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Geweihter Christi












Hallo jivatma,

ein bischen zu viel auf einmal was Du da geschrieben hast, finde ich, und habe zu Anfangs auch schon direkt etwas gefunden, was ich so nicht stehen lassen kann.
Zitat:
So ist es auch mit Christus und den Lehren Christi; um sie zu verstehen muss man ein Geweihter Christi werden.
Ja und warum sollte ich denn kein Geweihter Christus sein? Was ist denn einer der Gott über alles liebt, und seinen Nächsten wie sich selbst liebt? Oder es wenigstens versucht; und das niemand von heute auf morgen Vollkommen wird, weiß auch Jesus. Aber man kann es werden, wenn man IHN folgt, so wie seine Jünger IHM gefolgt sind.
Und wieso wurde ich von Gott getauft (geistig), und wieso entsage ich den Genusssüchten und Sinnesfreuden, und wieso habe ich dem "lieben Gott" versprochen(geistig), IHN für den Rest meines Lebens so gut zu dienen wie es mir möglich ist?(geistig heißt hier von Herzen, und nicht mit dem Verstand mit Gott reden oder es sich denken)
Also ich denke ich weiß sehr wohl was ich tue und was ich bin, und soviel Friede und Glückseligkeit die ich in den 1 1/2 Jahren auf meinem Weg erfahren habe, habe ich zuvor in meinem gesamten Leben (52 Jahre) nicht erfahren.

Ich habe mir die BG aber auch nicht geholt, um die zu studieren, sondern lese die, weil es schön ist, auch in diesem Buch, den Geist Jesu zu erfahren, zu fühlen (geistig). Sie ist mir also nur eine zusätzliche Hilfe auf meinem Weg zu Gott. Und manche Verse der ersten Kapitel sind ein Spiegelbild von mir auf meinem Weg, und andere Verse zeigen mir, daß ich noch nicht so weit bin, und wahrscheinlich noch lange nicht so weit bin. Und es auch nicht so wichtig ist, daß ich es in diesem Leben noch schaffe.
Und wie ich ja hier schrieb, oder zitierte, und was man auch beachten sollte, wird in der BG die Verbindung der indischen Lehre zur ursprünglichen Lehre Jesu aufgezeigt und bringt damit sehr wertvolle Erkenntnisse aus 2 Religionen von ein und demselben Gott.
Was aber die ursprüngliche Lehre Jesu ist, wollen die wenigsten sogenannten Christen wissen, weil es halt nicht zu ihrem Christusbild passt. Der wahre Weg ist aber schmal und steinig, und nur dieser führt ins Himmelreich; zur Erleuchtung, zur geistigen Wiedergeburt.

jivatma hat folgendes geschrieben:

Jeder Meister ist zuerst ein Schüler. Ohne ein Schüler zu sein und das Wissen von einem Meister empfangen zu haben, gibt es keine Meisterschaft. Dieses System wird parampara genannt.
Shri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita: "evam parampara-praptam ..." (BG 4.2) "spirituelles Wissen kann nur durch das System der parampara empfangen werden".

Arjuna war verwirrt auf dem Schlachtfeld von Kurukshetra, und so nahm er Shri Krishna als seinen Guru an. Schüler zu werden bedeutet die Autorität des Lehrers zu akzeptieren.
Wolfgang hat folgendes geschrieben:

"Wer allem Hang nach den Früchten seiner Tat entsagt hat, stehts zufrieden ist und auf die eigene (göttliche) Kraft vertraut, der tut (persönlich) nichts, wenn er auch arbeitet." BG 4.20
...dazu diese zugefügte Anmerkung (v. FH):
20. Das Werkzeug arbeitet nicht aus eigenem Willen, sondern es ist der Wille des Meisters, welcher sich vermittelst des Werkzeuges offenbart. Der Mensch aber hat den Meister in sich selbst.
"Wisset ihr es nicht selbst, das Jesus Christus in euch ist?" (II Korinth. VII, 21)

Ich bin also ein Schüler von Jesus und akzeptiere seine Autorität.
Also da muß ich mich noch berichtigen.
Einen (menschl) Meister habe ich natürlich auch. Aber das er mein Meister ist, ist mir erst viel später klar geworden.
Und für meinen Meister zeigt nicht nur die BG den Weg zu Gott auf, sondern auch das AT, das NT und Neuoffenbarungen verschiedener Propheten und Seher.
Aber meinem Meister ist auch bewußt, daß hinter dem was er tut Jesus steht. Also ist Jesus unser aller Herr und Meister.
Zitat:
Was ich damit sagen will,
um die Bhagavad-Gita zu verstehen muss man deren Sprecher, Shri Krishna auch als Autorität anerkennen, denn sonst können wir nicht die Position Arjunas einnehmen.
Ob ich nun Jesus oder Krishna, oder beide als Autorität anerkenne, spielt in meinem Fall dann keine Rolle mehr. Und ich finde, Du bist zu sehr nur auf die BG fixiert, was für Dich wahrscheinlich aber auch genügt.
Zitat:
Vidare bedeutet gesehen haben / erkannt haben = Erkenntnis. Wissen ist also nicht das, was wir nur theoretisch verstehen, sondern das was wir innerlich erkannt haben und dementsprechend im aktiven Leben umsetzen.
Etwas anders tue ich auch nicht. Erkennen und Überwinden.
Zitat:
Als nächstes ist es wichtig eine Bhagavad-Gita-Ausgabe zu haben die auch die original Sanskritverse und deren Wort für Wort Übersetzung enthält (alles andere wäre nur Zeitverschwendung).
Wie schon angedeutet, genügt mir die Übersetzung von Franz Hartmann vollkommen.
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