden sollten, würde Babylon nur ein Schaustück für Touristen sein, keine lebensprühende Stadt. Das verwüstete Gebiet bezeugt die endgültige Erfüllung der inspirierten Prophezeiung über Babylon.
Der Aufmarsch der Weltmächte
20 Im sechsten Jahrhundert v. u. Z. wurde Daniel, ein weiterer Prophet, während des Exils der Juden in Babylon inspiriert, einige bemerkenswerte Visionen aufzuzeichnen, in denen der künftige Lauf der Weltereignisse vorhergesagt wurde. In einer Vision beschreibt Daniel mehrere sinnbildliche Tiere, die einander auf der Weltbühne ablösen. Ein Engel erklärt, daß die Tiere den Aufmarsch der Weltmächte von dieser Zeit an darstellen. In bezug auf zwei Tiere sagt er: „Der Widder, den du sahst, der die zwei Hörner hatte, steht für die Könige von Medien und Persien. Und der haarige Ziegenbock steht für den König von Griechenland; und was das große Horn betrifft, das zwischen seinen Augen war, es steht für den ersten König. Und daß eins zerbrochen worden war, so daß an seiner Stelle schließlich vier aufstanden: Da sind vier Königreiche aus seiner Nation, die aufstehen werden, aber nicht mit seiner Kraft“ (Daniel 8:20-22).
21 Diese prophetische Vorschau erfüllte sich ganz genau. Das Babylonische Reich wurde von Medo-Persien gestürzt, das 200 Jahre später der griechischen Weltmacht weichen mußte. Das Griechische Reich wurde von Alexander dem Großen (dem „großen Horn“) angeführt. Doch nach Alexanders Tod kämpften seine Generäle unter sich um die Macht, und das ausgedehnte Imperium zerfiel schließlich in vier kleinere Reiche, „vier Königreiche“.
22 In Daniel, Kapitel 7 wird eine ähnliche Vision beschrieben, in der ein Blick weit in die Zukunft geworfen wird. Die babylonische Weltmacht wird durch einen Löwen dargestellt, die persische durch einen Bären und die griechische durch einen Leoparden mit vier Köpfen und vier Flügeln auf seinem Rücken. Dann sieht Daniel ein anderes wildes Tier, „furchteinflößend und schrecklich und ungewöhnlich stark . . ., und es hatte zehn Hörner“ (Daniel 7:2-7). Dieses vierte wilde Tier stellte das mächtige römische Imperium dar, dessen Entwicklung, etwa drei Jahrhunderte nachdem Daniel diese Prophezeiung aufgezeichnet hatte, begann.
23 Über Rom prophezeite der Engel: „Was das vierte Tier betrifft, es gibt ein viertes Königreich, das schließlich auf der Erde sein wird, das von all den anderen Königreichen verschieden sein wird; und es wird die ganze Erde verzehren und wird sie zertreten und sie zermalmen“ (Daniel 7:23). H. G. Wells schreibt in seinem Werk Die Geschichte unserer Welt: „Diese neue Macht, dieses Römische Reich, das sich im zweiten und ersten Jahrhundert v. Chr. zur Herrschaft über die westliche Welt emporschwang, war in mancher Hinsicht anders geartet als irgendeines der großen Reiche, die es bis dahin in der zivilisierten Welt gegeben hatte.“7 Es war anfänglich eine Republik und wurde dann eine Monarchie. Im Gegensatz zu früheren Reichen ging es nicht auf einen Eroberer zurück, sondern war im Laufe der Jahrhunderte unaufhörlich angewachsen. Es bestand wesentlich länger und herrschte über ein weit größeres Gebiet als irgendein früheres Reich.
24 Was hatte es aber mit den zehn Hörnern des riesigen Tieres auf sich? Der Engel sagte: „Und was die zehn Hörner betrifft, aus jenem Königreich werden zehn Könige aufstehen; und noch ein anderer wird nach ihnen aufstehen, und er selbst wird von den ersten verschieden sein, und drei Könige wird er erniedrigen“ (Daniel 7:24). Wie erfüllte sich das?
25 Als im fünften Jahrhundert u. Z. der Verfall des Römischen Reiches begann, wurde es nicht sogleich von einer anderen Weltmacht abgelöst, sondern zerfiel in mehrere Königreiche — „zehn Könige“. Schließlich schaltete das Britische Reich die drei Rivalen Spanien, Frankreich und die Niederlande aus, wodurch es die vorherrschende Weltmacht wurde. So erniedrigte das zuletzt aufgestiegene ‘Horn’ tatsächlich „drei Könige“.
Daniels Prophezeiungen — nach den Ereignissen aufgezeichnet?
26 Die Bibel läßt erkennen, daß das Buch Daniel im sechsten Jahrhundert v. u. Z. geschrieben wurde. Die darin enthaltenen Prophezeiungen haben sich jedoch so genau erfüllt, daß Kritiker behaupten, das Buch müsse um 165 v. u. Z. geschrieben worden sein, als sich mehrere der Prophezeiungen bereits erfüllt hatten.8 Dieses späte Datum für die Niederschrift des Buches Daniel wird in vielen Nachschlagewerken einzig und allein deshalb als eine erwiesene Tatsache hingestellt, weil sich Daniels Prophezeiungen erfüllt haben.
27 Einer solchen Theorie sind jedoch folgende Tatsachen entgegenzuhalten: Erstens wurde auf das Buch in jüdischen Werken Bezug genommen, die im zweiten Jahrhundert v. u. Z. entstanden, wie zum Beispiel im ersten Makkabäerbuch. Zweitens wurde es in die Septuaginta aufgenommen, eine griechische Übersetzung, mit der im dritten Jahrhundert v. u. Z. begonnen wurde.9 Drittens waren Bruchstücke von Abschriften des Buches Daniel unter den Schriftrollen vom Toten Meer mit am häufigsten vertreten. Und diese Bruchstücke sollen etwa in das Jahr 100 v. u. Z. zu datieren sein.10 Folglich war das Buch Daniel bald nach der vermeintlichen Zeit seiner Niederschrift bereits weithin bekannt und geachtet — ein untrüglicher Beweis dafür, daß es lange vor der von Kritikern genannten Zeit geschrieben wurde.
28 Das Buch Daniel enthält zudem Einzelheiten, die einem Schreiber des zweiten Jahrhunderts unbekannt gewesen wären. Ein herausragendes Beispiel ist die Erwähnung Belsazars, des Herrschers von Babylon, der 539 v. u. Z. bei der Einnahme der Stadt getötet wurde. Die bedeutendsten nichtbiblischen Quellen, aus denen wir etwas über den Sturz Babylons erfahren, sind Herodot (fünftes Jahrhundert), Xenophon (fünftes und viertes Jahrhundert) und Berossos (drittes Jahrhundert). Keiner von ihnen wußte etwas von Belsazar.11 Wie unwahrscheinlich, daß ein Schreiber im zweiten Jahrhundert über Aufschluß verfügt hätte, der diesen früheren Autoren nicht zugänglich gewesen wäre! Der Bericht über Belsazar in Daniel, Kapitel 5 ist folglich ein stichhaltiges Argument dafür, daß Daniel sein Buch eher schrieb als die anderen Schreiber die ihrigen.
29 Letztendlich enthält das Buch Daniel mehrere Prophezeiungen, die sich lange nach 165 v. u. Z. erfüllten. Eine davon ist die bereits erwähnte Prophezeiung über das Römische Reich. Bei einer weiteren handelt es sich um eine bemerkenswerte Prophezeiung über das Kommen Jesu, des Messias.
Das Kommen des Gesalbten
30 Diese Prophezeiung steht in Daniel, Kapitel 9 und lautet: „Siebzig Jahrwochen [d. h. vierhundertneunzig Jahre] sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt“ (Daniel 9:24, Henne). Was sollte in diesen 490 Jahren geschehen? Es heißt: „Von der Zeit, da das Wort ergeht, Jerusalem wieder aufzubauen, bis der Gesalbte, der Fürst, ersteht, vergehen sieben Jahrwochen und zweiundsechzig Jahrwochen“ (Daniel 9:25, Henne). Diese Prophezeiung handelt also von der Zeit, zu der der „Gesalbte“, der Messias, ersteht oder auftritt. Wie erfüllte sie sich?
31 Das Wort oder der Befehl, Jerusalem wieder aufzubauen, ‘erging’ „im zwanzigsten Jahr des Königs Artaxerxes“ von Persien, d. h. 455 v. u. Z. (Nehemia 2:1-9). Am Ende von 49 Jahren (7 Jahrwochen) war viel von Jerusalems Herrlichkeit wiederhergestellt. Die vollen 483 Jahre (7 plus 62 Jahrwochen) zählen von 455 v. u. Z. bis 29 u. Z. Bei diesem Jahr handelte es sich um das ‘fünfzehnte Jahr der Regierung des Tiberius Cäsar’, das Jahr, in dem Jesus von Johannes dem Täufer getauft wurde (Lukas 3:1). Jesus wurde damals öffentlich als Sohn Gottes identifiziert und nahm seinen Dienst auf, indem er der jüdischen Nation die gute Botschaft verkündigte (Matthäus 3:13-17; 4:23). Damit war er der „Gesalbte“ oder Messias.
32 In der Prophezeiung heißt es weiter: „Nach zweiundsechzig Jahrwochen wird der Gesalbte hingerichtet werden.“ Auch wird gesagt: „Mit vielen wird er während der einen [„für eine“, The Amplified Bible] Jahrwoche einen festen Bund schließen und in der Hälfte der Jahrwoche Schlacht- und Speisopfer abschaffen“ (Daniel 9:26, 27, Henne). Im Einklang damit wandte sich Jesus ausschließlich an die „vielen“, d. h. an die fleischlichen Juden. Gelegentlich predigte er auch den Samaritern, die an einige der heiligen Schriften glaubten, aber eine vom Judaismus getrennte Sekte bildeten. Dann, „in der Hälfte der Jahrwoche“ oder nach dreieinhalb Jahren des Predigens, gab er sein Leben als ein Schlachtopfer, wurde also „hingerichtet“. Das bedeutete das Ende des mosaischen Gesetzes mit seinen Schlachtopfern und Opfergaben (Galater 3:13, 24, 25). Somit schaffte Jesus durch seinen Tod „Schlacht- und Speisopfer“ ab.
33 Aber Juden und später die mit ihnen verwandten Samariter waren weitere dreieinhalb Jahre die einzigen, denen die neu ins Leben gerufene Christenversammlung Zeugnis gab. Im Jahre 36 u. Z. jedoch, am Ende der 70 Jahrwochen, predigte der Apostel Petrus unter göttlicher Leitung einem Nichtjuden: Kornelius (Apostelgeschichte 10:1-4 . Nun war der „Bund“ nicht mehr auf ‘die vielen’, die Juden, beschränkt. Auch den unbeschnittenen Nichtjuden wurde die Rettung gepredigt.
34 Die jüdische Nation hatte Jesus verworfen und sich dazu verschworen, ihn hinrichten zu lassen. Daher wurde sie von Jehova nicht beschützt, als die Römer 70 u. Z. kamen und Jerusalem zerstörten. Daniels weitere Worte erfüllten sich: „Die Stadt samt dem Heiligtum wird von dem Kriegsvolk eines Fürsten zerstört, der heranrückt. Ihr Ende erfolgt durch eine Flut. Am Ende eines Krieges kommt die beschlossene Verwüstung“ (Daniel 9:26b, Henne). Dieser zweite „Fürst“ war Titus, der römische Feldherr, der Jerusalem im Jahre 70 u. Z. zerstörte.
Inspirierte Prophezeiungen
35 Daniels Prophezeiung von den 70 Wochen ging auf diese Weise bemerkenswert genau in Erfüllung. Ja, viele Prophezeiungen in den Hebräischen Schriften erfüllten sich im ersten Jahrhundert, und mehrere davon betrafen Jesus. Sein Geburtsort, sein Eifer für das Haus Gottes, seine Predigttätigkeit und daß er für 30 Silberstücke verraten wurde sowie seine Todesart und daß man Lose über seine Kleider warf — all diese Einzelheiten waren in den Hebräischen Schriften prophezeit worden. Die Erfüllung bewies unleugbar, daß Jesus der Messias war, und bestätigte erneut, daß diese Prophezeiungen inspiriert waren (Micha 5:2; Lukas 2:1-7; Sacharja 11:12; 12:10; Matthäus 26:15; 27:35; Psalm 22:18; 34:20; Johannes 19:33-37).
36 Tatsächlich sind die biblischen Prophezeiungen immer zu ihrer bestimmten Zeit eingetroffen. Die Ereignisse sind genauso abgelaufen, wie es gemäß der Bibel der Fall sein sollte. Das beweist eindeutig, daß die Bibel das Wort Gottes ist. Hinter den prophetischen Äußerungen mußte mehr als menschliche Weisheit stehen, damit sie sich so genau erfüllen konnten.
37 Die Bibel enthält jedoch noch weitere Voraussagen, die sich damals noch nicht erfüllten. Warum? Weil sie sich in unserer Zeit erfüllen sollten und sogar in noch ferner Zukunft. Die Zuverlässigkeit der bereits erfüllten Prophezeiungen aus alter Zeit verleiht uns die Überzeugung, daß sich auch die anderen Voraussagen unfehlbar bewahrheiten werden. Wie das folgende Kapitel zeigt, ist das auch tatsächlich der Fall.
Jetzt können wir sagen, dass die Bibel das Wort Gottes ist!
Nun so müssen wir auch dem Buch Daniel glauben, und glauben das der Messias uns ein NEUES GESETZ gebracht hat, und würden wir jetzt am Neuen Testament zweifeln?
Das würde nur bloß ein Tor tur!
Beweise für die Göttliche Inperation des Neuen Testaments:
Beweise für die Inspiration
Die Bibel enthält viele Prophezeiungen, die genaues Wissen über die Zukunft verraten — etwas für Menschen Unmögliches
2. Pet. 1:20, 21: „Keine Prophezeiung der Schrift [entspringt] irgendeiner privaten Auslegung . . . Denn Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden.“
▪ Prophezeiung: Jes. 44:24, 27, 28; 45:1-4: „Jehova . . ., der zur Wassertiefe sagt: ‚Verdunste; und all deine Ströme werde ich austrocknen‘; der von Cyrus spricht: ‚Er ist mein Hirt, und alles, woran ich Gefallen habe, wird er ausführen‘; auch indem ich von Jerusalem sage: ‚Es wird wieder erbaut werden‘ und vom Tempel: ‚Deine Grundlage wird dir gelegt werden.‘ Dies ist, was Jehova zu seinem Gesalbten gesprochen hat, zu Cyrus, dessen Rechte ich ergriffen habe, um vor ihm Nationen zu unterwerfen, so daß ich sogar die Hüften von Königen entgürte, um vor ihm die zweiflügeligen Türen zu öffnen, so daß sogar die Tore nicht verschlossen sein werden: ‚Ich selbst werde vor dir hergehen, und die Unebenheiten des Landes werde ich gerademachen. Die kupfernen Türen werde ich zerschmettern, und die eisernen Riegel werde ich abhauen. . . . Um meines Knechtes Jakob und um Israels, meines Auserwählten, willen ging ich sogar daran, dich bei deinem Namen zu rufen.‘ “ (Diese Aufzeichnungen Jesajas wurden um 732 v. u. Z. vollendet.)
□ Erfüllung: Cyrus war noch nicht geboren, als die Prophezeiung aufgezeichnet wurde. Die Juden wurden erst 617—607 v. u. Z. nach Babylon ins Exil weggeführt, und die Stadt Jerusalem und ihr Tempel wurden erst 607 v. u. Z. zerstört. Die Prophezeiung erfüllte sich im einzelnen von 539 v. u. Z. an. Cyrus leitete das Wasser des Euphrat in einen künstlichen See ab, die am Fluß gelegenen Stadttore Babylons waren während eines Festes unvorsichtigerweise offengelassen worden, und Babylon wurde von den Medern und Persern unter Cyrus eingenommen. Danach ließ Cyrus die im Exil lebenden Juden frei und sandte sie nach Jerusalem zurück mit Anweisungen, dort den Tempel Jehovas wieder aufzubauen (The Encyclopedia Americana, 1956, Bd. III, S. 9; Jack Finegan, Light From the Ancient Past, Princeton, 1959, S. 227—229; „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“, Wiesbaden, 1976, S. 279, 281, 293).
▪ Prophezeiung: Jer. 49:17, 18: „ ‚Edom soll ein Gegenstand des Entsetzens werden. Jeder, der daran vorüberzieht, wird starr sein vor Entsetzen und wird zufolge all seiner Plagen pfeifen. So wie bei der Umkehrung von Sodom und Gomorra und ihrer Nachbarstädte‘, hat Jehova gesprochen, ‚wird kein Mann dort wohnen.‘ “ (Die Niederschrift der Prophezeiungen Jeremias war 580 v. u. Z. beendet.)
□ Erfüllung: „Sie [die Edomiter] wurden im 2. Jahrhundert v. Chr. von Judas Makkabäus aus Palästina vertrieben, und im Jahre 109 v. Chr. dehnte der Führer der Makkabäer, Johannes Hyrkanus, das Königreich Juda so weit aus, daß es den westlichen Teil des edomitischen Gebietes einschloß. Im 1. Jahrhundert v. Chr. wurde durch die römische Expansion die letzte Spur edomitischer Unabhängigkeit weggefegt . . . Nach der Zerstörung Jerusalems durch die Römer im Jahre 70 n. Chr. . . . verschwand der Name Idumäa [Edom] aus der Geschichte“ (The New Funk & Wagnalls Encyclopedia, 1952, Bd. 11, S. 4114). Man beachte, daß die Erfüllung bis in unsere Zeit reicht. Es kann keineswegs argumentiert werden, diese Prophezeiung sei aufgezeichnet worden, nachdem die Ereignisse stattgefunden hätten.
▪ Prophezeiung: Luk. 19:41-44; 21:20, 21: „[Jesus Christus] schaute . . . die Stadt [Jerusalem] an und weinte über sie und sprach: ‚. . . es werden Tage über dich kommen, da werden deine Feinde eine Befestigung aus Spitzpfählen um dich bauen und werden dich ringsum einschließen und dich von allen Seiten bedrängen, und sie werden dich und deine Kinder in deiner Mitte zu Boden schmettern, und sie werden in dir keinen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Zeit deiner Besichtigung nicht erkannt hast.‘ “ Zwei Tage danach gab er seinen Jüngern die Anweisung: „Wenn ihr ferner die Stadt Jerusalem von Heeren umlagert seht, dann erkennt, daß ihre Verwüstung nahe gekommen ist. Dann sollen die, die in Judäa sind, in die Berge zu fliehen beginnen, und die in ihrer Mitte sind, sollen hinausgehen.“ (Die Prophezeiung wurde von Jesus Christus im Jahre 33 u. Z. geäußert.)
□ Erfüllung: Jerusalem lehnte sich gegen Rom auf, und im Jahre 66 u. Z. griff das römische Heer unter Cestius Gallus die Stadt an. Aber wie der jüdische Geschichtsschreiber Josephus berichtet, gab der römische Heerführer plötzlich „den Soldaten den Befehl zum Rückzug, und obgleich er überhaupt keine Niederlage erlitten hatte, gab er die Hoffnung auf einen Erfolg auf und zog wider alle Vernunft von der Stadt ab“ (Flavius Josephus, Der jüdische Krieg, De bello Judaico, 1965, übertragen von Hermann Endrös, Goldmann-Verlag, München, S. 239). Das bot den Christen die Gelegenheit, aus der Stadt zu fliehen, was sie taten, indem sie nach Pella, jenseits des Jordans, gingen, wie Eusebius von Cäsarea in seiner Kirchengeschichte schreibt (übersetzt von Philipp Haeuser, neu durchgesehen von Hans Armin Gärtner, S. 154). Um die Passahzeit des Jahres 70 u. Z. belagerte der Feldherr Titus die Stadt, in nur drei Tagen wurde ein 7,2 km langer Belagerungswall errichtet, und nach fünf Monaten fiel Jerusalem. „Jerusalem selbst wurde systematisch zerstört, und vom Tempel blieben nur noch Trümmer zurück. Archäologische Ausgrabungen lassen uns heute erkennen, wie gründlich man bei der Zerstörung der jüdischen Bauwerke im ganzen Land vorging“ (J. A. Thompson, The Bible and Archaeology, Grand Rapids, Mich., 1962, S. 299).
Was sie über Dinge sagt, die Forscher erst in späterer Zeit entdeckten, ist wissenschaftlich korrekt
Ursprung des Universums: 1. Mo. 1:1: „Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde.“ Im Jahre 1978 schrieb der Astronom Robert Jastrow: „Jetzt erkennen wir, daß das Beweismaterial der Astronomie zu einer biblischen Ansicht über die Entstehung der Welt führt. Die Details weichen voneinander ab, aber die wesentlichen Elemente in der Genesis der Astronomie und der Bibel sind dieselben: Die Kette von Ereignissen, die zum Menschen führte, begann plötzlich und unvermittelt an einem bestimmten Zeitpunkt — in einem Licht- und Energieblitz“ (God and the Astronomers, New York, 1978, S. 14).
Die Gestalt des Planeten Erde: Jes. 40:22: „Da ist EINER, der über dem Kreis der Erde wohnt.“ In alter Zeit war man im allgemeinen der Ansicht, die Erde sei flach. Erst über 200 Jahre nach der Niederschrift der angeführten Bibelstelle schlußfolgerten griechische Philosophen, daß die Erde eine Kugel sein müsse, und wiederum 300 Jahre später errechnete ein griechischer Astronom den ungefähren Radius der Erde. Doch die Kugelgestalt war allgemein noch nicht anerkannt. Erst im 20. Jahrhundert ist es Menschen möglich gewesen, mit einem Flugzeug zu reisen sowie in den Weltraum und sogar auf den Mond zu gelangen und so den „Kreis“ des Horizonts der Erde deutlich zu sehen.
Tierisches Leben: 3. Mo. 11:6: ‘Der Hase ist ein Wiederkäuer.’ Diese Aussage wurde von Kritikern zwar häufig angegriffen, doch schließlich konnte der Engländer William Cowper im 18. Jahrhundert das Wiederkäuen des Kaninchens beobachten. Die ungewöhnliche Weise, in der es erfolgt, wurde 1940 in Proceedings of the Zoological Society of London, Bd. 110, Serie A, S. 159—163 beschrieben.
Ihre innere Harmonie ist auffallend
Diese Harmonie fällt besonders angesichts der Tatsache auf, daß die Bücher der Bibel von etwa 40 ganz unterschiedlichen Männern geschrieben wurden. Zu ihnen gehörten unter anderem ein Steuereinnehmer, ein Arzt, Könige, Propheten und Hirten. Sie fertigten ihre Aufzeichnungen während einer Zeitspanne von 1 610 Jahren an; so konnte es keine geheime Absprache unter ihnen geben. Dennoch besteht in ihren Schriften selbst in den kleinsten Einzelheiten Harmonie. Um zu verstehen, wie weit die verschiedenen Teile der Bibel harmonisch miteinander verwoben sind, muß man sie selbst lesen und studieren.
Wieso können wir davon überzeugt sein, daß die Bibel nicht verändert worden ist?
„Bei der Bibel ist die Anzahl alter Mss. [Manuskripte], die den Urtext belegen, größer und der zeitliche Abstand zwischen der Abfassung des Urtextes und den Mss., die als Beleg gelten, kleiner als bei den klassischen Schriften [den Schriften Homers, Platos und anderer]. . . . Antike Mss. gibt es im Vergleich zu den biblischen nur eine Handvoll. Kein altes Buch ist so gut belegt wie die Bibel“ (P. Marion Simms, The Bible From the Beginning, New York, 1929, S. 74, 76).
Aus einem im Jahre 1971 veröffentlichten Bericht geht hervor, daß es möglicherweise 6 000 handgeschriebene Kopien gibt, die die Hebräischen Schriften vollständig oder fragmentarisch enthalten; die älteste stammt aus dem 3. Jahrhundert v. u. Z. Von den Christlichen Griechischen Schriften stehen etwa 5 000 griechische Handschriften zur Verfügung, von denen die ältesten bis zum Beginn des 2. Jahrhunderts u. Z. zurückgehen. Außerdem sind viele frühe Handschriften von Übersetzungen in andere Sprachen vorhanden.
Sir Frederic Kenyon erklärte in der Einleitung seines siebenbändigen Werks über die Chester-Beatty-Papyri: „Der erste und wichtigste Schluß, den man aus der Untersuchung [der Papyri] ziehen kann, ist die befriedigende Tatsache, daß sie die wesentliche Korrektheit der vorhandenen Texte bestätigen. Weder im Alten noch im Neuen Testament ist eine auffallende oder grundlegende Abweichung festzustellen. Es gibt keine bedeutenden Auslassungen oder Zusätze und auch keine Abweichungen, die wesentliche Tatsachen oder Lehren betreffen. Die Textabweichungen sind geringfügiger Art und betreffen z. B. nur die Wortfolge oder die Genauigkeit der verwendeten Wörter . . . Von allergrößter Bedeutung ist dagegen, daß sie [die besprochenen Papyri] — aufgrund der Tatsache, daß sie aus früherer Zeit datieren als alles, was bisher zur Verfügung stand — die Unversehrtheit der vorhandenen Texte bestätigen“ (The Chester Beatty Biblical Papyri, London, 1933, S. 15).
Es stimmt, daß sich einige Bibelübersetzungen enger an das in den Ursprachen Gesagte halten als andere. Gewisse neuere Bibelübersetzungen, sogenannte Paraphrasen, nehmen sich mitunter die Freiheit heraus, die ursprüngliche Bedeutung zu ändern. Einige Übersetzer lassen zu, daß ihre Wiedergaben durch ihre persönlichen Glaubensansichten beeinflußt werden. Doch diese Schwächen lassen sich durch einen Vergleich verschiedener Übersetzungen ermitteln.
Nun weiter!
du schreibsr:
| Zitat: |
Dennoch essen viele Christen zu Ostern ein Lamm und zu Weihnachten eine Gans!
Ist das ihr Verständnis von Nächstenliebe? |
Nein nein, CHRISTEN tuen das bestimmt nicht!
Leute die sowas tuen sind keine Christen!
| Zitat: |
Eine der größten Irrlehren ist das Ausschließlichkeitsdenken.
Das nur der eigene Glaube der richtige ist.
Egal welchen Glauben ein Mensch hat, er ist mit seinem Glauben immer in der Minderheit.
Als soll stets die Mehrheit falsch geleitet sein und das ist vermessen! |
Nun das ist deine Meinung, dazu hast du auch Recht!
Doch welches Fundament hat deine Meinung?
Mein Fundament ist das WORT GOTTES, und dein?
Nun kann ich sagen, dass mein Fundament RICHTIG ist?
(Siehe aufgeführten Beweise für die göttliche Insperation der Bibel)
| Zitat: |
Eine nur allzu menschliche Herabwürdigung des Göttlichen!
Es gibt niemanden den die Allwissenheit nicht kennt!
Wie könnte jemand von der Allgegenwart weichen?
Wohin könnte er weichen, wo die Allgegenwart nicht ist?
Ich glaube einfach hier werden Gott und Gottesverwirklichten Menschen Worte in den Mund gelegt! |
Das ist wiederum DEINE Meinung!
| Zitat: |
| Die Lehre mit Furcht hat sich immer als Machtvoll erwiesen! |
Das mag sein!
| Zitat: |
| Vor allem dann, wenn man Menschen auch noch androht, dass das Nachdenken bereits Sünde ist. |
Schau doch mal mein Schreiben an, sieht es aus, als hätte ich das Denken hinter mir gelassen !
| Zitat: |
| Mit der Drohung von Verdammnis und Vernichtung erreicht man keine Gottesliebe und keine Gottesverwirklichung ... |
Das würde ich nicht sagen!
Du musst dir das wie mit einem Vater vorstellen!
Ich liebe meinen Vater, und trotzdem habe ich vor ihm eine Ehrfurcht gehabt. Ich habe ihn in der Kindheit geliebt, obwohl ich wüsste, dass wenn ich Ärger anstelle, dass es auch von Ihm Dresche geben kann!
Ist es bei dir auch nicht so gewesen?
Körperliche Zucht kann nützlich und belehrend sein!
| Zitat: |
| ... und auch mit Segen hat das wenig zu tun. Es ist Drohung und verursacht bei Menschen denen die nötige Klarsicht fehlt allenfalls religiöse Neurosen. |
Jeder hat die Freiheit!
Wer hat mehr Vorteile, ein obdachloses Kind das keine Eltern hat, dafür aber alles tuen kann was es will, aber keinen Schutz und Sicherheit von seinem Vater bekommt.
oder ein Kind mit einem Vater?
Nun dies sollte aber nicht alles sein, was uns bewegt Gott zu dienen!
Ich liebe JHWH sehr, auch wenn ER mich für Zügellosigkeit strafen würde, oder mir auch verzeihen würde.
Ich drohe also niemandem, ich sage nur wie es sein wird, wenn man das Wort Gottes leugnet.
Lieber Martin,
ich bitte dich, nicht zu schnell bzw. voreilig auf mein Schreiben zu antworten. Lese es genau und gründlichst durch, und sinne darüber nach!
Es könnte ja sein, das du Argumente anbringst, die in meinem Schreiben schon beantwortet worden sind.
Gottes Segen wünscht Motenyu
|
|
|