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Glauben Buddhisten an Gott?












Ein klares NEIN !!!
Hallo Subhadda,

ich vermute Dein
Zitat:
klares NEIN !!!
bezieht sich auf die Titelfrage dieses threads - wenn Du aber ein wenig 'reinliest,
siehst Du vermutlich, dass das nicht für Alle (und auch nicht für alle Buddhisten)
so ganz eindeutig gilt... Wie Du in dem anderen thread ganz richtig schreibst, ist
die Annahme eines Gottes im Buddhismus nicht notwendig (und auch nicht üblich),
sie wird aber auch nicht definitiv abgelehnt - insofern würde ich jemand, der einen
Gott verehrt (wie z.B. auch Vajravadins - wenn auch letztlich als upaya) ebenso
wenig den Namen 'Buddhist' absprechen wie andererseits jemand, der sich nicht
ausschließlich am Palikanon orientiert...
Ja genau so !!!
Mein klares NEIN !
Seid gegrüß ihr Lieben!

Große Worte habe ich in einigen vorangegangenen Beiträgen gelesen, aber wirklich geholfen haben sie nicht.

Ich weiß nicht, ob Buddhisten an Gott glauben oder nicht. Ich kenn mich mit dieser Religion nicht wirklich aus. Was okay ist.
Ich frage mich nur, sollten sie nicht an Gott glauben, woran glauben sie dann? Ist Buddhismus, ohne Gott, überhaupt eine Religion? Ist die Milchstraße von Müller, und was gibts übermorgen zum Mittag?

Mir scheint, die ganze Diskussion führt am eigentlichen Gegenstand der Überlegung vorbei. Müsten wir nicht erstmal klären, als was "Gott" überhaupt definiert ist!?
Wenn man die Schöpfung, als solche, Akzeptiert, kann man sich Gedanken machen wie sie geschaffen wurde. Ist man überzeugt, dass sie geschaffen wurde, kann man den Schöpfer als Gott bezeichnen.
Alles was darüber hinaus geht, ist reine Spekulation, denn wir wissen - so lange wir leben - einfach nicht wirklich Bescheid über das Jenseitige!

Definiert Gott das Gute und Böse? Lässt er uns machen oder greift er in unser Leben ein? Ist Gott überhaupt ein abgegrenztes Bewusstsein oder sind wir alle Teil von Gott?
All diese Fragen können wir nicht beantworten. Nicht jetzt.

Vielleicht ist das alles auch nicht so wichtig. Vielleicht zählt nur, was wir aus unseren Vorstellungen machen. Wie wir miteinander umgehen. Der Glaube wird in unser letzten Stunde, ohnehin dem Wissen weichen.

Bis irgendwann
WieDu

Hallo Ihr Lieben,

für die Buddhisten gibt es Gott genauso wie für die Monotheistischen Religionen. Deshalb gibt es im Buddhismus auch zwei richtige Wege die gegangen werden können. Der erste Weg ist vom Grundprinzip mit den anderen Religionen ( durch tugendhaftes Verhalten, Reden und Denken sich eine reinen Charakter, Seele, Herz anzueingen ( gottähnlicher zu werden )), um somit in den verschiedenen Götterwelten ( Himmelswelten ) wieder zu erscheinen, fast identisch.
Ausgehend davon das auch ein Leben in einer Himmelswelt mit oder ohne Gott nicht ewig währt, bietet der Buddhismus einen Weg, für die Wenigen die auf der Suche nach einem entgültigen Wohl sind . Wobei der erstgenannte Weg als Grundlage vorhanden sein muss, um den zweiten Weg begehen zu können.
Sie ist dann aber nur Mittel zum Zweck und nicht der Sinn der Lehre des Buddha.
Kurz formuliert heisst es , dass der Weg ( das Gute, den Himmel, das Reine, das Edle wiederzufinden ) in der Lehre des Buddhismus einen Teilaspekt darstellt, während es bei den anderen Lehren der einzige Sinn und Zweck ist.

Mit lieben Gedanken an euch alle

Natha
Forum -> Hinduismus, Buddhismus, Zoroastrische Religion

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