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Lehre und Botschaft Jesu












Salam liebe Aida!

Bevor ich weiter Argumentiere möchte ich doch noch eine Sache loswerden:
Ich denke, was mich an Deiner Glaubensansicht stört, ist, dass Du Dich auf die Reine Lehre/Botschaft Jesu beziehest und aus Ihr heraus Deinen Glaubensargumentation zu stützen wähnst.
Die protest.- Evang. Weg ablehnst aber gleichzeitig dich auf dieselbe bezügl. ihrer Lehrmeinungen stützt. Das heißt“ Die Entscheidung für Jesus Christus sei heilsrelevant, aber freiwillig.“ Und Nicht-evangelikale Christen werden im evangelikalen Spektrum als Namenschristen bezeichnet. Dieses Wort Namenschristen fällt bei Dir sehr oft.

Auch erinnert mich Deine Art der Darlegung Deines Glaubens, an die Evangelikalen Strukturen, dass heißt, ihren Glauben gegenüber allen Nicht-Christen in ihrem Sinne zu bezeugen und die biblische Erlösungsbotschaft zu verbreiten - das entsprechend ausgerichtete Freizeiten oder persönliche Gespräche der Glaubensansicht mit einschließen(Dein Forumsmotiv?). Dazu zählt auch die Absolute Gleichstellung von Jesus und Gott über die Du nicht bereit bist in einen Diskurs zu gehen. Welches meines Erachtens mehrere gründe haben kann.

Hypothesen:
1.Du bist auf einen Missionsweg, welcher Deine Darlegung des Glaubens beinhaltet, und Deine Aussage Jesus ist gleich Gott Impliziert, welcher einen Religiösen christl. Exklusivismus beinhaltet, allen anderen relig. Wege zu Gott auszuschließen.

2.Oder Du gehst in dieser Hinsicht (Jesus= Gott) keinen Diskurs ein, weil Du nicht in der Lage bzw. nicht die Absicht hast, einen Flexibleren Umgang mit Deinen Christl. Glauben einzugehen, weil Du dies sonst als Aufweichung Deines eign. Glaubens empfinden würdest. Und somit bist Du nicht wirklich an einer Öffnung Deines GeistesInteressiert.

3.Oder Du bist kritiklos in Deinem Galuben (Religiösen Ansichten) gefangen, welches wiederum eine gewisse Angst Impliziert ein Verleumder des Heilsweges zu sein, nach(Joh 14,6)“nur“ Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.


Wenn ich einige Deiner Beiträge lese strauchele ich in Deinen Motiven und Absichten. Dies ist nicht böse gemeint. Denn hier tanze ich wieder mit dem Eblis!
So sehe ich aber auch, dass es Dir schwer fällt Zugeständnisse zu machen bzw. neue Denkweisen in Deinen Glauben und Argumentationsweisen mit einzuflechten, welches sich auch in der Opferkritik Jesu zeigt.
Überprüfe meine Vermutungen und sei bitte Aufrichtig. Denn wenn Du meine Bedenken nicht aus Deinem und meinem Herzen ausräumst, kann ein weitere Diskurs von uns sehr schnell Gefährlich und unschöne Formen annehmen!

Wenn ich Dir unterstelle, dass Du Deinen Glauben einbetonierst, meine ich, dass Du kaum neu Argumentationsansätze verwendest.
So scheint es, das Du nach der Maxime des relig.Glaubens handelst (Argumentierst) war/falsch und gut/schlecht. Vielmehr sollte man versuch unter der Maxime zu handeln sowohl/als auch.
Selbstverständlich muss ich mich dieser Kritik auch selbst unterziehen und dies umzusetzen, gelingt mir auch nicht so oft. Aber ich versuche es!

So schreibt Karl Barth: Alle Religionen (auch das Christentum, insofern es sich als Religion versteht) sind blinde Versuche des Menschen, der göttlichen Wirklichkeit habhaft zu werden und sich auf diese Weise Gottes zu bemächtigen; sie sind daher grundsätzlich Irrtum und Sünde!
Gott segne Dich Aida!

LG ISA!
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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