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| Tobias, mir brauchst du das nicht zu sagen, ich bin kein Lorber-Anhänger. Aber ich weiß, daß in Diskussionen, die schon lange her sind, davon die Rede ist, daß die Frau gehorsam den ehelichen Verkehr hinnehmen soll, ohne dabei Regungen zu verspüren. Und das nicht nur in einer Religion. Oder glaubst du, daß beschnittene Frauen noch viel Gefühl in diesem Bereich haben können. |
Ich wollte dir auch nicht unterstellen einer zu sein. Nun macht es aber einen Unterschied wenn ein Klerus sich etwas zurecht gebogen hat, oder wenn ein Mann sich als Schreibknecht Gottes ausgibt und so etwas, in sehr scharfer Form behauptet.
Frauen deren Unterleib verstümmelt wurde, Beschneidung würde eigentlich die Entfernung der Vorhaut der Klitoris bedeuten und nicht mehr, empfinden sicher keine Sexualität mehr. Jedoch basiert dieser Akt auf afrikanischen Kulten und nicht auf einer Hochreligion.
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| Das Mittelalter in Europa hatte so einiges an Sexfeindlichkeit an sich. |
Dafür hat man aber in Rekonstruktionen recht viele Bordelle und anderweitige sexuelle Unterhaltung gefunden. Gerade vom 12. bis zum 15. Jahrhundert war man da doch recht.... verlogen in dieser Hinsicht. Also die Differenz zwischen öffentlicher Meinung und Realität.
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| Wenn eine Frau ihrem Mann im Kampf mit einem anderen Mann helfen wollte und diesen dabei an *** Automat. Wortzensur - siehe hier *** oder Hoden berührte, wurde ihr die Hand abgeschlagen (5. Mose 25, 11-12). |
Hier hätte ich doch gern den Zusammenhang. Außerdem sehe ich hier nicht den sexuellen Zusammenhang.
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| Eine ehebrecherische Frau wurde zum Beispiel von ihrem Mann öffentlich ausgezogen, um sie zu demütigen. Man versuchte mit zahlreichen Bräuchen und Vorschriften sogar, ein unbeabsichtigtes Zeigen der Geschlechtsorgane zu verhindern, |
Ehebruch ist etwas anderes als Sexualität in der Öffentlichkeit,
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| Das paradoxe Bild von der jungfräulichen Mutter Maria, das die Ideale der Keuschheit und der Fruchtbarkeit in sich vereinigt, gibt die Auffassung der mittelalterlichen katholischen Kirche zur Sexualität wohl am besten wieder. |
Ach so? Da geht es ehr um etwas anderes und nicht das jede Frau Jungfrau auf Ewigkeit sein soll oder keinen Spaß beim Sex haben soll.
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| Bei Paulus wird die menschliche Sexualität ausführlicher erörtert, Paulus, einer der ersten und erfolgreichsten christlichen Missionare, der nicht zu den Jüngern Jesu zählte, war offensichtlich mehr von der negativen Einstellung seiner Zeit gegenüber der Sexualität beeinflusst. |
Paulus hat sowieso nicht viel von der Lehre Jesu verstanden.
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| Darüber hinaus wurden aufgrund historischer und kultureller Traditionen (besonders in Arabien und Nordafrika) Ehebruch und vorehelicher Geschlechtsverkehr moslemischer Frauen oft schwer bestraft. Andererseits ist aber die moslemische Einstellung sexuellen Abweichungen gegenüber verhältnismäßig nachsichtig. |
Der von Männern eigentlich auch. Desweiteren hat das Ganze nichts mit Sexualität in der Ehe zu tun.
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| Für die Inder hatte Geschlechtsverkehr oft eine religiöse Bedeutung. Man kann daher in vielen Hindutempeln ausgesprochen erotische Darstellungen finden |
In der Bibel wird auch Sex dargestellt.
Liebe Grüße
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