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| Was mich mal interessieren würde, wie erklären sich die einzelnen Religionen das Universum jenseits der Welt. Wie groß ist es, wie ist es entstanden, wozu ist es da. Was sagen eure Heiligen Schriften, Propheten, usw. dazu. Ist es so, wie die Wissenschaftler behauten, also ist das Universum so groß und alt wie man annimmt und gibt es wirklich noch andere unzählige Sonnen und Galaxien neben unserer? Und ist es aus religiöser Sicht sogar möglich, dass es noch anderes menschliches(intelligentes) Leben geben könnte?
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Alles ist möglich.
Weil halt dieser Link -> "http://www.j - lorber.de" (in die Adresszeile kopieren, und die beiden Leerstellen vor und nach dem Bindestrich wegmachen) hier nicht funktioniert, aus dem Bindestrich wird hier ein Unterstrich gemacht, kann ich keine Auszüge zitieren.
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Der Große Schöpfungsmensch
In den "Himmelsgaben", Band. I Seite 309 ff. wird im Text vom 25. März 1841 unter dem Titel "Großer Schöpfungsmensch und seine Rückkehr" geschildert, "was bis auf diese Zeit noch in keines Menschen Sinn gekommen ist", nämlich der gesamte Aufbau des materiellen Universums, das in seiner Gesamtheit den "Großen Schöpfungsmenschen" bildet.
Dabei wird der strukturelle Aufbau Stufe für Stufe gezeigt:
Im Bändchen "Die Fliege", Kapitel 12 wird gezeigt, wie dieser Große Schöpfungsmensch - in welchem "ganze Hülsengloben voll Sonnen und Welten kaum Nervenwärzchen seines Wesens zu nennen sind" sich in seiner Größe vollkommen als ein Leben ansieht, und wie doch, unbeschadet dessen, auch jedes Einzelwesen, welcher Art immer, ein abgeschlossenes, individuelles Leben für sich hat und auch als solches empfindet. Denn überall auf der langen Stufenleiter des Lebens und der Vergeistigung "denkt und lebt jedes Wesen abgeschlossen für sich", so ineinandergeschachtelt die verschiedensten materiellen und geistigen Lebensräume sich uns auch darzustellen scheinen.
Im 'Großen Evangelium Johannes' wird der "Große Weltenmensch" erstmals in jl.ev02.057 flüchtig erwähnt, und in jl.ev02.222,04 dann die vollkommene Entsprechung der materiellen Schöpfung einerseits und des Menschen andererseits im ganzen und im einzelnen aufgezeigt.
In jl.ev04.254,04 wird die Größe der Schöpfung betrachtet, ausgehend vom Stern Regulus als dem "Zentralschwerpunkt" unserer Hülsenglobe, die ihrerseits "nur einen Nerv im Großen Weltenmenschen ausmacht" - welcher Große Weltenmensch aber eigentlich nur eine einzige Schöpfungsperiode darstellt von seinem Anfang bis zu seiner geistigen Vollendung -", doch gegen den ewigen, unendlichen Raum ist auch ein solcher "Weltenschöpfungsgroßmensch" "so viel als nichts!, denn alles notwendig Begrenzte, wenn für eure Begriffe auch noch so endlos Große, ist im Verhältnis zum unendlichen Raum so viel als nichts, weil es mit demselben in gar kein je berechenbares Verhältnis treten kann".
Im jl.ev05.114 "Großer Schöpfungsmensch und die Erde" wird die gleichsam physiologische Analogie des menschlichen (und somit auch des irdischen) Organismus zu jenem des Universums als einer ebenfalls organischen Einheit aufgezeigt. Und ebenso heißt es in jl.ev08.057: "Wie im Kleinen jeder Mensch eingerichtet ist, also entsprechend ist auch der ganze Große Schöpfungsmensch in den weitesten Umrissen eingerichtet."
In jl.ev06.245 erläutert das Kapitel "Großer Schöpfungsmensch im Universum" die hierarchische Ordnung des materiellen Kosmos, wobei auch (Absatz 8 ) die Bildung der Hülse einer Hülsenglobe, "deren Dichtigkeit der atmosphärischen Luft dieser (unserer) Erde gleichkommt", erwähnt ist.
(Siehe dazu Stichworte: Hülsenglobe, Ätherische Umfassung.)
Es wird ein Begriff "von der beinahe unendlichen Größe einer Hülsenglobe" gegeben, und dann (Absatz 16) "angezeigt, daß es solcher Hülsengloben im endlos großen Schöpfungsraume... wahrhaft zahllos viele gibt, die aber alle ... in der Gesamtumfassung ganz genau einen Menschen mit allem und jedem darstellen".
Und "auch dieser der Große Schöpfungsmensch ist in seiner äußersten Umfassung ebenso wie jede einzelne Hülsenglobe mit einer Art Haut umgeben...". - (Absatz 19) "Außerhalb dieses Weltenmenschen geht nach allen Richtungen der freie Ätherraum ewig fort, den dieser Mensch in einem für eure Begriffe wahrhaft endlos großen Kreise ... mit für euch unbegreiflicher Schnelle durchfliegt, und das wegen des Nährstoffes aus dem endlosesten Äthermeere, das er gewisserart wie ein Fisch durchschwimmt." -
Das Kapitel 246, wo auch auf die Achsendrehung des Großen Weltenmenschen hingewiesen wird, setzt fort: "Er kommt in einem Augenblicke tausend Hülsenglobenweiten vorwärts, hat aber doch hundertmal tausendmal tausend Sonnenjahre dazu vonnöten, um wieder am alten Fleck anzugelangen."
Das große Jenseits-Werk "Robert Blum" endlich bringt in Band II ab dem 296. Kapitel eine grandiose geistige Schau auf die materielle Schöpfung in ihrem hierarchischen Aufbau und in ihren Funktionen bis zur Gesamtschau (Kapitel 301) auf den Großen Schöpfungsmenschen, der hier auch in seiner geistigen Bedeutung als "der verlorene Sohn" erläutert wird.
Unsere Hülsenglobe samt der Erde ist in der linken kleinen Zehe lokalisiert, an jener Stelle, wo sich der Hauptgefühlsnerv für unsere Gehfähigkeit befindet, welcher Punkt in geistiger Hinsicht äußerster Demutspunkt ist, in physischer Hinsicht aber in enger Entsprechung und Beziehung mit dem Herzlebensnerv korrespondiert. (Siehe Stichwort Lebensnerv.) |
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Hülsenglobe
Eine erste Erwähnung in den Neuoffenbarungs-Schriften findet die Hülsenglobe in jl.him1.118,03 im Text vom 5. Sept. 1840, wo es im Zusammenhang mit der Größe und göttlichen Ordnung der Schöpfung heißt: "Ich sage euch, in einer Sonnenhülsenglobe sind wirklich eine Milliarde Sonnen enthalten."
Eine knappe und anschauliche Definition des Begriffes der Hülsenglobe bringt jl.ev02.057 in der Fußnote von Jakob Lorber wie folgt: 'Hülsenglobe' ist die Benennung der Zusammenfassung von Dezillionen mal Dezillionen Sonnen, die als Zentralsonnen erster, zweiter, dritter und vierter Klasse mit den zahllos vielen Planetarsonnen, wie die unserer Erde eine ist, sich alle um einen gemeinsamen, unermeßlich großen Mittelpunkt, der auch eine nahe endlos große Hauptmittelsonne ist, in großen und weitgedehnten Bahnen bewegen."
Soweit die Inhaltsübersicht in einer Hülsenglobe, die als vollkommener Sonnenleib jedoch nicht für sich bestehen könnte ohne ihre Hülse, worüber Näheres im Band "Die natürliche Sonne" in den Kapitel 5 und Kapitel 6 erläutert wird: Die Hülsenglobenumfassung ist als eine Art Spiegelkugel zu denken, deren Innenfläche einen kontinuierlichen Hohlspiegel bildet. Diese "für eure Begriffe unendliche Umfassung besteht aus einer Art ätherischer Wassermasse". "Das Licht der großen Hauptzentralsonne dringt bis zu den vorbenannten Wänden dieser Hülsenglobe, von da wird es wieder zurückgeworfen durch freilich für eure Begriffe nahezu endlos weite Räume und Sonnengebiete." (Siehe dazu auch die Stichwörter: Ätherische Umfassung und Hauptzentralsonne.)
Da "alle Sonnen zufolge ihrer weiten Luftoberfläche (Atmosphäre) gar wohl imstande sind, das diese Oberfläche berührende Lichtbild einer anderen Sonne aufzunehmen und es dann wieder von sich auszustrahlen", wodurch alle Weltkörper innerhalb einer Hülsenglobe stets von allen Seiten Licht erhalten, wird das starke Leuchten auch unserer Sonne begreiflich. Von den "zahllosen Entsprechungen" einer Hülsenglobe "in jedem kleinsten Geschöpfe" wird besonders jene des Auges eines Menschen oder Tieres aufgezeigt. (Siehe Stichwort: das Auge.)
Die allgemeine Zentralsonne (Hauptzentralsonne) ist im für sich selbst bestehenden, vollkommenen Sonnenleib der Hülsenglobe die innere Triebfeder oder das Herz.
Im großen Jenseitswerk "Robert Blum" ist in Band II ab Kapitel 296 eine Gesamtdarstellung des hierarchischen Aufbaues einer Hülsenglobe in Form einer grandiosen geistigen Schau gegeben. Die jeweiligen "regierenden Sonnen" werden einzeln betrachtet, beginnend mit einer Planetarmittelsonne (das wäre für unsere Sonne der Sirius). Den nächsthöheren Rang (Kapitel 297, Absatz 1) bilden die "Mittelsonnen höheren Ranges" oder Gebietsmittelsonnen. Dazu sind in Kapitel 298, Absatz 4 die inneren Kräfterelationen angegeben: "Die (Planetar-Mittelsonne ist stets so groß, daß sie den körperlichen Inhalt ihrer um sie bahnenden Sonnen samt deren Planeten manchmal ums Hundertfache oder gar ums Tausendfache, ja manchmal auch ums Millionenfache übertrifft. Denn es gibt größere und kleinere (Planetarsonnen-)Gebiete. Je größer aber ein Sonnengebiet, desto größer muß auch seine Mittelsonne in allen Teilen sein gegenüber der gesamten Fülle ihrer Nebensonnen (niedrigerer Ordnung), um diese trotz der größeren Entfernungen in den bestimmten Bahnen zu halten. Je mehr sich die Anzahl und die Entfernung der Nebensonnen vergrößert, desto größer muß auch das Volumen einer solchen Mittelsonne sein, um Meister all der sie umbahnenden Planetarsonnen zu sein." ( Absatz 5) Die Gebietsmittelsonne muß "natürlich wieder verhältnismäßig vielfach größer sein als alle ihre Sonnengebiete zusammengenommen, deren oft viele Tausende um eine solche Zweitmittelsonne (Gebietsmittelsonne) kreisen." "Alle solche Sonnengebiete geben dann ein Sonnen-All."
Der gemeinsame Mittelpunkt für viele tausend solcher Sonnen-Alle ist die All-Mittelsonne.
Mit der Steigerung der Größe steigert sich auch das Licht. Die entsprechenden Verhältnisse sind im Absatz 7 angegeben.
Und in Kapitel 299 ist man schließlich bei der Betrachtung der allgewaltigen Haupt- und Urmittelsonne als einem Schlußstein der materiellen Schöpfung angelangt, von welcher "ein Kubikzoll Licht mehr Lichtkraft hat, als das Licht unserer ganzen irdischen Sonne auf den gleichen Kubikzoll zusammengedrängt".
In Kapitel 300 (Absatz 6) wird dann die Hülse beschrieben, welche "jeden solchen Komplex von Sonne- und Welt-Universen in tiefster Ferne umfängt": Diese Hülse, "durch die kein materielles Wesen dringen kann, besteht aus einer diamantartigen, durchsichtigen Materie und ist nach innen höchst spiegelglatt. Alles Licht nun, das von den zahllos vielen Sonnen hinausgeht, und von keiner Erde noch Sonne aufgefangen wird, wird von dieser Hülse aufgefangen und wieder zurückgeworfen."
Das 'Große Evangelium Johannes' bringt in jl.ev02.139 ebenfalls einen "Blick in die Sternenweltordnung", wobei auch die Topographie der Sonnenkörper-Oberflächen zur Sprache kommt: "So viele eigentliche Erden (Planeten) von einer Sonne versorgt werden", so viele (jeweils einem Planeten entsprechende) Gürtel hat eine Planetarsonne. Mittelsonnen (vom Typ des Sirius) hingegen, "die zum Halten und Führen der Erdsonnen bestimmt sind", sind "in ebenso viele Gebiete auf ihrer Oberfläche eingeteilt, als wieviele einzelne Erdsonnen sie zu versorgen haben. Und da ist dann jedes einer Erdsonne entsprechende Gebiet dem Flächenraume nach um tausend bis zehntausend Male größer als die Oberfläche jeder einzelnen Erdsonne samt allen sie umkreisenden Erden. Um (solch) eine Mittelsonne aber bahnen zum wenigsten tausendmal tausend Erdsonnen".
Im jl.ev05.115, wo ebenfalls die innere Aufbauordnung einer "wahren Sonnenmonarchie" besprochen wird, wird zunächst der Name "Hülsenglobe" gedeutet: "Eine Globe ist sie ihrer immerhin völlig runden Gestalt wegen - Hülsen (Schoten) aber sind alle Weltkörper in ihr, weil sie alle ein gerichtetes Geistiges Leben umhülsen, und weil am Ende diese Trägerin (Globe) selbst eine Universalhülse ist, da in ihr äonenmal Äonen Sonnen zur Haltung einer bestimmten Ordnung als total eingehülst erscheinen."
In jl.ev06.246,08 wird kurz angedeutet, wie es zur permanenten Bildung der Globenhülse durch die von dieser umschlossenen Weltkörper selbst kommt: nämlich durch die "notwendig nahezu gedankenschnelle Bewegung" all dieser All-Alle und der "dadurch bewirkten Wurfkraft nach außen hin" bilden diese "in einer für euch nicht meßbaren Tiefe und Ferne eine Art Hülse, deren Dichtigkeit der atmosphärischen Luft dieser Erde gleichkommt und von innen bis nach außen hin einen Durchmesser hat, der nach den Weiten dieser Erde zu messen mit tausendmal tausend Äonen noch viel zu gering angenommen wäre".
Und im jl.ev06.248,02 endlich wird noch erläutert, daß jede Hülsenglobe sich um ihre eigene Achse bewegt, "und das darum, damit ihre Haut sich fortwährend an dem sie allenthalben umlagernden Äther reibt und dadurch eine gerechte Menge elektrischen Feuers gleich dem der Blitze erzeugt, das dann als Hauptnährstoff für alle in einer solchen Globe seienden Weltkörper dient" (siehe dazu auch Stichwort Perpetuum mobile). |
Und kurz noch zur Frage, ob es woanders noch menschl. Leben geben könnte.
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Kann eine Wiederverkörperung auch auf anderen Planeten erfolgen?
Die Wiedereinkörperung erfolgt nach Angaben der NO keineswegs immer auf dieser Erde, im Gegenteil, die meisten Reinkarnationen erfolgen auf anderen Weltkörpern, die ebenfalls bewohnbar sind, wenn auch ausdrücklich gesagt wird, daß dort Verhältnisse herrschen, unter denen ein Erdenmensch schon nach wenigen Minuten sein Leben verlieren müßte. Wörtlich heißt es dazu: "Für die Bewohner anderer Weltkörper wäre "die Luft der Erde ganz dasselbe, was für den Erdenmenschen das Wasser der Erde ist". "Also müssen die Menschen anderer Welten auch eine solche Beschaffenheit haben, daß sie nur auf der ihnen angewiesenen Welt bestehen können." {jl.ev06.192,08} Danach sind Rückschlüsse, daß auf andern Planeten völlig andere Verhältnisse herrschen als auf Erden, als Argument für deren Unbewohnbarkeit nicht zulässig." |
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Soll ich hier einmal aufzählen wie wenig Lorber von Naturwissenschaften verstand? Davon abgesehen das wir ja schon an diversen Stellen hatten das er wohl ein Schwindler war.
Ich will wirklich nicht nerven, aber mich stört es einfach wenn man so einen Mann als Schreibknecht Gottes darstellt...
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Nach Lorber ist das Universum also tätsächlich so, wie es die Wissenschaft im Moment sieht: Ein gigantischer Raum voller Galaxien die wiederum voller Sterne und Planeten sind?
Zudem ist intelligentes, ausserirdisches Leben keine Seltenheit?
Wenn ich das richtig sehe ist Lorber eine Art Christ?
Geht er auch davon aus, dass sich das Universuim in Milliarden von Jahren langsam entwickelt hat oder wurde es von Gott in seiner jetzigen Form vor ein paar tausend Jahren einfach so erschaffen?
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Hallo Nebulös,
Lorber ist ein sogenannter Prophet. D.h. Engel oder Jesus selbst hat durch ihn zu uns gesprochen. Er war also nur ein Schreibknecht, der für das, was er alles diktiert bekam, nicht verantwortlich gemacht werden kann.
http://wwwsrv01.mycity.at/privat/97042124/J_Lorber.htm
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| Geht er auch davon aus, dass sich das Universuim in Milliarden von Jahren langsam entwickelt hat oder wurde es von Gott in seiner jetzigen Form vor ein paar tausend Jahren einfach so erschaffen? |
Ich weiß nicht genau, in wie weit Lorber drüber unterrichtet wurde, wie Gott das Universum erschaffen hat, und habe da selber auch nicht weiter nachgeforscht, denn die Universum-Frage interessiert mich nur am Rande. Folgendes habe ich aber noch gefunden:
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Welche Erkenntnisse über einen hierarchischen Aufbau des Weltalls besitzt die Astronomie?
Was haben nun heute die Astronomen zu dem von Lorber geschilderten, stufenweisen Aufbau des Kosmos im einzelnen zu sagen? Lorber führt als unterste Stufe die Sonnengebiete an. Nach seiner Terminologie entspricht ein Sonnengebiet einer Galaxis. Gemäß der Aussage Lorbers gibt es große und kleine Sonnengebiete {jl.rbl2.298,04}. Der angesehene schweizerische Astronom Zwicky an der Sternwarte Mount Palomar in Kalifornien hat die Verteilung der Galaxien im Weltall (d. h. nach Lorber in unserer Hülsenglobe, d. Vf.) systematisch untersucht und dabei festgestellt, daß es jede Art Sternansammlungen gibt "vom Kugelsternhaufen und den Zwerggalaxien bis zu den riesigen Spiralnebeln aus vielen Milliarden Sonnen, und bis kleine und große Galaxien" 8
Auch Ducrocq weist darauf hin, daß der 'Herdencharakter' der Galaxien keine Täuschung ist. "Die Verteilung zu Gruppierungen", so folgert Ducrocq, "gehorchte nicht dem Zufall, sondern einem Gesetz."9" Das spontane Auftreten von Ordnung ist einfach nicht vorstellbar."10 "Der Physiker weiß, heute", so stellt Ducrocq fest, "daß der vollkommene Zufall nicht existiert."11 Prof. Alfven, Stockholm, spricht in seinem Buch 'Kosmologie und Antimaterie' von galaktischen Übersystemen, sog. Metagalaxien, und Charlier nimmt in seiner Schrift 'Modell des Universums' sogar die Systeme gleichlautend mit Lorber "in vierfach gesteigerter Stufe" an. 12 Nach P. von der Osten-Sacken liegt z. B. im Sternbild Jungfrau ein sehr großer Haufen Galaxien. "Man schätzt die in ihm enthaltenen Galaxien auf etwa 3000." 13 Im Großen Wagen befindet sich, 650 Millionen Lichtjahre entfernt, ein kleiner Haufen mit etwa 300 Galaxien."14 In seiner Schrift 'Gott - Mensch - Universum' schreibt der französische Wissenschaftler Bivort de la Saud‚e hierzu: "Die Galaxien sind in Gruppen und Haufen geordnet 15. In 'Bild der Wissenschaft' 7/1980 wird festgestellt: "Unsere Galaxie gehört zur lokalen Gruppe, die sich aus zwei bis drei Dutzend Galaxien zusammensetzt. Das Spektrum von Anhäufungen erstreckt sich bis zu Tausenden von Mitgliedern. Es gibt sogar Anzeichen, daß die hierarchische Ordnung der Welt weitergeht. Galaxienhaufen können wiederum zu 'Superhaufen' zusammengefaßt werden."
Die Gesamtzahl der Galaxien wird nach Angaben von Pascual Jordan heute auf zehn Milliarden geschätzt. 16 Das sind Zahlen, vor denen die Vorstellungskraft kapitulieren muß. Dabei handelt es sich aber nach den Angaben Lorbers nur um Galaxien unserer Hülsenglobe. Zahlreiche Astronomen haben längst geahnt daß es darüber hinaus noch weitere Universen gibt. Im Jahre 1963 berichtete die 'Naturwissenschaftliche Rundschau', daß der Physiker P. L. Brown in der englischen Zeitschrift 'Nature' die Hypothese von einer unendlich großen Zahl von Universen aufgestellt habe, was den Angaben Lorbers von "unzählbaren Hülsengloben" gleichkommt. Nach Brown kann jedes Teilgebiet des Kosmos "als Elektron eines nächsthöheren angesehen werden, ohne daß irgendwelche Widersprüche zu den geltenden Gesetzen der theoretischen Physik entstehen" 17.
Im Jahre 1969 gab der Präsident der Intemationalen Astronomischen Union, Prof Heckmann, Santiago, zu bedenken, daß es dem Menschen nicht gegeben sei, das Ganze der Welt zu verstehen, daß sich immer nur Teilbereiche durchdringen ließen. Er sprach vom mit astronomischen Methoden überschaubaren Teil des Universums. 18 |
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Gleichen sich die Erkenntnisse der Astronomen den Neuoffenbarungen zunehmend an?
Die fast nicht mehr faßbare Zahlenübergewalt der von der modernen Astronomie vermittelten Größe des Kosmos bewegt sich in den Aussagen und Denkkategorien der Neuoffenbarung und bestätigt diese in eklatanter Weise.
Waren die Astronomen in den zwanziger und dreißiger Jahren unseres Jahrhunderts durch völlig neue Erkenntnisse von der Größe des Weltalls schockiert worden, so wiederholte sich ähnliches, als im Jahr 1961 mit Hilfe der neuen Radioteleskope Riesensonnen entdeckt wurden, die alle bisherigen Vorstellungen von den möglichen Größen von Sternen über den Haufen warfen. Die Größe und die Leuchtkraft dieser Objekte waren so phantastisch, daß sie den Rahmen der bisher gültigen Ansichten völlig sprengten. Nach Berechnungen von Einstein dürfte es keine Sonne geben, die mehr als hundertmal größer ist als unsere Sonne. 21 Dessenungeachtet waren aber schon im Jahre 1935 Sonnen bekannt, die einen vielhundertfachen Durchmesser, das tausendfache Gewicht und die zehntausendfache Helligkeit haben. Der Stern Beteigeuze im Orion hat z. B. einen 500mal größeren Durchmesser und die 17000fache Leuchtkraft unserer Sonne.22 Die Entdeckung des bisher größten Sternes R 136a im Jahre 1982, der hundertmillionenmal heller als unsere Sonne leuchtet, hat der früheren Annahme von der sehr begrenzten maximalen Größe von Sonnen ein Ende bereitet. 23 |
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Entsteht aus den Zentralsonnen neue Materie bzw. neue Planeten bzw. Sonnen einer Mittelsonne?
Ein weiterer Vorgang, der neuerdings auf den Zentralsonnen beobachtet worden ist, wird ebenfalls von Lorber ganz präzis beschrieben: Prof. Allan Sandage machte Aufnahmen von M 82, die zeigten, daß aus dem Kern große Wolken von Gasen wild ausbrachen. Man konnte an diesem Objekt, das bisher ebenfalls fälschlich unserer Milchstraße zugeordnet worden war, deutlich einen Kern und einen langen Strahl unterscheiden, der aussieht, als würde er aus dem Stern herausgeschossen. 37 Auch die riesige M 87 im Virgohaufen schleudert gewaltige Protuberanzen in den Weltraum, "leuchtende Figurationen, die so lang sind wie ganze Galaxien". 38 Laut einem Bericht der 'Zeit' vom 21. Juli 1972 haben die Astronomen Shaffer, Cohen, Jauncy und Kellermann festgestellt, daß auch aus dem Kern der Seyfert-Galaxie 3 C-120 Gaswolken ausgestoßen wurden. Die zunehmenden Beobachtungen lassen bei vielen Astronomen keinen Zweifel mehr offen, daß im Kern der Galaxien, d. h. in den riesigen Zentralsonnen, neue Materie geschaffen wird. 39
Wiederum standen die Astronomen vor einer neuen Situation, und viele wußten das Phänomen nicht zu deuten. Manche glaubten, es handle sich um eine Nova, obwohl Nova-Ausbrüche nur einige Stunden oder höchstens wenige Tage andauern. Andere hielten die Vorgänge für Kettenreaktionen explodierender Sterne. Diese Theorie hat der Astronom D. Sidney van der Berg nach genauen Untersuchungen zurückgewiesen und auf Grund von Fotografien im Kern von M 82 die Ansicht vertreten, daß die Expansion der Materiewolken aus dem Strahlungsdruck sehr heißer und großer Sterne resultiert. 40 Dort werden also die registrierten Schwerkraftwellen in der Hauptsache ausgelöst. In einem Bericht aus dem Jahre 1970 wurde betont, es könne als gesichert angesehen werden, daß im Kern der Galaxien "ungewöhnliche kosmische Veränderungen stattfinden". "Vielleicht finden hier auch Sternerzeugungsprozesse statt." 41 Für Ducrocq steht eindeutig fest: "Die Sterne schleudern also in verschiedenen Phasen ihrer Entwicklung und in unterschiedlichem Rhythmus Materie in den Weltraum." 42 Ebenso erklärt von der Osten-Sacken: "Es kann angenommen werden, daß in Kernnähe Sonnen entstehen." 43 Diese Ansichten stimmen genau überein mit den Kundgaben der Neuoffenbarung. Jakob Lorber berichtet über diese Vorgänge und beschreibt sie als die Geburt von Sonnen aus dem Körper der Zentralsonnen (Quasare) wie folgt: "Auf dieser ungeheuren Sonne brennt das allerreinste Gas, und dieses muß stets in den großen untersonnischen Gasometern in Überfülle vorhanden sein." {jl.rbl2.298,15} Diese Gase werden nach den Angaben Lorbers "als stark glühende Bälle in die Unendlichkeit hinausgeschleudert". "In irgendeiner Raumestiefe werden sie dann zu Sonnen im Gebiet einer Mittelsonne." 44
Die Darstellung in der Neuoffenbarung deckt sich mit der von dem Astrophysiker Fred Hoyle aufgestellten Theorie des zeitlich konstanten Universums insoweit, als diese sogenannte 'Steady-state-Theorie' eine ständige Nacherzeugung neuer kosmischer Massen unterstellt. Auch nach den Angaben von Pascual Jordan entstehen in Übereinstimmung mit den Kundgaben der Neuoffenbarung aus den ausgestoßenen Plasmawolken (Gase) "ständig neue Sterne". 45 |
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Stammt unsere Erde aus unserer Sonne oder woher sonst?
Lorber berichtet übrigens, daß unsere Erde nicht von unserer Sonne ausgestoßen wurde, sondern von der riesigen Urzentralsonne unserer Hülsenglobe. Wörtlich lautet die Aussage: "Mit dieser Erde hat es eine höchst eigentümliche Bewandtnis. Sie gehört zwar als Planet zu dieser Sonne, aber sie ist streng genommen nicht so wie die anderen Planeten aus dieser Sonne, sondern hat ihre Entstehung ursprünglich schon aus der Urzentralsonne." {jl.ev04.106,08}
In früheren Jahrzehnten war für die Astronomen die Annahme, daß die Erde aus unserer Sonne stammt, selbstverständlich. Heute besteht Klarheit darüber, daß diese Theorie unhaltbar ist. Die Wissenschaftler haben inzwischen folgendes erkannt: "Die verbreitete Meinung, die Erde bestehe aus Sonnenmaterial, ist falsch. Unser Planet ist nämlich mehr als zur Hälfte aus schweren Elementen zusammengesetzt (Eisen, Nickel, Kupfer, Zink, Blei, Uran d. Vf), die in der Sonne nicht vorhanden sind. Die Verschiedenheit der chemischen Zusammensetzung läßt es als ausgeschlossen erscheinen, daß die Erde aus einem Bruchstück der Sonne entstanden ist." "Die Sonnentemperatur ist viel zu niedrig - und sie war es immer -, um den Aufbau der schweren Elemente zu gewährleisten, welche den Hauptbestandteil unseres Planeten ausmachen. Die Erde entstammt sicherlich einem anderen, mindestens zehnmal größeren Gestirn. Denn nur ein Überriese entwickelt die Hitze, die notwendig ist, um 92 Elemente zu gebären, die im Naturzustand auf unserem Planeten vorhanden sind." 45a So ist auch in diesem Fall eine ursprünglich als ganz und gar gesichert erschienene Annahme als Irrtum entlarvt und die wissenschaftliche Meinung mit der Aussage der Neuoffenbarung in Übereinstimmung gebracht worden.
Die von Jakob Lorber zuletzt beschriebene Urzentralsonne unserer Hülsenglobe übersteigt hinsichtlich ihrer Größe und Lichtkraft jedes Begriffsvermögen. Nach den Angaben Lorbers ist diese Urzentralsonne identisch mit dem Stern Regulus im Sternbild des Löwen. Dieser Stern erscheint den Astronomen aber nicht als sonderlich groß und auch nicht als weit entfernt stehend. Lorber spricht dagegen von einer "unberechenbar großen Entfernung".
Wie zutreffend sind die Entfernungsangaben der Astronomen?
Nun, die Astronomen wissen, daß ihre Entfernungsangaben auf schwachen Füßen stehen. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten mehrfach erwiesen. Ducrocq bemerkt, daß im Jahr 1960 die zehn Jahre vorher ermittelten Werte bedeutend korrigiert werden mußten, weil sie samt und sonders falsch waren. Nach der Entdeckung der Quasare ergaben sich erneut Änderungen, die diesmal geradezu umwerfend waren. Daß hinsichtlich der Entfernungsschätzungen noch alles offen ist, beweist die Erklärung von Prof. Maarten-Schmidt, Pasadena, auf der Tagung der Astronomischen Gesellschaft im Jahre 1969 in Nürnberg. Er sagte, das Rätsel der Natur der Entfernungen der Quasare sei immer noch völlig ungeklärt. Nach fünfjähriger Arbeit bestehe nach wie vor keine Möglichkeit, die Entfernung dieser seltsamen Objekte zu bestimmen. 46
Ist Regulus im Sternbild Löwe die Urmutter der Erde? Wie stufen Astronomen den Regulus ein?
Der Regulus wird von den Astronomen in die niedrigste fünfte Klasse der Zwerge oder Hauptreihensteme, zu welchen auch unsere Sonne zählt, gerechnet. (Die Quasare sind noch nicht klassifiziert.) Aber auch die Quasare, welche teils die billionenfache Leuchtkraft unserer Sonne haben, wurden ehedem als ganz unbedeutende schwache Sterne angesehen! Vielsagend ist in diesem Zusammenhang die Feststellung des Astronomen Dr. Karl Schaifers (Sternwarte Heidelberg), daß bei der meist nur anwendbaren Farbdifferenzmethode nie gesagt werden kann, ob der unbedeutende Stern fünfter Klasse nicht in Wirklichkeit ein ungeheurer Riesenstern ist. Wörtlich sagt Schaifers: "Man kann aus einem Farbindex nicht entscheiden, ob es sich um einen Riesenstern oder um einen Zwergstern handelt." 47 Das macht verständlich, daß der Astronom Matthews für den Quasar 3 C-48 eine Entfernung von 1 Million Lichtjahren angibt, während andere das Objekt in eine Entfernung von 5 Milliarden Lichtjahren setzen." 49 Die Astronomen haben in den vergangenen Jahrzehnten ihre Vorstellungen von den Entfernungen der Sterne, ihrer Größe sowie hinsichtlich der Größe und des Alters des Weltalls mehrfach grundlegend ändern müssen, und jedesmal war die Gewinnung neuer Erkenntnisse gleichbedeutend mit einer Angleichung an die Kundgaben der Neuoffenbarungnnahme, daß die Entwicklung auch in Zukunft in dieser Richtung verlaufen wird, erscheint deshalb berechtigt. |
Ps.: Wie schon gesagt, muß ich den kompletten Text kopieren weil dieser Link "http://www.j - lorber.de" (in die Adresszeile kopieren, und die beiden Leerstellen vor und nach dem Bindestrich weg machen) hier nicht funktioniert.
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