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Ich glaube nicht an Gott












@VanTast
keine Ahnung, was Astrella mit
Zitat:
suuuuper, diese Doppelposts

meint.

Wüßte auch nicht, was das mit mir zu tun haben sollte. Also, was soll Deine Aufregung?
Mann, hier geht die Post ab und ich war nicht dabei!

Also: das eine Doppelposting habe ich editiert, weil es einfach zu beknackt aussah, als die beiden Smilies übereinander hüpften. Aus dem ist dann das Suuuuper Doppelpost geworden.
Zitat:

Astrella hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Ein Agnostiker sagt: Ich kann nichts über das Vorhandensein/Nichtvorhandensein von Gott aussagen

alwin hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Da bin ich anderer Auffassung. Ein Agnostiker glaubt zwar nicht an Gott, schließt aber das Vorhandensein Gottes nicht aus,

Das ist genau dasselbe

*nick*
So ganz erschließt sich mir der Unterschied auch nicht.
Wenn ich nichts über ein Vorhandensein aussagen kann, schließe ich sein Vorhandensein nicht zwangsläufig aus.
Ich weiß es einfach nicht.
Genauso wie ein Blinder nichts sagen kann, ob auf dem Foto vor ihm ein schwarzer oder weißer Stift abgebildet ist. Oder ob es nur ein leeres Blatt ist.
Er kann nichts darüber aussagen, kann es aber nicht ausschließen.
Zitat:
alwin hat folgendes geschrieben:
Zitat:
praktisch die Vorstufe zum Atheisten!

Das ist eine Unterstellung Deinerseits, in Inquisitorischen Zeiten eine böswillige Unterstellung und praktisch nur aus der Sicht eines von Angst besessenen Theisten, der fürchtet es könnte ihm jemand einen Beweis dafür geben, dass es Gott nicht gibt.


Alwin ein Theist?
Jemand, der sowas schreibt?
Zitat:
Original von Alwin:
Seit wann muß man eine Nichtexistenz [von Gott] beweisen?

@Alwin
Das mit den Fliegen war jahrelang auch mein Lieblingsargument.
Es ist deftig und bestechend. Allerdings hat die Sache einen Haken:
Wir sind keine Fliegen.
Ich meine nicht, daß die Quantität als Beweis herhalten soll.
Aber wenn eine gewisse Quantität gegeben ist, reicht das meiner Meinung nach aus, um eine Hypothese überhaupt betrachtenswert zu finden.
Ich würde nie versuchen, die Nichtexistenz/Existenz einer fliegenden Teekanne zu beweisen.
Aber wenn plötzlich 5 von 10 Leuten behaupten, sie gesehen zu haben, kann ich es auch nicht einfach ignorieren.
So schwachsinnig mir das auch vorkommt.

Um bei dem Blinden zu bleiben:
Wenn ich blind geboren bin und keine Idde von einem Gesichtssinn habe, gege ich vielleicht davon aus, daß andere Menschen diese Fähigkeit auch nicht besitzen.
Und wenn diese sagen, der Stift vor mir ist blau, kann ich entweder behaupten:
Alle lügen/haben das aus irgendeiner Tradition übernommen ODER ich ziehe in Betracht, daß sie aus irgendwelchen mir nicht zu erschließenden Eigenschaften doch die Fähigkeiten haben, die Farbe zu erkennen (was mir letztendlich dann aber auch egal ist, weil ich mit dem Begriff Blau nicht wirklich was anfangen kann).
Ich will nicht behaupten, daß Gläubige alle "sehend" sind, es langen ja auch schon ein oder zwei, nur die Nichtsehenden können sich darauf verlassen und überzeugt sein (und glauben) oder eben auch nicht.
Ich kann das alles nicht beurteilen.
Ich kann nicht beurteilen, welche Menschen lügen, welche die Wahrheit sagen, welche "sehen" und welche nur vorgeben zu sehen.
Gerade wenn jeder etwas anderes behauptet...
Ein Blinder, der von allen Seiten etwas anderes gesagt bekommt, ist vielleicht wirklich der Überzeugung: Alle anderen sind auch blind.
Und: Liegt da überhaupt ein Stift?

@kereng
Und damit komme ich auch zu Deiner Argumentation.
Wenn Du etwas als wahr behauptest, dann bist Du ganz einfach in der Beweispflicht.
Auch die widersinnigste Behauptung darf so lange eine Behauptung bleiben, bis sie widerlegt ist.
Und nichts anderes ist eine Hypothese ja. Eine Behauptung.
Im Zweifel für den Angeklagen.... wäre es auch hier.
Denn vielleicht fliegt Dir ja wirklich mal die Teekanne um die Ohren, so unwahrscheinlich es auch ist.
Und auch das Occamsche Rasiermesser ist eine nicht unumstrittene Methodik, selbst Occam selbst hatte da so seine Zweifel.
Manchmal geht die Natur nicht den einfachsten Weg.
Und nicht unbedingt die einfachste Erklärung ist wahr.
Sie ist nur wahrscheinlicher


So *kopfplatz*

Ich will mich nicht zum Verfechter eines Glaubens aufschwingen.
Nichts läge mir ferner
Nur: Wenn jemand etwas als einzige Wahrheit postuliert, dann will ich auch Beweise sehen.
Von Theisten wie auch von Atheisten.
Und da beides auf absehbare Zeit unbeweisbar ist:
Unfehlbarkeitsansprüche bitte von beiden Seiten bitte erst einmal auf Eis!
@Astrella
Ein Atheist schließt Gott aus.
Ein Agnostiker glaubt nicht an Gott, schließt ihn aber nicht aus, läßt das Gedankengut zu, dass es dennoch einen gott geben könnte, auch wenn er selber nicht daran glaubt. Hier fehlt der Ausschließlichkeitsansatz gegenüber einem Atheisten. Im Prinzip ganz einfach.

Mit den Fliegen war eine Anspielung auf das Verhalten der deutschen Bevölkerung in Bezug zum Dritten Reich. Daher auch in Klammern die Bemerkung der Provokation.

Bemerkenswert finde ich, dass Diskussionsteilnehmer plötzlich so ausfallend werden, nicht mehr richtig lesen und dann eine sonderbare Schubladentechnik der Vorurteile an den Tag legen. Führt ein Glauben, egal ob als Christ oder als Muslime so schnell zu fanatischen Reaktionen, dass andere Teilnehmer gleich in solcher Aggressivität angegangen und beleidigt werden aus mangelnder Selbstkontrolle. Für mich eine Frage, wieweit die Religion hier individuell nicht versagt.... Leider! Und das soll dann ein Produkt einer göttlichen Botschaft sein, für mich nicht nachvollziehbar.

Gruß
@alwin

Zitat:
Ein Atheist schließt Gott aus.
Ein Agnostiker glaubt nicht an Gott, schließt ihn aber nicht aus, läßt das Gedankengut zu, dass es dennoch einen gott geben könnte, auch wenn er selber nicht daran glaubt. Hier fehlt der Ausschließlichkeitsansatz gegenüber einem Atheisten. Im Prinzip ganz einfach.


Das ist doch auch meine Meinung *verzweifelt schüttel*
Ich hab doch auch nie etwas anderes behauptet.
Ich:
Zitat:
Ein Agnostiker sagt: Ich kann nichts über das Vorhandensein/Nichtvorhandensein von Gott aussagen

Du:
Zitat:
Ein Agnostiker glaubt zwar nicht an Gott, schließt aber das Vorhandensein Gottes nicht aus,


Warum schreibst Du, das wäre eine andere Auffassung?
*nicht versteh*
@Astrella
Ganz einfach: Das "nichts können" ist falsch. ER läßt beides zu, glaubt aber selber nicht an einen Gott im herkömmlichen Sinne (bzw. wie wir es hier in unserem Kulturkreis verstehen).

Ein Atheist schüttelt praktisch den Kopf, wenn du ihm sagst, dass Du an einen Gott glaubst, weil er keinen gott akzeptieren kann. Der Agnostiker sagt dagegen, wie schön für Dich, aber ich glaube nicht daran. Aber im Prinzip negiert er ihn nicht. -so verständlicher?

Ja, ich weiß, ein vielleicht in Deiner Sicht sehr feiner Unterschied, aber innerhalb einer philosophischen Diskussion kann es wichtig sein....

Ich sende Dir dazu eine kleine priv. Nachricht, da geht es einfacher.

Gruß
Forum -> Gott

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