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Hallo lieber Wu,
Wolfgang hat folgendes geschrieben:
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Gott, oder Brahma wie er im Buddhismus und Hinduismus genannt wird, kommt häufig in den buddhistischen Schriften vor. Buddha selbst hat des Öfteren mit dem großen Brahma und auch mit anderen Göttern verkehrt, wie in vielen Sutten überliefert ist, z.B. D.11, D.21, D.23, M.90, M.120, etc..
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Was gibt es an dieser Aussage zu zweifeln. Denke die ist doch eindeutig. Doch du kannst ihn ruhig fragen, falls dir eine eindeutige Aussage nicht genügt.
Wu schrieb :
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| Die brahmavihara sind mir ebenfalls bekannt und sehr wertvoll, wie ich auch in meinem Grundriss des Buddhismus geschrieben habe. Sie haben aber m.W. weder den Buddha noch einen seiner Jünger daran gehindert, irrigen Meinungen zu widersprechen - und auch das nicht immer ohne eine gewissen Schärfe oder Ironie... |
Der Buddha und seine Hauptjünger ( Heilige ) waren fern davon Jemandem ironisch zu begegnen ( gerade deswegen, weil die Kultivierung der 4 Göttlichen Verweilzustände errungen werden mussten um Heiligkeit zu erreichen ).
Sie haben lediglich die Wirklichkeit aufgedeckt indem sie die Irrtümer der Andersdenkenden aufgezeigt haben. Widersprechen lässt sich hierbei oft nicht vermeiden. Was ist schlecht daran, solange es dem Zweck des Aufdeckens, Erhellens, dient.
Wu schrieb :
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In diesem Punkt kann ich Dir und dem ew. Dhammika [nach dem ersten Überfliegen] gern beipflichten. Daraus aber zu folgern, dass es nötig, richtig oder wünschenswert wäre, im Buddhismus einen einzigen allmächtiger Schöpfergott anzunehmen oder einzuführen, sehe ich nicht. |
Die Annahme von einem Gott, hätte, mit dem zunehmenden Verfall des Buddhismus in Rituale etwas gemein, wurde auch von mir zu keinem Zeitpunkt in einem Verhältnis gesetzt.Weiss nicht wie du drauf kommst.
Wolfgang schrieb :
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Es wird auch erwähnt, dass Buddha selbst in seinen früheren Leben bereits viermal der große Brahma war (siehe Itivuttaka). Im Majjhima Nikaya 49 ist überliefert, dass Buddha weit über dem Brahma steht.
Gott, und auch die anderen Götter haben, wie wir Menschen, nur ein begrenztes Dasein und sind dem Untergang, dem Tod unterworfen. Wenn auch ihre Lebensdauer ein vielfaches unserer Lebenszeit ausmacht. Im Anguttara Nikáya A.III.117 und A.III.71 ist nachzulesen wie lange die Lebensdauer der verschiedenen Götter beträgt.
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Wu schrieb hierzu :
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| Daraus lässt sich m.E. doch klar erkennen, dass Brahma, als der sich der Buddha schon mehrmals selbst verkörpert zu haben angibt, in keiner Weise mit JHWH vergleichbar ist, sondern eine von vielen Göttergestalten in einer von vielen Götterwelten ist |
Nein lieber Wu, Brahma war nicht einer von vielen Göttergestalten, sondern der eine Brahma. Es gibt Ihn nur einmal und auch um Ihn gibt es nichts vergleichbares. Ich denke die Aussprüche die er von sich gibt sind eindeutig :
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| Ich bin, o Mönch, Brahmá, der große Brahmá, der Übermächtige, der Undurchschaubare, der Allsehende, der Selbstgewaltige, der Herr, der Schöpfer, der Erschaffer, der Höchste, der Erzeuger, der Erhalter, der Vater von allem was da war und sein wird.> |
| Zitat: |
| Jene dort, o Mönch, die göttlichen Untertanen denken von mir: 'Es gibt nichts, was Brahmá nicht weiß, es gibt nichts, was Brahmá nicht sieht, es gibt nichts, was Brahmá nicht kennt, es gibt nichts, was Brahmá nicht erschaut' |
Ersetzt man Brahma mit Gott, wird es noch deutlicher.
Der einzige Unterschied den man hinsichtlich zu Brahma zwischen den Buddhisten und den JHWH erkennen kann ist die Fähigkeit der Allmacht.
Kein Grund die Zusammenhänge nicht zu erkennen.
Wu schrieb:
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| das Wolfgang an letzter Stelle angibt - sagt ja weitgehend das Gleiche aus. Aus den anderen von ihm zitierten Stellen habe ich hier ein paar Stellen zusammengetragen - ich denke sie sprechen für sich... |
Tut mir Leid Wu, aber ich kann keine einzige Stelle ausmachen, von der ausgehen soll, das er nicht der Meinung sei, Gott und Brahma wären eins.???
Doch sei doch bitte so lieb und frag Ihn lieber persönlich, bevor du Ihm etwas unterstellst, zu dem er , nach meiner Auffassung, ganz offensichtlich nicht steht.
Hier noch ein paar Herzen für uns alle
Mit lieben Gedanken
Natha
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Lieber Natha,
mach' ich gerne - kann aber dauern, da er beruflich viel auf Reisen ist
und nicht regelmäßig ins Internet schaut...
Sarva mangalam
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Gerade beim Aufräumen gefunden - muss ich mir vor einiger Zeit mal notiert haben -
gefällt mir immer noch...
| Zitat: |
Eines Morgens fragte den Buddha ein Mann: "Gibt es Gott?"
Der Buddha schaute ihm in die Augen und sagte: "Nein, es gibt keinen Gott."
Am Nachmittag desselben Tages fragte ein anderer Mann:
"Gibt es einen Gott?"
Wieder sah er den Mann an und sagte dann: "Ja, es gibt einen Gott." |
Fortsetzung s. hier.
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Hallo Lieber Wu,
ich bezweifle sehr, das diese Geschichte einen realen Hintergrund hat.
Würde gerne Wissen, woher diese Erzählung kommt.
Sie ist sehr untypisch für die Art und Weise wie der Buddha lehrte.
Zudem entspräche es einer Lüge, wenn man weiss, das es einen Gott gibt und sagt, das
es keinen gäbe, ganz gleich, ob mein Gegenüber daran glaubt oder nicht.
Und ein Buddha lügt nie.
Jeder Mönch und Laie hat als Grundlage seiner Tugend die Verplichtung
keine Lüge von sich zu geben ( Lüge = Wissen um etwas, das sich mit dem gesprochenen nicht deckt ).
Entweder ist die Geschichte wahr, dann müsste man den Buddha als Lügner bezeichnen, was wohl keiner von uns glauben kann.
In einer Lehrreden an den ehrwürdigen Rahulo, gibt er den Ratschlag nicht mal aus Spass heraus zu lügen.
Es ist ein Zeichen von Stärke, zu Fehleinschätzungen zu stehen, anstatt zwanghaft an einer einst aufgestellten Behauptung, festhalten zu wollen.
Ich denke die in den, vorangegangenen, Posts aufgestellten Einwände sprechen für sich.
Mit lieben Gedanken
Natha
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Lieber Natha,
zum letzten Absatz bin ich völlig Deiner Meinung...
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