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Hallo,
ich habe am Montag 12.03.07 meinen über alles geliebten Vater im Alter von 54 Jahren verloren. Er war sehr, sehr krank und wir haben einen langen Leidensweg durchstanden. In den vergangenen Monaten gab es so gut wie keinen Tag an dem wir nicht zusammen waren.
Immer wenn ich in der Vergangenheit an seinen Tod gedacht habe konnte ich mir nicht vorstellen irgendwie normal weiterleben zu können. Alleine dieser Gedanke war der Horror pur.
Jetzt nachdem es passiert ist bin ich zwar sehr traurig habe auch viel geweint, aber es hat sich so eine seltsame innere Ruhe eingestellt. Natürlich tut das Herz sehr weh, jedoch habe ich jetzt schon die Ruhe hier einen Beitrag zu schreiben. Ich kann es nicht in Worte fassen. Woher kommt diese plötzliche Ausgeglichenheit? Mein Vater ist gegangen ich kann ihn nun nie mehr sehen, sprechen, fühlen, riechen usw. Aber trotzdem kann ich mir jetzt vorstellen irgendwann normal leben zu können, warum?
Stehe ich jetzt vielleicht nur unter Schock oder gibt er mir nun über seinen Tod hinaus Kraft?
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