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Spaziergang












Das, was Du als „Wunder“ bezeichnest ist nicht mehr als ein Spaziergang.

Also (noch) mal ganz genau:
soweit ich zurückdenken kann hatte ich außerkörperliche Erfahrungen.
Mit etwa 22 wurde ich mir dessen aber völlig bewusst, denn vorher war es auch nur Traum für mich.
Als Atheist konnte und wollte ich das nicht wahr haben.
Mit 22 kaufte ich ein Buch über Astralreisen, wie das hieß, sag ich nicht , um mir keine Vorhaltungen mehr machen zu lassen.
Mit 23 begann ich mich darin zu verlieren und wollte es tatsächlich anderen Beweisen.
Ich merkte auch, das es mich stolz macht und der Stolz ist immer wieder ein großes Hindernis auf meinen Wege gewesen.
Ich merkte also, dass es beginnt, mir und meiner spirituellen Entwicklung im Wege zu stehen.
Ich bat intensiv darum, dass ich diese Gabe nicht mehr haben möchte.
Und das war dann auch das Ende (mit 24 Jahren)

Ich möchte nicht mehr in die alten Schienen zurück, nur um es andern zu beweisen.
Lieber lasse ich mir sagen, ich hätte es mir nur eingebildet.
Was soll das? Eine Kritik ertragen oder Selbstkritik äußern bringt mich näher da hin, was ich wirklich bin. Außerkörperliche Erfahrungen nicht.

Wer die Gabe hat, schön aber es ist nur eine Blume am Wegesrand – gehe weiter.
Wer sie nicht hat ist in keiner Weise schlechter dran.
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum I


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