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Schlüsselloch












Aida, diese Kritik nehme ich an, also nicht „verstanden“ sondern „besser verstanden“, oder besser noch: „ich fühlte mich Gott näher“.

Ich bin generell gegen Dogmen und wenn z.B. jemand sagt: „Gott ist der Vater“ dann sage ich: „und auch die Mutter“.

Aber mein Verständnis ist mein Verständnis und niemand soll oder muss es teilen.
Gegen Dogmen bin ich aus dem Grunde, weil sie uns vorschreiben, wie wir etwas zu sehen haben und wie nicht. Aber die Wahrheit ist viel umfassender als dass wir sie begreifen könnten.
Wir sehen alles durch ein Schlüsselloch.
Ich behaupte z.B. nie:
„Gott verurteilt dies und das“
„Gott sind diese lieber als jene“

Ich sage einfach:
„Gott weißt niemanden zurück, denn Gott liebt bedingungslos“
„Gott ist das Universale Ja zum Sein“
„Gott ist das Universale Ja zum Menschen“
„Wir müssen nicht erst anders werden, um Gott zu gefallen“
„Eine Mutter liebt ihr Kind, so wie es ist und Gott noch millionenfach mehr.“

Meine Vorstellung:
„Gott ist der ewige Diener (bzw. die ewige Dienerin), der/die so lange aufopfernd dient, bis die letzte Seele zurückgefunden hat.“
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