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Berauschende Ekstase ist Liebe












Wir denken, dasjenige, welches alles dieses geschaffen hat, was uns erfüllt und umgibt, das müsse etwas gaaaaanz Besonderes sein.

Wir suchen und suchen und finden alles Unmögliche.
In berauschenden Ekstasen sehen wir es direkt, oder glauben es zu sehen.
So eine berauschende Ekstase ist die Liebe.

Dabei ist die Kraft, welche alles andauernd schafft, in jedem von uns und kein Regentropfen fällt ohne Gottes Einverständnis.

Wir sind verblendet von unserem Separatismus, dass wir denken, es wäre etwas Besonderes, etwas ganz Spezielles und darum können wir nicht sehen, dass Gott das Gewöhnlichste ist, was es überhaupt geben kann, weil es das Einzige ist, was es überhaupt gibt.

Wir sind tüchtige Lebewesen, denn wir haben immer irgendetwas vorzuweisen, das uns berechtigt, über andere Leben zu entscheiden.
einige haben den Ruf der Bibel vernommen, da es irgendwo heißt, Du sollst Dir die Erde untertan machen. Das tun sie dann mit Fleiss und Eifer.

Andere haben andere Gründe, sich über die Leichen hinwegzusetzen, die sie verursachen, Prioritäten, wirtschaftliche Argumente.
Rechnungen: Man rechnet Leben gegeneinander auf: (Fantasiezahlen, es geht um die Art zu denken nicht um den numerischen Wert): 200 Tote kostet die Energiekrise, 50 Tote kostet es sich den Ölhahn nicht abdrehen zu lassen. Nur als Beispiel, ein anderes hat Monsanto geliefert, als mit der Entsorgung von Giftmüll die Bevölkerung eines Küstenstrichs an der Elfenbeinküste nahezu ausgerottet wurde.

Der Scheck heiligt die Mittel.
Aber das sind Details.

Keine Religion schützt die Menschen davor, anmassend und unmenschlich zu handeln, das zeigten Christen in ihren Kreuzzügen und Eroberungen (Missionen) genausogut wie Islamisten in ihrer Rechtsprechung gegenüber Frauen oder jene Hindu, die die überlebende Ehefrau mit dem verstorbenen Gemahl verbrannten (heute verboten, aber noch nicht lange) und das für mich Erschütternde daran ist:

Gott ist nicht lieb, in dem Sinne wie ich mir lieb vorstelle, sondern Gott ist alles, von hehrer Erhabenheit bis zu abgründiger Schlechtigkeit und Grausamkeit.
Ein Virus ist nicht weniger göttlich als Franz von Assisi oder Niklaus von Flüeh. Die Pest ist nicht weniger göttlich als Jesus und Mohammed und Buddha Sidharta und Du und ich.
Hitler war so göttlich wie Annette von Droste Hülshoff oder Kleopatra und Karl der Große so göttlich wie Heiri Müller, der Zeitungsverträger in unserer Straße.

Wir haben hier einen Job zu erfüllen und oftmals gehört es zum Job, dass wir nicht wissen, was genau der Auftrag, die Lehre ist.
Vielleicht werden wir es einmal erfahren, wenn wir gestorben sind und unsere Steuereinheit diese Inkarnation revue passieren lässt, oder die Aufgabe ist so trivial und einfach, dass wir denken: "Kann doch nicht sein, das ich nur dazu auf die Welt gekommen bin!" darum kommen wir gar nicht drauf.

Gott ist viel zu normal, als dass es uns auffallen könnte, darum möchten wir uns oft zu Richtern erheben und urteilen, wie gut oder schlecht geschaffen ist, was Menschen in oder gegen Gott angerichtet haben.
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum I


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