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Hallo minou,
auch wenn ich mich von Gott, bzw. von der Liebe, verlassen fühle, so bleibe ich IHM doch treu. Denn warum habe ich IHN denn versprochen, IHN für den Rest meines Lebens so gut zu dienen, wie es mir möglich ist? Und warum sollte ich mich dann wieder den Sinnesfreuden hingeben, die ich schon überwunden habe (überwinden von Bergen auf dem schmalen und steinigen Weg zu Gott). Und ich sehe dieses von Gott verlassen sein eher als eine Prüfung auf dem Weg zu IHM.
Was auch in Zukunft auf mich zukommen wird, ich werde bestimmt nicht mehr mit dem Rauchen, Alkohol trinken, Kaffee u. Tee(in) trinken, Kakao trinken oder Schokolade essen, Süßigkeiten essen anfangen. Auch werde ich mein Leben lang nur noch drei mal am Tage eine einfache, nur mit Salz gewürzte, Mahlzeit zu mir nehmen. Denn wenn ich das alles nicht mehr täte, würde ich ja gegen Gott, also meinem Versprechen, handeln, und meiner Seele einen Schaden zufügen.
Entsagen, also Begirden erkennen und beseitigen fördert also das Seelenheil. Und die Sexualität in der Ehe ist auch nur eine Sinnesfreude. Denn man kann nicht zwei Herren dienen, also nicht gleichzeitig den Sinnesfreuden und Gott. Diene ich meinen Sinnensfreuden, zieht sich Gott zurück. Diene ich Gott, ziehen sich die Sinnesfreuden zurück.
Natürlich muß ich essen und trinken, eben weil ich hunger und durst habe, und nicht um mich den Sinnesfreuden hinzugeben.
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