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schöne grüsse im voraus an alle leuten, die mir helfen können und an die, die mitleid haben würden.
hmm....ich bin ein 21 jähriger student, ich lebe mit meiner familie und fast alles läuft manchmal nach wunsch. Mein problem lautet so : Ich fühle mich allein und einsam, denn normalerweise ein junge der 21 jahre alt darf und muss eine freundin haben bzw. gehabt haben. ich aber ich hab bis jetzt gar keine erfahrung mit mädchen und das macht mich gestört und treibt mich dazu, dass ich behauptungen glaube, dass ich psychische störungen erlebe, was aber sich meistens bestätigt, dass es nicht wahr ist. ich hab viele freunden und freundinnen (so normale ) und wir haben gegenseitig ganz schöne freundschaften. ich will jetzt mein problem bisschen deutlicher machen; wenn ich zb unter freunden bin und jeder erzählt von seiner freundin und was sie erleben oder wen ich jemanden anrufe dann sagt "oh ich kann dich nicht treffen ich hab nen termin mit meiner freundin..." dann fühle ich mich einfach ein unnormaler mensch ( davon ausgehend dass S. Freud ein normaler mensch so definiert :" der lieben und arbeiten kann" ist es zutreffend dass ich unnormal bin^^). ich weiss wirklich nicht was mit mir los ist. bezüglich meines aussehens bin ich ganz normal und die meisten sagen dass ich schön bin. ich glaube ich hab irgendwelche angst vor dem gegenübergeschlecht oder sowas.
aber das schlimmste dass diese problematik wirkt schlecht auf meine leistungen, seien sie im studium, in der arbeit, zuhause oder meine beziehungen zu meinen freunden. ich hab freunde , die ich mehr als 10 jahre kenne und sie fragen ab und zu ob ich ne freundin habe oder eine hatte ...ich versuche immer das thema zu verwechseln oder werde ich so wüttend(ihr musst euch die stuation vorstellen das ist so schrecklich).
ich hoffe ihr habt mein problem verstanden haben und mir mit euren ratschläge helfen würden. ich würde mich soo darüber freuen.
danke im voraus
ihr M.
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Hallo chuan shu!
Ich war über 30 als ich zum ersten mal eine Freundin hatte.
Viele sagten: „dann bist eben schwul“, bin ich aber keineswegs.
Ich war auch immer der Außenseiter.
Manchmal glaubte ich, ich bin wohl zum Mönch bestimmt, wäre ich nicht so kritisch gegenüber dem Dogmatismus im Christentum eingestellt.
In Fritz Riemann „Grundformen der Angst“ erkannte ich mich im Schizoiden Typus wieder.
Ich erntete immer wieder komische Blicke, wenn ich alleine auf Diskos ging, alleine spazieren ging und alleine in Urlaub ging.
Zugleich bin ich dann aber auch wieder gesellig, unter der Voraussetzung, dass mir die Gesellschaft liegt.
Ich fing an innere Dialoge zu führen, ich selbst glaube fest daran, dass es Dialoge mit Gott sind. Ich bin mir aber bewusst, wenn ich das bestimmten Leuten sagen würde, dass man mich fragen würde: „waren sie deshalb schon in Behandlung?“
Diese Dialoge waren sehr fruchtbar.
Einsamkeitsgefühle sind seither kein Thema mehr.
Stück um Stück erkannte ich viele Fehler bei mir.
Nun, auch heute gibt es da bestimmt genug zu tun.
Das Selbst ist eine Autobahn: eine nichtendende Baustelle.
Heute habe ich Familie mit zwei Kindern.
Gruß Martin
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Bist Du denn wirklich "einsam", lieber Chuan Shu,
oder ist es nur der Druck Deiner Freunde und Bekannten, der Dich so belastet?
Ich selbst war fast 23, als ich meine erste Freundin kennengelernt habe (und das war in den "wilden" 70ern sehr sehr spät), und sie ist seit 33 Jahre die wunderbare Frau an meiner Seite, mit der ich gemeinsam den Lebensweg gehe.
Mein Rat ist: Lass Dich von anderen nicht drängen. Sei einfach offen für die Welt, für das Leben und für den Anderen, ich denke, auf diese Weise findet man am ehesten einen Menschen, der einen lieb hat und den man selbst auch lieb haben darf.
Einen gesegneten Gruss
Väterchen
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| So ich bin es wieder eurer Pharao, ich will auch mal eine Freundin haben, aber ich finde keine ich weiß, auch nicht waran es liegt, aber ich glaube auch nicht das es mal was wird das ich eine Freundin finde. ich gebe die Hoffnung auf ich werde morgen 19 und habe Geburtstag, und sehe das Leben an mir vorbei laufen. Ich werde, Einsam sterben.
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hi,
vielen vielen Dank Martin und Väterchen.
Eure Botschaft ist angekommen das ist wirklich sehr nett von euch. Ja Väterchen das ist dieser Druck , der mich zum Verrückten macht. Manchmal vergesse ich das Thema und mein Leben geht wieder in bester Ordnung, aber da kommt jemand und macht alles kaputt und somit fängt es bei mir an, mich zu beurteilen und negativ zu denken.
Jetzt aber und dank eurer ratschläge sind mir die Sachen heller. vielen Dank nochmal
Euer M.
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