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Ich glaube nicht an Gott












@kereng
Seit wann kann man eine Glaubensannahme mathematisch berechnen? Die Ableitung mußt Du mir mal echt aufzeigen!

Vielen Dank im voraus!
@kereng

Du weißt, daß man Gott/seine Nichtexistenz nicht beweisen kann.
Ich nehme seine Existenz auch nicht an.
Aber auch wenn die Wahrscheinlichkeit gegen Null strebt, ist sie eben nicht gleich Null.
Natürlich kannst Du irgendwelche Dinge/Götter erfinden - es ist dann eine Behauptung von dir.
Du weißt, daß Du es dir ausgedacht hast und kannst Dir sicher sein, daß es sie nicht gibt außer in deinem Kopf.
Kannst Du Dir bei anderen Dingen, die nicht in deinem Kopf entstanden sind, genauso sicher sein?

*Mein Beispiel mit den Blinden zück*
Du bist also ein Blinder (und der Rest der Menschheit übrigens auch..), durch eine Mutation gibt es aber jemanden der sehen kann.
Wie könnte dieser Mensch die Blinden von ihrer Sehfähigkeit überzeugen?
Jener Bleistift sei rot, gibt der Sehende bekannt.
Prompt sagt einer der Blinden: "Glaubt ihm nicht, der Stift ist schwarz. ICH kann sehen!"
Und ein anderer Wichtigtuer gibt blau als Farbe an.
Die restlichen Blinden können alles nicht beurteilen und haben auch keine Möglichkeit, es zu überprüfen.
Also glaubt ein Teil der Blinden dem einen oder dem anderen, ein Teil enthält sich vielleicht der Meinung und ein Teil hält alles für Unfug von Egomanen (was ja auch zum Teil stimmt) und glaubt nicht, daß es so etwas wie Farben und die Möglichkeit zu Sehen gibt.

Kereng, ich kann nichts über die Wahrscheinlichkeit von einer Existenz Gottes bzw. seine Nichtexistenz aussagen.
Wer Gott als Wahrheit postuliert, soll es beweisen.
Wer seine Nichtexistenz als Wahrheit postuliert, ebenfalls.
Ansonsten sind das nur Behauptungen.
Da dieses bisher noch nie jemandem gelungen ist, werden wir einfach weiter unseren Überzeugungen anhängen - denn niemand kann uns vom Gegenteil beweisen.

Astrella
Da frage ich mich nur zwei Dinge:

Warum soll es notwendig sein, einen Gott zu beweisen? Liegt es im Bestreben von Glaubenden, aufzuzeigen, dass sie im "Recht" sind? Aber, wo bleibt dann der Glaube?

Weshalb sollte die Nichtexistenz Gottes bewiesen werden? Dies können m.A. nach wiederum nur Glaubende sein, die durch die Nichtmöglichkeit einer solchen Beweisführung (nur faktische Sachen sind beweisfähig) nachweisen wollen, dass ihre Glaubenseinstellung richtig ist. Die Unsicherheit auf wirkliches Vorhandensein einer Glaubenssache wird auf diese Weise versucht zu umgehen, - ist das nicht ein wenig sich selber froh gemacht? Ich nehme an, da sind u.a. auch "Glaubende" am Werke, die sich ihres Glaubens in eigener Sache nicht so sicher sind!

Wer hindert den Glaubenden zu glauben?
Es ist nicht notwendig, einen Gott zu beweisen.
Aber manche verschwenden sehr viel Zeit in diese Unnötigkeit.
alwin hat folgendes geschrieben:
@kereng
Seit wann kann man eine Glaubensannahme mathematisch berechnen? Die Ableitung mußt Du mir mal echt aufzeigen!

Ich hatte hier lediglich einige Fragen gestellt.

Wenn man die Wahrscheinlichkeit für die Existenz "Gottes" abschätzen möchte, muss man ja erstmal definieren, was "Gott" sein soll.

Astrella hat folgendes geschrieben:
Aber auch wenn die Wahrscheinlichkeit gegen Null strebt, ist sie eben nicht gleich Null.
Natürlich kannst Du irgendwelche Dinge/Götter erfinden - es ist dann eine Behauptung von dir.
Du weißt, daß Du es dir ausgedacht hast und kannst Dir sicher sein, daß es sie nicht gibt außer in deinem Kopf.
Kannst Du Dir bei anderen Dingen, die nicht in deinem Kopf entstanden sind, genauso sicher sein?

Ja, auch wenn sich andere Menschen Götter ausdenken, bin ich mir sicher, dass es sie nicht gibt.
Ich kann auch nicht beweisen, dass die Naturgesetze morgen noch gelten, bin mir aber trotzdem sicher.
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