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Sakina für alle.
Das Wunder des Korans
http://www.jadu.de/jaduland/europe/.....lusmuweis/das-wunder.html
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| Die Rolle der Sprache in der arabischen Kultur ist einzigartig. Da es für Moslems selbstverständlich ist, den Koran im täglichen Gebet zu lesen und zu rezitieren, mußten die Gläubigen, die für den Glauben gewonnen wurden, die Sprache des Koran sprechen, lesen und schreiben lernen. Seine Verbreitung entsprach einer Bildungsinitiative. Während sich der Islam in der nicht-arabischen Bevölkerung rapide ausbreitete, im Osten breitere er sich über Persien und Indien bis nach China und Südostasien aus, und westwärts verbreitete er sich über Nordafrika nach Spanien, mußten Maßnahmen ergriffen werden zum Erhalt der Reinheit der Sprache, da sie von denjenigen, die sie als Fremdsprache lernen, leicht verunstaltet wird. So gehörte zu den ersten Neuerungen, die der Kalif 'Uthman einführte, eine Revision der Schrift, deren Zweck es war, den Laut festzulegen. |
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| Die Sorge um die Reinheit der Sprache des Gebets war auch ein Antrieb für philologische Studien, die im 7. Jahrhundert in den irakischen Städten Basra und Kufa begründet wurden. „Die Wissenschaft der arabischen Sprache ist das Herz der Religion selbst," so Abu 'Amr b. al-'Ala.7 Dort, in Basra und Kufa, arbeiten Generationen von Philologen daran, die Sprache durch grammatikalische und lexikalische Studien zu kodifizieren, was zur ersten vollständigen arabischen Grammatik führte. Diese wurde von Sibawaihi (gest. 793), dem Panini der arabischen Sprache, verfaßt. Das monumentale Werk wurde einfach als „das Buch" bekannt und galt als höchste linguistische Autorität. In ihm legte er ein revolutionäres Konzept der Phonetik dar, das das komplexe I.autsystem des Arabischen entsprechend der Stellen und Modalitäten der Lautartikulation ordnete, ausgehend von den gutturalen Lauten über den Hals bis zu den Labialen. Er legte auch die Vokalendungen der Inklinationen fest, die als 'irab bekannt sind (woher die Sprache ihren Namen hat). |
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Sibawaihis Schule in Basra, deren Lehren von Al Qali (901-967) nach Andalusien gebracht und in Córdoba unter al-Hakem II. von dessen Schüler al-Zubaydi (gest. 989) fortgesetzt wurden, legte nach dem Prinzip der Analogie Regeln für die Erzeugung neuer arabischer Worte fest. So konnte ein neuer Begriff durch einen gesetzmäßigen morphologischen Prozeß, der aus analogen Konstruktionen bekannt ist, geschaffen werden. Dies entsprach einem Durchbruch in der Philologie.
Eine der dabei verwendeten Methoden ist das Ishtiqaq (die Ableitung). Alle arabischen Worte sind von Verben abgeleitet, deren Wurzeln aus drei Konsonanten bestehen, die durch Vokale moduliert werden. Es gibt drei Formen des Ishtiqaq, die große, die mittlere und die kleine. In einer kleinen Ableitung bleibt die Anordnung der Vokale oder Radikale die gleiche, obwohl andere Vokale hinzugefügt werden. „So kann aus den Radikalen K-T-B eine Reihe von Worten gebildet werden... KaTaBa, KuTiBa, KaTiBa, KaTiB maKTuB, usw." Die mittlere Ableitung entsteht durch die Änderung der Anordnung der Konsonanten. Die große Ableitung geht davon aus, daß zwei Worte, bei denen zwei der drei Radikale gleich sind, auch eine ähnliche Bedeutung hat. |
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In dieser Methode reflektiert sich ein revolutionäres Verständnis der Philosophie der Sprache, das erst später von Leibniz artikuliert wurde.
„Die Annahme, die diesem Prinzip zugrundeliegt, ist, daß Laute eine enge Beziehung zur Bedeutung haben, unabhängig davon, wie ein Radikal plaziert ist. Beispielsweise vermittelt J-B-R in seiner ursprünglichen Form das Konzept der Kraft oder der Stärke. Dieser Aspekt bleibt nach dieser Theorie immer erhalten, unabhängig davon, welches der Radikale am Anfang, in der Mitte oder am Ende steht. So impliziert JBR eine Beziehung zu BRJ, BJR, RJB, usw. (...) Auf diese Weise kann eine Reihe von Worten, die als Konnotation die Idee der Stärke und der Kraft haben, durch die kleine Ableitung gebildet werden."8 |
Diese systematische Behandlung über die Wortbildung war grundlegend für das monumentale Übersetzungswerk, das unter den Abbasiden in Bagdad begann und in der gesamten arabischen Welt, insbesondere in Spanien, in Córdoba und Toledo, fortgesetzt wurde. Um die in der griechischen Philosophie und Wissenschaft enthaltenen Ideen vermitteln zu können, mußten neue arabische Begriffe geschaffen werden, und die Sprache wuchs durch diesen Prozeß zu einem außerordentlich flexiblen Ausdrucksmittel.9 In Bagdad räumte der Kalif Harun al-Raschid arabischen Übersetzungen höchste Priorität ein. Er verkörperte die oft zitierte Maxime des Islam „suche das Wissen, und wäre es in China", und schickte Boten nach Byzanz und in andere Teile der Welt, um alte Manuskripte zu suchen, die ins Arabische übersetzt werden sollten.
Unter Kalif al-Mamun (813-833) fand die Übersetzungsarbeit im Haus der Weisheit statt, einem Gebäudekomplex, das unter seinem Dach sowohl ein Übersetzungszentrum, eine Akademie, ein astronomisches Observatorium und eine der reichhaltigsten Bibliotheken der Welt vereinigte. Eine Gruppe von 90 Übersetzern arbeitete unter Leitung des nestorianischen Christen Hunayn Ihn-lshaq (809-877), der anstelle der wörtlichen Übersetzung die Methode der konzeptionellen Übersetzung einführte. Alle Werke des klassischen Griechenland, die man auftreiben konnte, wurden ins Arabische übertragen, das reichte von den medizinischen Werke von Galens und Hippokrates über die Philosophie Platons und Aristoteles', bis zur Wissenschaft und Geometrie von Ptolemäus, Euklid und Archimedes. In den Städten Córdoba und Sevilla entstanden ähnliche Einrichtungen nach dem Vorbild des Hauses der Weisheit. |
Das Wunder !
Seine Verbreitung entsprach einer Bildungsinitiative.
Warum andere Bücher übersetzen?
Es gibt hier doch genügend Menschen? die behaupten nur Koran oder Bibel reicht ihnen.
mfggg gnostik
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