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Hallo, Franziska,
ich denke, es werden viele Menschen Deine Angst nachvollziehen können. Zu verstehen, zu erfühlen, dass man sterblich ist, dass man irgendwann mal "gehen" muss, vielleicht ohne die Möglichkeit zu haben, sich von den geliebten Menschen zu verabschieden...: Das ist eine der schrecklichsten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann, ja, machen MUSS.
Um einen verstorbenen Menschen zu trauern, ist sehr sehr schwer. Aber plötzlich mit Haut und Haaren zu be-greifen, dass man selbst auch einmal sterben wird, ist eine Sache, an deren Akzeptieren man regelrecht arbeiten muss.
Zumindest ging es mir so. Mir hilft heute mein Glaube, die Tatsache, dass ich das Leben nicht sinnlos finde, und die Tatsache, dass ich hoffe, dass mit meinem Tod nicht alles vorbei ist. In all dem hilft mir mein Glaube an Gott und seine bedingungslose Liebe. Aber auch die Menschen hier in meinem Leben, die mir wichtig sind und die ich lieben darf und von denen ich mich geliebt fühle, helfen mir dabei.
Alles Liebe
Väterchen
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