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Orient und Okzident...Dialog oder Konflikt...












Liebe Brüder und Schwester, Liebe Christen und Juden,

riesig gefreut wurde ich als ich diese wunderbare Webseite entdeckt habe. Ich habe ein paar Artikel gelesen( nicht alle ) und das war interessant.
Nun möchte ich hiermit eine etwa Fragestellung darstellen(ich weiss nicht ob das Thema schon im Forum erwähnt wurde).
Es geht also um Osten, Westen, Christentum, Islam...und bestimmt vieles mehr.

Im Laufe der Geschichte kamen immer das Abend- und Morgenland in Berührung und somit zum kulturellen, wissenschftlichen... Austausch und manchmal gab es überwiegend interessante Kulturdialogen und manchmal das Gegenteil und zwar heisse Konflikte, die zu Kriegen geführt haben. Ob es da Relegionen damit zu tun hatten, können wir mal in den meisten Fällen mit einem JA beantworten.

Ich will aber nicht neu Informieren, sondern die Diskussion drüber zu eröffnen, ,ob die heutige Beziehung zwischen dem Westen(Christentum) und dem Osten(Islam) sich auf KONFLIKT oder DIALOG beruht".

Gibts überhaupt Dialog zwischen Westen und Osten ?

Oder ist Konflikt der herrschende ?

Haben Christentum und Islam damit zu tun ?

Kommt vielleicht auch Judentum in Frage ?

Ich hoffe Ihr werdet das Thema interessant und werdet darauf reagieren. Ich persönlich das ist mir von grosser Bedeutung.
Ich stell mich mal kurz vor : ich bin ein 21 jähriger Student, bin nicht Deutscher,lebe auch nicht in Deutschland , habe Deutsch gelernt, bin Moslem...

Mit freundlichen und friedlichen Grüßen

M.
@ chuan shu

Erst einmal ein herzliches Willkommen, chuan shu.

Für mich als Christ ist der Islam mit der Lehre Jesu nicht vereinbar.

Daher wird es immer wieder Konflikte geben. Die Frage ist nur, werden die Gläubigen verschiedener Religionen in Frieden einst nebeneinander leben können?

Liebe Grüße
selam und hallo

@ chuan shu selam mein Bruder

Interessante Fragen die du da stellst, ich glaube es gibt einen Dialog schon allein dass Muslime in Europa aufwachsen, hier leben und Arbeiten, hier zur Schule gehen, studieren usw......
Also führt schon mal nichts daran vorbei dass es ein Dialog geben muss....Voraussetzung ist der Respekt gegenüber jedem egal welcher Nation oder Religion er angehört......

Es ist schlimm wenn man beobachtet was zur Zeit in der Welt abgeht vorallem im nahen Osten, was sind die Gründe dafür ? Ich denke es spielt vieles eine Rolle, die meisten kennen nicht die wirklichen Hintergründe, dazu müßte man mal wirklich die Geschichte untersuchen, wie die Palastinänser aus ihrem eigenen Land vertrieben wurden usw...
Noch schlimmer ist das sich die Muslime auch gegenseitig bekämpfen....

Es gibt ein Vers im Koran der so ziemlich passend ist : "Allah ändert die Lage eines Volkes nicht, solange sie nicht das ändern was in ihren Herzen ist". Bevor man auf andere schaut sollte man wirklich erst auf sich selbst schaun.

Wirft man noch ein Blick in die Geschichte so kann man auch beobachten das unter dem Islam alle Religionen friedlich miteinander gelebt haben Judentum (die von den Muslimen beschützt wurden während sie überall verfolgt wurden ( Inquisition usw.) und unter muslimischer Herschaft ihre Blütezeit hatten) und Christentum.


Es wäre wirklich fatal wenn ein Frieden unter den Religionen nicht möglich ist, da doch alle den Frieden predigen und den Frieden wollen. Auch wenn man nicht immer der gleichen Meinung ist, so sollte dies doch möglich sein. Jedem sein Glaube.


@ Aida hallo...
Zitat:
Für mich als Christ ist der Islam mit der Lehre Jesu nicht vereinbar.
für mich als Muslim ist die Lehre Jesu sehr wohl mit dem Islam vereinbar, sondern im Gegenteil nicht mit dem Chrsitentum.

Genau dies wäre zum Beispiel ein Musterbeispiel für eine Konflikt Situation, aber das heißt für mich noch lange nicht das ein Dialog deswegen nicht möglich wäre, jeder hat ein Standpunkt denn er vertritt kommt man an einen Punkt in dem es nicht mehr weiter geht, heißt es ok...dir dein Glaube mir mein Glaube.
Niemand sollte gezwungen werden etwas zu glauben, das geht einfach nicht und ist auch nicht mit dem Islam vereinbar.
Deswegen Aida respektiere ich deinen Glauben so wie du auch meinen Respektierst nehme ich an...aber es wäre viel schöner wenn man versuchen würde Gemeinsamkeiten an den Religionen zu finden anstatt nur auf die Gegensätze zu achten.

Nächstenliebe wäre zum Beispiel ein Anfang.

Liebe Grüße

Wesselam


"Der beste von euch ist jener, der am nützlichsten für die Menschen ist.." Muhammed s.a.v
salamoalaykom und hallo,

es ist schön, was ihr da geschrieben habt. jeder hat seine meinung und jeder hat sein modell von der welt, die er erlebt.

Zuerst danke ich dir Aida sowohl für das herzliche Willkommen als auch für deine Antwort.

Nun,

Zitat:
Zitat:
Für mich als Christ ist der Islam mit der Lehre Jesu nicht vereinbar.


laut deiner Äußerung ist es zu verstehen, dass Islam und Christentum gegenseitig stehen, was aber meiner Meinung nach, als junger Moslem, nicht der Fall ist und wie Keys, dem ich dafür danke, schon betont hat , es gab im Laufe der Geschichte unter der Islamischen Herrschaft Juden sowie auch Christen, die im Frieden gelebt haben. Es ist ja nicht zu leugnen, dass es "in der Realität, was wir heute erleben" wenig Gemeinsamkeiten dazwischen gibt. Aber das, was im Koran steht und in der Bibel stand ist mit einer hohen Quote das Gleiche.
Um deine Frage zu beantworten :
Und auch, im extremen Fall, wenn es zwischen Islam und Christentum nicht zu vereinbaren wäre, müsste es keine Konflikte gäben, denn diese Unterschiede entsprechen meistens der Kultur(Lebensstil..) jeder Seite.
Du hast den Begriff "Gläubig" eben genannt,deshal möchte ich sagen : unter den Voraussetzungen, sich gläubig zu nennen, ist es sehr notwendig und wichtig, den Anderen zu respektieren egal welche Relegion hat er.

Liebe grüsse und danke Aida und Keys

Salamoalaykom
Hallo keys,

zu deiner Aussage, dass unter islamischer Herrschaft die unterscheidlichen Relligionen in friedlicher Koexistenz gelebt haben, wollte ich noch ein paar Anmerkungen machen.

Das dies erstmal so richtig ist, läßt sich nicht leugnen. Sofern sie die islamische Herrschaft anerkannt hatten und ihre Schutzsteuer bezahlten. Nur sollte man auch die andere Seite zeigen, rein Objektivhalber:


1009 - die Zerstörung der Grabeskirche in Jerusalem durch den Befehl des Fademindenkalifen Al Hakim (Ägypten). Die Zerstörung der Grabeskirche wurde bis auf die Grundmauer getrieben und das Felsengrab Chrisite abgebrochen ----> Hauptgrund für die folgenden Kreuzzüge

1008 Al Hakim (Ägypten) läßt Kirchen enteignen und plündern.

1004 Al Hakim (Ägypten)gibt Dekrete heraus, die es den Christen und Juden verbot öffentliche Prozessionen zu feiern. Ebenfalls sollte die ganze Verwaltung islamisisert werden, die überwiegend christlichen Beamten wurden daraufhin zur Annahme des Islams genötigt.

11. Jh. (Spanien) Die Almoraviden tauchen auf spanischem Territorium auf, hundert Jahre später die Almohaden. Durch beide Ivasoren setzt die Verfolgung der Juden ein. Die Juden fliehen in die nördliche chr. Region Spaniens.

997 (Spanien) Zerstörung der Kathedrale von Santiago de Compostela durch die Mauren.

Allgemeines:

Wie ich schon geschrieben habe, standen die Christen und Juden unter dem Schutz des jeweiligen regierenden Kalifen und ihnen wurde die freie Religionsausübung gewährt, solange sie die Schutzsteuer bezahlten. Weiterhin war es ihnen aber verboten, neue Religionshäuser (Kirchen / Synagogen) zu bauen. Desweiteren durften sie keine Waffen tragen und keine Pferde reiten.Es gab eine bestimmte Kleiderordnungen für die Christen und Juden.

Und wie es heute für die Minderheiten in der islamsichen Welt aussieht, brauchen wir uns eigentlich nicht unterhalten.

Adios
Forum -> Islam


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