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Ich glaube nicht an Gott












VanTast hat folgendes geschrieben:
Man kann nur ungläubig sein, denn man es schafft, alle Möglichkeiten welche sich auch ausschließen als gleich wahrscheinlich anzunehmen.

Wenn Atheismus ein Glauben sein soll, dann ist es wohl auch ein Hobby, nicht Tennis zu spielen?
Das Vorhandensein von Göttern, Geistern, Weihnachtsmännern und rosa Einhörnern ist unwahrscheinlich.
Ich würde ja gerne erfahren wohin die Götter technische Odyssee noch führen wird. Vielleicht wird ja wieder mal jemand auf die Idee kommen einen Polytheismus zu entwickeln.

Ja vielleicht wird ja in vielleicht nicht allzu ferner Zukunft wieder an mehrere Götter in einer Weltreligion geglaubt. Ihre Anhänger werden wieder in gleicher Manier ihre Position, welche eigentlich auf sehr wackeligen Füssen ruht, als das Fundament der Gesellschaft und des Lebens verstehen.

Wenn man klaren Verstandes ist und sich die Geschichte der Religionen ansieht... sollte dies einem schon Grund genug sein an einem Glauben massive Zweifel zu hegen.

Liebe Grüsse
Unien
@kereng

Ja, Atheismus ist leider, auch wenn es dir zutiefst wiederstrebt, eine Weltanschauung, eine Ansichtssache. Und solange er keinen eindeutigen Beweis für oder gegen Gott gibt, ist es nur eine Überzeugung. Genauso wie ich überzeugt bin, wie ich GLAUBE, daß du eine Identität hast, sie aber nicht - rein narurwissenschaftlich - zu beweisen ist, ist es immer nur eine Hypothese. Und genauso ist Gott mehr oder weniger eine Hypothese.
Astrella
@Martin

Da muß ich Dir widersprechen. Glaube bedeutet doch, etwas für sich reeles anzunehmen. Ich praktiziere den Glauben an etwas.

Wie beim Hobby. Ich praktiziere es. Wenn ich es nicht ausübe, ist es auch nicht mein Hobby. Das Beispiel kam schon mal irgendwo in ähnlicher Form. Daraus den Umkehrschluß zu ziehen, zu meinem Hobby gehört es, nicht Tennis zu spielen (als Beispiel), geht das meiner Ansicht nach an der Sache vorbei.

Wenn ich nicht an den christl. def. Gott glaube, bin ich auch kein Gläubiger im christl. Sinne. Auch nicht, wenn ich stattdessen bspw. muslimischen Glaubens wäre.

Gruß alwin
nun, wenn man dem Nichttennisspielen seine ganze Freizeit und eine Ausrüstung opfert, kann man Nichttennisspiele sicher als Hobby bezeichnen.

Und dem NichtglaubenaneinenGott sowie der Mission bei den Dummen die an einen Gott glauben opfern einige Atheisten durchaus ihre gesamte Webpräsenz.

Ich finde, eigentlich spielt es nicht so sehr eine Rolle, ob es einen Gott gibt oder nicht, meinen Schatz der zum Anbeißen aussieht darf ich in beiden Fällen nicht anbeißen, sonst haut sie mich! Und das mit Recht!

Irgendwann war es offenbar praktisch, unerklärliche willkürliche Gesetze einem Gott zuzuschreiben, und das war der Anfang der missbräuchlichen Religion. Außerdem die Trauer um die verstorbenen Familienmitglieder, welche auch in die Anfänge der Religion gehört, mitsamt den Ritualen welche daraus entstanden sind.

Von einem Glauben kann ich dann reden, wenn ich sage: "DAS IST DIE WAHRHEIT"
So lange ich sage: Ich weiß nicht, ob es Gott gibt oder nicht, ich halte beides für möglich, bin ich nicht gläubig in dem Sinne, aber es gibt ja garantiert eine ganze Menge Dinge, welche ich nicht nur für möglich halte sondern als Realität empfinde.

Was Religionen tun ist:
Sie stellen ihren Glauben als die einzige wirkliche Wahrheit dar, und das tun die Atheisten genauso gut wie die Theisten.
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