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Beziehung von Gott und Mensch












@Kiki


<i>Das Zitat von Isa: "Es gibt so viele stellen in den Heiligen Schriften wo deutlich wird wie eng die Beziehung von Mensch und IHM ist."

... und sagst damit im Grunde das gleiche aus ( siehe hervorgehobenen Teil). Denn wenn du schreibst, dass Gott eine persönliche Beziehung zu mir als Menschenkind hat, dann ist das nichts anderes, als wenn Isa sagt, dass die Beziehung von Gott und Mensch eng ist.</i>

Sicher, genau dieses wollte ich auch damit aussagen. Meine Antwort erfolgte auf Isas Aussage, dass wir Menschen Gott erfassen und ergründen können.....


<i>Auch wenn wir Gott nicht vollständig ergründen könne, so kann er uns aber doch nahe sein und wir in enger Beziehung zu IHM leben. Gott ist mir nahe und will mir nahe sein.

"Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen!"Jer. 29,13+14</i>

Richtig,dem stimme ich völlig zu.



<i>Ich bin zwar auch Christin, aber ich verstehe nun nicht, wie du das meinst.
Wie genau wird es im Evangelium erläutert? Sicher nicht durch Jesus, da er ja das Evangelium nicht geschrieben hat. Damals gab es auch noch keine "Nichtchristen" , da das Christentum erst danach entstanden ist.
Ich habe es eigentlich immer so verstanden, dass Jesus um Vergebung für seine Henker und Ankläger bittet, da sie nicht wirklich ermessen können, was sie tun.</i>

Deiner Aussage stimme ich zu, so wollte ich es ausgedrückt haben.


<i>Gottes Wille geschieht immer, wenn Gott es will. Und Gott kann sich jederzeit für mich einsetzten, egal ob ich mich wehre oder nicht.</i>

Nein, hier möchte ich Dir mit Nachdruck widersprechen.
Deine Aussage würde bedeuten, dass wir nicht freiwillentlich entscheiden können, zwischen "Gut" und "Böse" wählen können.
Deshalb ist z.B. Leid auf der Welt, eben WEIL der Mensch einen freien Willen hat.
Gott wird sich nicht einmischen, wernn wir es nicht wollen!

<i>Gott braucht sich von mir dazu keine Möglichkeit geben zu lassen. Gott kann helfen wann Er will, er muss nicht darauf warten, ob wir IHM die Möglichkeit geben.
</i>

Sicher, einerseits könnte Er aus Seiner Allmacht heraus alles bewirken - aber:
Gott respektiert unseren Willen und greift nicht ein, wenn wir Ihn nicht darum bitten.



<i>Jesus sagt aus, dass wir nicht richten sollen, denn wir müssen uns genau mit dem Maß messen lassen, mit dem wir richten. Denn oft sehen wir zwar wo ein anderer schuldig geworden ist, aber nicht unserer eigene Schuld. Zuerst einmal müssen wir also nach unseren eigenen Fehlern schauen. Denn sonst wäre es geheuchelt.
Da steht aber nicht, dass wir uns nicht wehren dürfen, wenn uns Unrecht geschieht. Du schreibst ja sogar "verbales Wehren" sei falsch. ich sehe das nicht so. Ich denke nicht, dass Jeus damit meint, dass ich mich nicht einmal verbal verteidigen darf, wenn mir Unrecht getan wird.</i>

Sicher kannst Du nicht verteidigen, denn das ist menschlich und Jesus wird Dir dies verzeihen. Wir sind nicht vollkommen und können daher Seine Lehre auch nicht vollkommen "umsetzen",

Jesu Lehre zum Thema "wehren":

"4 Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht4, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, 5 sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu5, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit, 7 sie erträgt alles6, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles."
1.Kor.13,4-7

"44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde18, und betet für die, die euch verfolgen,"
Math. 5,44

"Aber euch, die ihr hört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; 28 segnet, die euch fluchen; betet für die, die euch beleidigen! 29 Dem, der dich auf die Backe schlägt, biete auch die andere dar; und dem, der dir den Mantel nimmt, verweigere auch das Untergewand nicht! 30 Gib jedem, der dich bittet; und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück! 31 Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, tut ihnen ebenso! 32 Und wenn ihr liebt, die euch lieben, was für einen Dank habt ihr? Denn auch die Sünder lieben, die sie lieben. 33 Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was für einen Dank habt ihr? Auch die Sünder tun dasselbe. 34 Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr wieder zu empfangen hofft, was für einen Dank habt ihr? Auch Sünder leihen Sündern, damit sie das Gleiche wieder empfangen. 35 Doch liebt eure Feinde, und tut Gutes, und leiht, ohne etwas wieder zu erhoffen! Und euer Lohn wird groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen."
Lukas 6,27-35

Liebe Grüße
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum I


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