|
|
|
| Zitat: |
Dass Gott selbst aber Mensch wird, ist ein ganz spezieller Aspekt dieser Tatsache.
Der menschgewordene Christus ist Gott, wie Paulus im Philipperbrief klar ausdrückt:
|
http://www.hschamberlain.net/menschundgott/menschundgott5.html
Und so mache ich denn den Leser auf eine Stelle aufmerksam, welche volle Aufklärung über das bringt, was Römer 9, 5 im Ungewissen läßt. In dem Ersten Brief an die Korinther, Kap. 8, V. 6, heißt es: „So gibt es doch für uns nur Einen Gott, den Vater, den Schöpfer aller Dinge, der unser Ziel ist, und Einen Herrn Jesus Christus, den Mittler aller Dinge, der auch unser Mittler ist“ ¹). Der Leser darf nicht etwa die Worte „Einen Gott, den Vater“, so deuten, als stünde Gott-Vater im Gegensatz gedacht zu Gott-Sohn: dieser johanneische Gedanke kommt bei Paulus niemals vor und ist auch hier durch Wortlaut und Zusammenhang ausgeschlossen; hat doch Paulus soeben in dem unmittelbar vorangehenden Satz zwischen den Begriffen „Gott“ und „Herr“ unterschieden, indem er den „Herrn“ dem „Gott“ unterordnet. Hierbei schwebt ihm offenbar der damalige Gebrauch der hellenistischen Mysterienreligionen vor, in denen es üblich war, gewisse übermenschliche, nahe an die Gottheit heranragende Gestalten mit Kyrios, d. h. „Herr“ anzureden; so z. B. pflegte man die M i t t l e r, die wir im zweiten Kapitel kennen lernten — Osiris, Herakles, Dionysos usw. — durch die Bezeichnung
http://de.wikipedia.org/wiki/Auferstehung
Aufrichtung eines Gestorbenen zu einem neuen Leben bezeichnet. Der Begriff knüpft an die Tradition des Liegegrabes an und drückt den Glauben an ein neues Leben aus dem Tod bildhaft nach der Analogie des Gewecktwerdens und Aufstehens vom Schlaf aus.
http://www.joerg-sieger.de/einleit/spez/07weish/spez88.htm#l
http://members.surfeu.at/veitschegger/texte/judentum.htm
"Wo wohnt Gott?"
Mit dieser Frage überraschte der Kosker einige gelehrte Männer, die bei ihm zu Gast waren.
Sie lachten über ihn: "Wie redet ihr! Ist doch die Welt seiner Herrlichkeit voll!"
Er aber beantwortete die eigene Frage: "Gott wohnt, wo man ihn einläßt."
http://www.buber.de/de/vertrauen_dialog.shtml
Und indem der ganze Alltag eingeheiligt wird, nimmt der Chassidismus "das Jenseits ins Diesseits herüber". Die Gegenwart, die Welt ist der Ort, wo Glauben sich abspielt, wo Gott sich offenbart. Gott ist nicht der ferne Weltenlenker, der irgendwann die Erlösung bringen wird (das sagte der Chassidismus gegen die überzogenen Messiaserwartungen seiner Zeit), sondern Gott will "die von ihm geschaffene Welt durch den Menschen erobern."
Gott will seine Schöpfung nicht anders als mit unserer Hilfe vollenden können. Er will sein Reich nicht offenbaren, ehe wir es gegründet haben. Die Krone des Königs der Welt will er nicht anders sich aufsetzen, als indem er sie aus unserer Hand entgegennimmt.
Aber was heißt dies: "Gott wohnt dem Menschen ein"?
Haben die Menschen ihre Götter nicht schon immer auf die "Erde" geholt ?
suchwort: gott als mensch hellenismus
götter als menschen auf erden hellenismus
Buber entwickelt anhand dieser Stelle das Zentrale im frühisraelitischen Gottesglauben. Gott ist der daseiende Gott, der Gott der befreit, führt, mitgeht, mitleidet, gleichzeitig aber auch der unfaßbare Gott, der unverfügbare Gott, von dem man sich kein Bildnis machen kann. In ihrer Übersetzung dieser Stelle befreien er und Rosenzweig sie von der hellenistisch beeinflußten (Septuaginta-) Fehlübersetzung als "Ich bin, der ich bin" (was z.B. heute noch in der Elberfelder Bibelübersetzung steht!), was das philosophische Verbot einer Seinsspekulation darstellen würde.
|
|
|