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Glaubenskrieg des Wortes












Salam liebe Aida!

Ich freue mich darüber, das Du meinen Diskurs mit Dir nicht als angriff Deines Glaubens wertest. Obwohl ich gewissermaßen zu geben muss, das mich manche Deiner Ansichten als Muslim schon sehr wütend machen. Aber da sind wir wieder bei unseren Diabolos....
Und vielleicht, ist das auch meine größte Prüfung im Glauben, mit all meiner kleinen Macht und Gottes Hilfe gegen den Teufel an zu kämpfen.

Ich möchte nicht jeden Deiner Sätze zerpflücken, auf das es nicht wieder in so einen Glaubenskrieg des Wortes ausartet. Deshalb nehme ich einige Dinge so hin, weil dies in Deinem persönl. Glauben einfach so ist. Und damit möchte ich auch meinen Respekt in Deiner doch anderen Perspektive auf Gott zollen.
Nur manche Dinge muss ich einfach loswerden.
Erstmal möchte ich mit den Autoren anfangen:

Aida schreibt:
Zitat:
Du beziehst Dich zwar auf christliche Autoren, aber weißt Du denn, dass diese auch glaubende Christen sind? Nicht jeder, der sich Christ nennt, ist auch einer!

Ja absolut!
Denn wer solche Anstrengungen (Lehrtätigkeiten)im Glauben und lernen auf sich nimmt hat kaum ein Interesse Seinen Glauben zu schwächen, sondern zu stärken. Ja ich denke diese Hochachtungsfolle Menschen wollten ihren Glauben mit Wissen stützen. Und dazu gehört auch eine Kritische betrachtungsweise der Eigenen Ansichten. Es sind Christen, die Neue Wege des Glaubens gehen und den Glauben auch kritisch mit dem Verstand hinterfragen. Es sind Christen und Autoren, die ich aus dem Islam als Christen hoch Respektiere. Und diese als zweifelnde Christen oder zu bezweifeln Christen zu sehen, das diese überhaupt noch Christen seien, spricht schon von einen gewissen Glaubens- Hochmut.
z.B. nur einpaar Autoren.:
Barth, wurde als erster Sohn des Theologieprofessors Fritz Barth (1856–1912) und Anna Katharina Barth, geborene Sartorius, geboren. Er hatte zwei Brüder, Peter und Heinrich, und zwei Schwestern, Katharina und Gertrud. Von 1904 bis 1908 studierte Barth protestantische Theologie in Bern, Berlin, Tübingen und Marburg u.a. bei Adolf von Harnack (1851–1930), dem bedeutendsten Vertreter der liberalen Theologie im deutschen Kaiserreich, und bei Wilhelm Herrmann (1846–1922), einem profilierten Vertreter des Neukantianismus im Gefolge von Albrecht Ritschl (1822–1889). Nach einem kurzen Vikariat im Berner Jura ging Karl Barth erneut nach Marburg, um Immanuel Kant und Friedrich Schleiermacher zu studieren, die die protestantische Theologie des 19. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hatten. In dieser Zeit arbeitete er als Hilfsredakteur für die „Christliche Welt“, eine protestantische Zeitschrift, herausgegeben von Martin Rade (1857–1940). Mit den sozialen Problemen vor Ort konfrontiert, engagierte er sich für die Arbeiter seiner Gemeinde und beteiligte sich am Aufbau der örtlichen Gewerkschaft. Über seinen lebenslangen FreundAusgehend vom praktischen Problem der Predigt empfand Barth immer stärker die Unzulänglichkeit seiner theologischen Ausbildung. Er fragte sich, was er den Menschen überhaupt Hilfreiches zu sagen habe. Er studierte nun erneut die Bibel, vor allem den Römerbrief des Paulus. Doch durch intensive theologische Studien gelang es ihm kurzfristig, brauchbare Vorlesungsmanuskripte zu erstellen. So verlieh ihm die Universität Münster „wegen seiner mannigfachen Beiträge zur Revision der religiösen und theologischen Fragestellung“ bereits 1922 die erste Ehrendoktorwürde.

John Hick (* 1922 in Scarborough/Yorkshire) ist ein britischer Theologe und Religionsphilosoph.Hick gehört zu den pluralistischen Theologen der Gegenwart. 1953 zum presbyterianischen Geistlichen ordiniert, wirkte er als Professor an verschiedenen Universitäten Englands und der USA. Bis zu seiner Emeritierung 1993 lehrte Hick Religionsphilosophie an der Claremont Graduate School in Kalifornien. Hicks Theologie bedeutet die Abkehr von einer Kirchen- bzw. Christus-zentrierten Theologie und eine Hinwendung zu einer Theologie, mit Gott im Zentrum. Religionen sind für Hick menschliche Schöpfungen, die sich einer Begegnung mit dem Transzendenten verdanken. Offenbarungsreligionen verdanken sich der Offenbarung derselben „letzten göttlichen Realität“, die mit vielen verschiedenen Namen benannt wird. Sie sind verschiedene Wege zu einem Ziel, das unterschiedlich benannt wird: Befreiung, Heil, letzte Erfüllung usw. Die darüber hinaus bestehenden (nicht unbeträchtlichen) Unterschiede der Religionen betrachtet Hick nicht als exklusive, einander ausschließende Gegensätze. Sein Werk „Religion. Die menschlichen Antworten auf die Frage nach Leben und Tod“ (1989, deutsch 1996) bietet die umfassendste Darstellung seiner Gedanken, die in der klassischen deutschen Religionswissenschaft des Verstehens, insbesondere bei Gustav Mensching, längere Zeit vorher bereits vertreten worden waren.
Perry Schmidt-Leukel (* 1954) lehrt seit dem Jahr 2000 als Professor für Systematische Theologie und Religionswissenschaft an der University of Glasgow. Dort leitet er zugleich das Centre for Inter-Faith Studies.
Zuvor lehrte er an der Universität München sowie an den Universitäten Innsbruck und Salzburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen im Bereich der Fundamentaltheologie, der Theologie der Religionen und des christlich-buddhistischen Dialogs.

Pinchas Lapide (* 28. November 1922 in Wien ; † 23. Oktober 1997 in Frankfurt am Main) war ein jüdischer Theologe und Religionswissenschaftler. Herausragend ist seine Kenntnis des christlichen Neuen Testaments und sein Engagement für den christlich-jüdischen Dialog.(Gut er ist kein Christ).

Wolfgang Klausnitzer (* 8. Oktober 1950 in Bad Windsheim) ist ein deutscher Fundamentaltheologe. Klausnitzer studierte Theologie und Philosophie an der Universität Innsbruck und war zu Freisemestern am Institut catholique de Paris und in Oxford. Nachdem er 1976 in Bamberg zum Priester geweiht wurde, wurde er 1978 in Innsbruck mit der fundamentaltheologischen Dissertation "Päpstliche Unfehlbarkeit bei Newman und Döllinger. Ein historisch-systematischer Vergleich" zum Doktor der Theologie promoviert.
Klausnitzer bekam für seine Habilitationsschrift "Das Papstamt im Disput zwischen Lutheranern und Katholiken. Schwerpunkte von der Reformation bis zur Gegenwart" (1987) den Karl-Rahner-Preis. Seit 1994 ist er Professor für Fundamentaltheologie und Theologie der Ökumene an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, seit 1996 zusätzlich Domkapitular und Ökumenereferent der Erzdiözese Bamberg.

Raimon Panikkar, eigentl. Raimundo Pániker Alemany, (* 3. November 1918 in Barcelona, Spanien) ist ein römisch-katholischer Priester, Professor der Religionsphilosophie und bedeutender Vertreter des interreligiösen Dialoges. Internationale Bekanntheit erreichte er als Autor zahlreicher Bücher, die spirituelle und mystische Themen behandeln.
Rupert Lay wurde 1929 im Sauerland geboren. Sein Vater Josef war Sparkassendirektor, seine Mutter Antonie Hausfrau. Lay legte 1952 die Reifeprüfung ab, und trat 1952 dem Jesuitenorden bei. Vom Wintersemester 1954 bis zum Sommersemester 1957 studierte er an der Jesuitenhochschule in Pullach Philosophie (Lic. Phil. 1957). Vom Wintersemester 1957 bis zum Sommersemester 1961 studierte er an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main Theologie und beendete es 1961 mit dem Lizentiat der Theologie.
1960 wurde Lay zum Priester geweiht. Vom Wintersemester 1961 an folgte ein fünfsemestriges Studium der Theoretischen Physik und der Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. 1966 wurde Lay mit der Arbeit "Zur Lehre von den Transzendentalien bei Petrus Aureoli O. F. M." promoviert.Seit 1967 war Lay Professor für Wissenschaftstheorie, Naturphilosophie und Sprachphilosophie an der Jesuitenhochschule für Philosophie und Theologie in Frankfurt am Main (Hochschule Sankt Georgen).

Fast alle der Autoren waren Professoren, die wiederum Priester und Pastoren und Religionswissenschaftler ausbildeten und sie zum eigenen Denken anregten. Auch sind viel Autoren auf die ich ein Teil meines wissen beziehe wirklich praktizierende Christen wie z.B. M. Gerigk. Auch beziehe ich mich nicht nur auf Protestantische bzw. Evangelische theol. sondern auch auf Römisch Koath. und freidenkende Religionswissenschaftler, die nach ihrer Biograpie alle bekennende und leidenschaftlich praktizierende Christen sind und waren. Ich denke, dass es sehr unangemessen ist diese Menschen in ihrem Christlichen Glauben(ob sie wahre Anhänger Jesu waren) u. Glauben an Gott anzuzweifeln.
Der Qu`ran Aida nimmt in meinem Glaubenden Herzen eine Sonderstellung ein, so wie bei Dir Jesus. Aber Du kannst Dir sicher Sein Aida, das ich die Torah (AT), das Evangelium in den verschiedenen Übersetzungen Studiere und genaustes in irrerer Gesamtheit lese. Das ist meine Pflicht als Gott ergebener(Muslim)!
Aber, so sagt Thomas von Aquin: Jede Erkenntnis geschieht nach Art des Erkennenden. Und so werden wir nur zusammen unser Ziel für Gott erreichen.
Ich habe zur Zeit leider auch wenig Zeit zu schreiben(das Leben). Aber so Gott will werde ich bald auf Deine Beiträge Antworten.
Gott segne Dich liebe Aida!

LG ISA!
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