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Christliche Autoren












Friede Sei mit Dir Isa


<i>Um sachlich und für Dich nachvollziehbar zu bleiben, werde ich hauptsächlich Christliche Autoren ziteren, die mit meiner Islamischen Ansicht konform sind.</i>

Du beziehst Dich zwar auf christliche Autoren, aber weißt Du denn, dass diese auch glaubende Christen sind? Nicht jeder, der sich Christ nennt, ist auch einer!

<i>Trotzdem bleibt der Opferbegriff aktuell als Ausdruck für einen mühe- und entsagungsvollen Verzicht auf einen geringeren Wert zu Gunsten eines höheren, und zwar aus innerer Freiheit. Ein so verstandenes Opfer verlangt Selbstidentität, die befähigt, sich von gewissen Dingen zu lösen. Maßgeblich ist die Motivation, deren höchste Form in der Liebe zu sehen ist.</i>

Durch das Erkennen der Liebe Gottes zu mir, ist ein Verzicht auf Dieses und Jenes kein Opfer. Jesus will diese Art Opfer nicht, sondern Verzicht aus Liebe zu Gott und aus der inneren Erkenntnis und Freiwillentlichkeit heraus bedeute Freude, Friede. Das Wort "Opfer" klingt für mich nach "Zwang" "Werk" usw.

<i>Die gegenwärtige prot. Theologie (zusammenfassend nach THEOLOGISCHE REALENZYKLOPÄDIE) favorisiert die These, dass die neutestamentliche Interpretation des Todes Jesu als Opfer nur ein hermeneutisches (d.h. erklärendes) Instrumentarium ist, um das völlig unkultische Geschehen des Kreuzes und der Erhöhung Christi in vertrauten, kultischen Kategorien zu deuten. Auf der einen Seite haben wir die Kernaussage des christlichen Glaubens: Jesus ist für uns gestorben; auf der anderen Seite eine kontroverse und in Neuzeit und Gegenwart massiv kritisierte Zuspitzung des neutestamentlichen Zeugnisses vom Heilstod Christi: Er ist ein Opfer, das mit Gottes Zorn versöhnt, nicht nur wegen der Erbsünde, sondern auch wegen aller anderen Sünden.</i>

Leider hat sich die evangelische Theologie schon sehr weit von Jesu Lehre entfernt. Deshalb kann ich Theologen, die darauf Bezug nehmen, nicht als wahre Gläubige in Jesu Sinne akzeptieren.


<i>Historische Kritik: Opfer sind zeitgebundene religiöse Verhaltens- und Vorstellungsformen, die nach der Überwindung der Opferpraxis ihre Verbindlichkeit verloren haben und unverständlich geworden sind; die Rede von Jesu Opfertod ist dogmatisch und homiletisch nicht mehr gerechtfertigt.
Logische Kritik: Die Opfertheologie enthält einen Selbstwiderspruch (Blutschuld kann nicht durch neues Blutvergießen gesühnt werden) und läuft auf eine Selbstaufhebung des Evangeliums hinaus (das Opfer eines Unschuldigen für die Sünden der Schuldigen gleicht einer Bankrotterklärung der christlichen Botschaft (schauderhaftes Heidentum!").(Vgl. auch Baudler)</i>

Welch seltsame Erklärungen......ja, ja, der Mensch möchte immer das letzte Wort haben und es besser wissen.......Wieso widerlegen sogenannte Christen ihren eigenen Glauben? Was sind diese Menschen für Christen, die noch nicht einmal die Heilige Schrift, das Wort Gottes ernst nehmen?
Es tut mir leid, aber ich kann diese Texte der von Dir angeführten Theologen nicht akzeptieren.

Dem heilsgeschichtlichen Ereignis des Kreuzestodes Jesu liegt als Ursache die Sünde des Menschen zugrunde; eine Schuld, eine Trennung von Gott, aus der der Mensch aus eigener Anstrengung nicht herauskommt.

Kein Mensch, der selber sündig ist, kann für einen anderen dessen Schuld bezahlen. In der Bibel ist ein Blutopfer nötig, um die menschliche Schuld gegenüber Gott zu tilgen (Hebräer 9,22; vgl. 3.Mose 17,10). Das Opferwesen des Alten Testaments ist ein bildhaftes Geschehen, das auf die endgültige Lösung der Schuldfrage hinweist, sie symbolhaft vorwegnimmt (Hebräer 9,16-2. Allerdings wäre kein Blutopfer, das je ein Mensch bringen könnte, rein genug zur dauerhaften Tilgung der Schuld. Deshalb braucht es ein Opfer, das absolut rein ist, mit anderen Worten: das selbst völlig unschuldig und sündlos ist. Nur Gott selbst, Mensch geworden und dennoch vollständig Gott geblieben, konnte solch ein Opfer sein.

Der Opfertod Jesu bedeutet also das stellvertretende Sterben des Unschuldigen an der Stelle der Schuldigen. Indem Jesus die Strafe für die Sünde - den leiblichen und den geistlichen Tod - freiwillig auf sich nimmt, obwohl er sie niemals hätte erleiden müssen, bezahlt er an unserer Stelle. Das hätte keiner von uns tun können.

Seither gilt jedoch: Wir brauchen sie auch nicht mehr zu bezahlen, wir sind schuldenfrei und rein vor Gott. Das ist der heilsgeschichtliche Sinn des stellvertretenden Opfertodes

<i>Gott kann durch Opfer nicht bestochen oder durch menschliche Gaben und Taten zur Änderung seiner Absichten veranlasst werden (vgl.Plato). Daraus folgt: Sünde gegenüber Gott kann durch Opfer nicht getilgt werden, also auch nicht durch den Opfertod Christi– </i>

Natürlich kann Gott nicht "bestochen" werden. Nicht mit Wallfahrten, nicht mit guten Gaben, nicht mit irgendwelchen Werken, Gelübden, Ablässen etc.
Aber: Jesus ist Gott und nicht irgendein Mensch. Deshalb gehen diese Zeilen von einer falschen Basis aus.

Jesus selbst hat mehrmals in den Evangelien über Seine Sendung gesprochen und Seinen Tod vorhergesagt. Propheten des AT ebenfalls. Ich glaube Jesus mehr als selbsternannten Theologen die nur aus dem Verstand heraus argumentieren.


<i>Hermeneutische Kritik: Die typologische Bedeutung des alttestamentlichen Opfers als Verweis auf Christus darf keinen bleibenden Wert beanspruchen. Jesu Tod kann als Opfertod verstanden werden, muss aber nicht. Die Opfertradition ist als bleibende theologische Kategorie nicht gerechtfertigt.
Exegetische Kritik: Die opfertheologischen Aussagen über den Tod Jesu stellen im Neuen Testament bestenfalls eine Nebenlinie dar. Daher dürfen sie dogmatisch nicht überbewertet werden. Nach G. Barth des Wuppertaler Exegeten und der jahrzehntelangen exegetischen Diskussion der neutestamentlichen Texten, stehen neun Versuche den Tod Jesu zu verstehen neben einander. Die Deutung des Todes Jesu als eine Stellvertretenden Sühne ist nur ein Versuch neben acht anderen. (Vgl. G. Barth)
Kreuzestheologie darf nicht mit Opfertheologie identifiziert werden. Jesu Tod kann als Heilstod gesehen werden, ohne ihn als Opfertod zu verstehen.“(siehe Quellen)</i>

ja ich kenne die historisch/bibelkritischen Argumente. Jedoch lassen sie mich schon lange nicht mehr zweifeln. Ich sehe in diesen Abhandlungen das Werk antichristlicher Strömungen.

Das grundsätzliche Anliegen der historisch-kritischen Bibelauslegung, mit wissenschaftlichen Methoden an die Bibel heranzugehen, ist an sich gut. Das Problem der HKM sind die unangemessenen Denkvoraussetzungen, mit der diese Arbeit betrieben wird. Sie kommt zu Aussagen, die nicht der Aussage der Bibel entsprechen. Denn diese ist nach ihrem Selbstverständnis von Gott inspiriert, sein Wort an die Menschen und unfehlbar. Das heißt nun nicht, daß alle Aussagen der Bibel wissenschaftlich beweisbar wären; jede wissenschaftliche Methode hat ihre Grenzen. Wenn diese Grenze erreicht ist, bedeutet es, dass ich glauben darf.

Glaubst Du mir, wenn ich behaupte, dass Gott mir etwas anderes in Herz gelegt hat? Und tausenden von Mitgeschwistern sehen es ebenso wie ich?
Sind wir nun alle dem Teufel auf den "Leim" gegangen?
Ist es denn unsere Auffassung von Jesu Lehre so "abwegig"?
Oder ist es nicht eher so, dass Menschen nur das glauben wollen, was sie auch bis ins Letzte begreifen können?

<i>Ich möchte Dich zum Denken anregen Aida auf das sich der Geist Jesu völlig als Paraklet in Deinem Herzen der neuen Freiheit des kommenden Himmelsreiches für andere entfalten kann. In dieser Befreiung Gottes wird jeder im Anbeginn in SEINER eigenen Religion gebraucht.</i>

Kannst Du das konkreter beschreiben? übrigens gehöre ich keiner Religion an - ich versuche lediglich Jesu Lehre zu folgen.

<i>Aida in der Entwicklung das Glaubens, darf man sich selbst in seinem eigenen Glauben nicht einzementieren</i>

Natürlich nicht, da stimme ich Dir zu.
Andererseits verstehe ich Glauben so, dass ich inerlich davon überzeugt sein sollte, mit ganzem Herzen, ganzer Seele UND ganzem Verstand.
Es ist wichtig für mich, dass ich meinen Glauben so verinnerlicht habe dass ich davon überzeugt bin: (ich zitiere einen meiner Lieblingsverse):

"Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte,39 weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn."
Römer, 8,38+39


Der Friede Gottes sei mit Dir,

liebe Grüße
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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