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Hallo,
ich habe am Montag 12.03.07 meinen über alles geliebten Vater im Alter von 54 Jahren verloren. Er war sehr, sehr krank und wir haben einen langen Leidensweg durchstanden. In den vergangenen Monaten gab es so gut wie keinen Tag an dem wir nicht zusammen waren.
Immer wenn ich in der Vergangenheit an seinen Tod gedacht habe konnte ich mir nicht vorstellen irgendwie normal weiterleben zu können. Alleine dieser Gedanke war der Horror pur.
Jetzt nachdem es passiert ist bin ich zwar sehr traurig habe auch viel geweint, aber es hat sich so eine seltsame innere Ruhe eingestellt. Natürlich tut das Herz sehr weh, jedoch habe ich jetzt schon die Ruhe hier einen Beitrag zu schreiben. Ich kann es nicht in Worte fassen. Woher kommt diese plötzliche Ausgeglichenheit? Mein Vater ist gegangen ich kann ihn nun nie mehr sehen, sprechen, fühlen, riechen usw. Aber trotzdem kann ich mir jetzt vorstellen irgendwann normal leben zu können, warum?
Stehe ich jetzt vielleicht nur unter Schock oder gibt er mir nun über seinen Tod hinaus Kraft?
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Hallo brematz,
Meine Mutter starb vor 3 Jahren in schon höherem Alter.
Sie war aber längere Zeit schwer krank und ich erlebte ihren langsamen, aber stetigen Abbau mit, da ich in dieser Zeit bei ihr wohnte. Obwohl ich wußte, daß ihr Tod nur noch eine Frage der Zeit war, konnte und wollte ich mir nicht vorstellen, ohne sie zu leben. Sie starb dann doch und unmittelbar danach stellte sich bei mir auch eine unerwartete Ruhe ein, trotzdem mein Herz tieftraurig war. Und in der Folgezeit bis heute bekam ich Kräfte, mein Leben zu meistern. Ich hielt dies nicht für möglich, weil ich selbst schon länger gesundheitlich schwächle und meine Nerven keine Drahtseile sind. Ich bin zwar ein gläubiger, aber kein frommer Mensch.
Doch kann ich mir gut vorstellen, daß Gott den Menschen in Grenzsituationen besonders nahe ist, wenn der Mensch eben in sich eine Hoffnung trägt, man kann es auch Urvertrauen in das Göttliche nennen.
Jenen, die einen lebendigen Glauben haben, dürften Schicksalsschläge der herberen Art noch weniger zusetzen. So meine ich.
Gruß Kai
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hallo ihr lieben!
ich hab vor 3 jahren meinen bruder verloren! durch einen unfall erlitt erschwere verletztungen im gehirn! er kam ins krankenhaus! die ärzte waren sich sicher falls erjemals aufwachen sollte dann ohne erinnerung, ohne gehn, essen oder sonst was zu können! der erste gedanke war hauptsache er lebt! nach ein paar tage starb er! die trauer und der schmerz waren nicht auszuhalten! doch auch in mir kam ein neues gefühl auf! war es so nicht vielleicht das besste? versteht es nicht falsch ich hab ihm sicher nicht den tod gewunschen! doch am ende war das sicher der leichtere weg für meinen bruder? ich hab einen sehr staken glauben an gott nur bei so einem schicksalsschlag hilft das auch nicht weiter! ich bin in ein tiefes loch gefallen und hab den glauben an alles verloren.ich merk jetzt erst das ich langsam wieder aus meinem loch komme und das hab ich nicht allein geschafft! natürlich trauert mann auch nach mehreren jahren noch zb: bekomm ich mein erstes kind! und mein bruder ist nicht mehr da! es kommen immer wieder tiefs durch die man muss! doch das leben geht weiter! mein bruder muss nicht mehr leiden er wurde erlöst von schmezen und leid! darum auch die erleichterung in den angehörigen!
ich wünsch euch alles gute auf eurem weg vorallem wünsch ich euch dass ihr nie alleine seit!
liebe grüße hana
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ich habe vor 2 jahren meine mama verloren. ich war 17 jahre und brauchte sie noch sehr. sie war sehr krank und wusste das sie irgendwann sterben muss, also früher als normal. aber es kam so plötzlich. auf einmal.keiner hat dies erwartet.nicht so früh.ich kam nach hause und sie lag im bett (was ich ihr an dem gleichen tag noch geschenkt habe und für sie aufbaute mit meinem freund). es waren ärtze da und habe an alles gedacht nur nicht das sie tod sei.aber die ärtzin sagte es mir nebenbei ganz kühl das meine mami tod ist. dies war der grauenvollste tag in meinem leben.ich habe aus der seele geweint und geschrien. ich legte mich auf ihre brust und hörte keinen herzschlag mehr. spürte das leere in ihr.da wusste ich das ihre seele nicht mehr da war und sie ihren körper verlassen hatte.
einen monat lang war ich sehr von der trauer betroffen doch auch ich fand die innere ruhe schnell wieder.warum? ich liebe meine mama so sehr.ich konnte mir nicht vorstellen ohne sie zu leben und habe immer gesagt wenn meine mama stirbt bring ich mich um. ich verstehe nicht warum das so ist.ich schaue nie ein bild von ihr an und wenn doch empfinde ich keine trauer.. erst wenn ich an sie denke (meistens wenn es mir schlecht geht) trauer ich wieder sehr.viele meinten ich soll zum psychologen gehen weil sie glauben das ich es unbewusst in mich hineinfresse.ich wollte es nie..aber jetzt seit ca. 2 monate gehe ich doch..er versteht mich aber nicht und glaubt nicht an das was ich glaube. z.b an das paranormale und das ich weiß das meine mama zu mir kommt wenn ich schlafe, also in meine träume. warum emfpinde ich diese trauer nicht mehr so, obwohl sie mein sinn des lebens war?
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Warum?
Weil es einfach nötig ist!
Es nützt keinem Gestorbenen und keinem Lebenden etwas, wenn man den Rest des Lebens vor sich hin dämmert in stiller Trauer.
Es ist OK traurig zu sein und Abschied zu nehmen, sie aber auch gehen lassen, die gestorben sind.
Mein Leben ändert sich, wenn jemand in meiner Nähe stirbt.
Das weiß ich jetzt schon, und weiß noch nicht, wie ich darauf reagieren werde. Aber mein Leben geht eben weiter, entweder, oder dann hört es auch auf, aber darauf habe ich herzlich wenig Einfluss
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