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Meine Meinung:
Ich glaube nicht an Konsequenzen, wenn wir nicht an Gott glauben.
Zumindest keine Konsequenzen, die Gott uns aufzwingt.
Die einzige Konsequenz, wenn jemand nicht an Gott glaubt, ist dass er/sie Atheist(in) ist.
Atheisten sind aber vor Gott nicht schlechter als Gläubige.
Und Glauben ist kein Privileg.
Es ist immer die Frage, was der Glauben im Menschen bewirkt.
Das Resultat ist nicht automatisch Positiv (siehe Selbstmordattentäter, siehe Kreuzzüge).
Ein Atheist, der würdevoll mit seinen Mitmenschen umgeht ist der Gesellschaft mehr Wert als ein Gläubiger, das sich selbst als Elite ansieht.
Für Gott sind beide Menschen gleich viel wert, denn Gott sieht auf den Grund des seins.
Ich glaube (und damit setze ich mich nun bewusst einigen Anfeindungen aus) ein Hitler ist für Gott eben so wertvoll wie ein Jesus. Denn Gott sieht das tiefste Sein hinter den Taten eines Menschen.
In der Abwesenheit des Lichtes kann sich das Licht erst als Licht erkennen.
Deswegen ist für mich eine irdische Welt ganz ohne das, was wir als „böse“ definieren, nicht möglich. Wenn alle Engelchen wären dann hätte ein neues Engelchen keine Chance, innerlich zu wachsen. Wie könnte jemand Vergebung erlernen, wenn es nichts mehr zu vergeben gäbe?
Wenn also irgendwo nur Engelchen sind, dann lasse ein Teufelchen hinein und dann stellt sich heraus, wie viele Engelchen ihr Engelchenkostüm ablegen und sich als Teufelchen entpuppen.
Wohlgemerkt:
Engelchen oder Teufelchen, das ist keine Glaubensfrage!
Gott liebt alle gleich!
Unsere Definition, was „böse“ ist ist einem stetigen Wandel unterworfen. Da Gott jenseits jeglichen Wandels ist, ist Gott auch jenseits „gut“ und „böse“.
Das ist, wie ich nun nochmals wiederhole, meine Meinung.
Gruß Martin
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