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| erten was ist " evolution" zweitens wenn es gott nicht gibt warum sterben wier? warum leben wier nciht ewieg?
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| Phasin hat folgendes geschrieben: |
| Danke für den ausführlichen Ausflug in die Anthropologie (die Zahlen sind mir im Groben bekannt), aber eigentlich war das beunruhigende die Behauptung von dir, dass die Primaten den Menschen KURZ vorausgingen... |
Kurz in Paläotologischen Zeitbegriffen können schon so 40 000 Jahre sein, wenn man schon seit 3 Mrd Jahren dabei ist Leben zu entwickeln.
Kurz in meinem Leben ist manchmal ein Moment, manchmal ein paar Jahre, das kommt ganz auf die betrachtete Sache an, ich denke wenn es um Entwicklung von Kulturen geht, darf man da schon großzügig sein.
| Phasin hat folgendes geschrieben: |
Auf meine Aussage: "Für mich steht fest, dass die "heilige" Schrift im Gegensatz zur Evolution steht" sagst du: "Für mich auch, wenn man sie falsch versteht."
Was meinst du damit, die Evolution oder die "heilige" Schrift falsch versteht? |
Ja genau die versteht man falsch wenn man Erklärungen über das Entstehen der Welt wörtlich nimmt, welche für eine Menschheit abgegeben wurde mit dem Wissen von vor 4000 Jahren.
Inzwischen haben wir doch wirklich einiges herausgefunden und die Wissenschaften sind so flexibel und bescheiden, das neueste Wissen als nicht endgültig zu betrachten: Kann immer noch mal was dahinter stecken.
Aber die Menschheit soll mit den ersten Erklärungen an sie zufrieden sein?
DAS ist unlogisch.
Was sagst Du einem drei Jahre alten Kind das fragt: Muttiii wie ist mein doofes Brüderchen in deinen Bauch gekommen, kannst es da nicht wieder da versorgen? (ist eifersüchtig das Gör ggggg )
Klärst Du es auf und zeigst ihm Dein Gschlechtsorgan und das eines Partners und dann zeigst ihm wie das geht und weißt, dass es im Kindergarten ALLEN erzählen wird, wie es entstanden ist?
Und was hätten die Israeliten einem Propheten gesagt welcher vom Urknall und von Galaxien berichtet hätte?
Sie hätten ihn wohl für verrückt erklärt und verbannt oder geheiligt und belacht!
Ein Gott war naheliegend, so was kannte man schon, und ich postuliere hier eine Evolution des Glaubens und der Kultur ganz im Sinne der Evolution einzelner Organismen, ganzer Ökosysteme und vermutlich irgendwann einmal auch eine Evolution zwischen der Bekannten und noch Unbekannten Formen des Lebens, Wo immer sie existieren mögen.
Reinkarnierende Seelen können übrigens die Evolution im Schnellgang machen, bei der hundertsten Reinkarnation vor der Menschlichen war man vielleicht noch Hund oder Insekt und nächstes mal mag man irgendwo genial sein.
| Phasin hat folgendes geschrieben: |
Für Gläubige ist es sicherlich nicht leicht eine Evolution Gottes in Betracht zu ziehen. Aber versucht euch mal folgendes vorzustellen.
Der Glaube ist schon so tief in uns verwurzelt wie die Sprache. Es gibt viele Dinge die uns Menschen von den Primaten unterscheidet und die ersten Unterschiede sind schon so alt, dass wir sie als gegeben hinnehmen, und nicht als von uns selbst erarbeitet betrachten. Die Sprache, das Werkzeugmachen, die Kunst, die Schrift wurden über Tausende von Jahren stets weiterentwickelt und genauso ist es mit der Religion. |
Ja, das sag ich auch, aber Sprache ist etwas sehr Bewegliches.
Glaube ist etwas sehr rigides und stur:
Viele Männer behaupten die Frauen zu respektieren und geben sich Mühe, mit ihrem Umgangston und indem sie die Frauen in technischen, politischen und anderen Dingen gleichberechtigt zu Wort kommen lassen.
Insgeheim sind sie aber immer noch von der vermeintlichen Überlegenheit der Männer überzeugt und bei Dingen, welche wirklich wichtig sind zeigt sich dann das.
Welche Dinge das sind ist sehr unterschiedlich und hängt von Charakter dieser Leute ab und von ihren Vorlieben.
Wenn man Leute begegnet, welche zutiefst an den bösen Einfluss schwarzer Katzen glauben und lauter ähnlicher magischer Symbole und denen zeigt, beweisen kann mit Experimenten etc, dass ihr Aberglaube falsch ist, ändern sie deswegen noch lange nicht ihre Gewohnheiten.
Sie sagen vielleicht dem Frieden zuliebe dass ihr Glaube ein Aberglaube war, aber machen weiterhin einen Bogen um schwarze Katzen und die zahl 13 (ich weiß, manchen ist 13 Glückszahl)
Glaube und Gewohnheit sind Lebensbereiche, das sehr eng zusammenhängen.
Was heilig ist, muss man nur heiligen, das erfordert keine geistige Anstrengung, wenn heiliges seine Unantastbarkeit verliert und es zu hinterfrage begonnen wird, dann geht das oft an die Macht derer, welche die Heiligtümer hüten.
Und genau hier bekommt die Religion ihre politische Bedeutung:
Für Heiligtümer sprengen sich Gläubige willig in die Luft, stürzen sich mit Kampfflugzeugen als lebende Bomben auf Schiffe, schlachten unmenschlich viele andere Menschen ab, weil die ihre Heiligtümer bedrohen.
Die Geschichte dokumentiert solches seit sie festgehalten wird.
| Phasin hat folgendes geschrieben: |
Anfänglich gab es verschiedene Götter die für alles mögliche zuständig waren. Anfänglich waren diese Götter hauptsächlich weiblich, weil die Frauen für das mystische und die Heilung zuständig waren. Später in den ersten Hochkulturen wurden die Götter dann männlich und die Riten und Abläufe immer komplzierter...
Was braucht es über ein Geschlecht für Gott? Ein Schöpfer braucht doch keinen Partner; und braucht es Nachfolger bei Unsterblichkeit. Als wozu ein Geschlecht? |
Klar, das Schöpferische braucht kein Geschlecht, es macht vielleicht eins wenn es eines braucht, sofern das Schöpferische existiert.
Kann sein, das es existiert.
Kann sein, das unendlich viele Dimensionen mit unendlich vielen Universen existieren.
Für uns ist bereits das Sonnensystem so groß, dass wir seit Jahrtausenden daran rum tüfteln und erst jetzt langsam auf neuere Erkenntnisse kommen, welche uns vor nur 100 Jahren noch so utopisch geschienen hätten, wie ein Jumbojet einem Ägypter zur Zeit Ramses des Ixten.
Wir lernen langsam was kennen über die Beschaffenheit dunkler Materie, wie lernen kennen was Neutronensternen sind, oder dass es Kugeln geben kann, welche so groß sind wie ein Tennisball, aber die Masse der Sonne in sich vereinigen, mit derselben Anziehungskraft.
Unvorstellbar; aber man hat solche Phänomene gesehen und vermessen.
Wenn Du glauben willst, dass die Bibel im Wortlaut die Wahrheit ist, dann gibt es die Möglichkeit, dass:
--Du etwas anderes als ich unter Wortlaut verstehst,
oder dass Du etwas anderes als ich unter Wahrheit verstehst,
Wenn man bereit ist, die Schöpfungsgeschichte als Bild zu nehmen, so wie sie in der Bibel dargestellt wird, als Beispiel wie den Storch der die Kinder bringt, dann mag die Bibel gut neben der Evolution sogar im Unterricht vorkommen.
Man braucht sich nur mal die Mühe machen, einem Menschen aus einer "unkultivierten" Gegend Papua Neuguineas oder Mali oder Tasmaniens zu erklären, wie das mit dem Universum gegangen ist, und ich bin sicher, man wird sich bald der Mittel der Religionen und derer Entstehungsgeschichten bedienen, oder man ist nächstes Jahrhundert noch dabei.
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| sanaz hat folgendes geschrieben: |
| erten was ist " evolution" |
Evolution bedeutet Entwicklung und sieht die Geschichte des lebens auf der Erde als eine Entwicklung an.
Zuerst entstand irgendwie lebendes Material, noch nicht mal als Zelle orgenisiert, sondern nur Stücke der heute DNS oder DNA genannten Substanz schwammen in einer Ursuppe herum und haben sich immer mehr Material angeeignet.
Dann kam es irgendwie zur Situation, dass die vorhandenen Materialien, der Platz zum Leben nicht mehr unbeschränkt zur Verfügung stand und es begann der Kampf ums Leben.
Die Proteine begannen Hüllen um sich zu machen und einander zu fressen
Die Hüllen wurden komplizierter, eine neue Abwehr ergab neue Angriffsmethoden, genau wie heute bei Computern und Viren dasselbe geschieht, einfach mit anderen Voraussetzungen und anderem Trägermaterial für die Informationen. Statt DNS haben wir am Computer eben Kilobites und Schaltstellen welche auf Null oder auf eins stehen. Aber das Prinzip ist sehr ähnlich wie bei der DNS:
Informieren und sich verdoppeln.
Dabei gibt es Fehler.
Daraus entstehen verschiedene Arten von Zellen, einfachen Pflanzen und Tieren und alle stehen allen zur Verfügung als Freund, Nahrung, Feind oder Partner, sobald die sexuelle Vermehrung erfunden wurde, welche eine enorme Beschleunigung der Entwicklung bedeutete.
Das ist Evolution, bzw. ws man damit meint in diesem Zusammenhang.
So entwickelten sich nach und nach Tiere, und irgendwann auch Menschen und die Seelen wanderten von Zelle zu Zelle.
Gestorben ist man schon immer, nur nicht immer gleich, wenn sich eine Zelle teilt in zwei gleiche Tochterzellen, dann ist die Mutterzelle nachher nicht mehr vorhanden, aber ihre Leiche sind zwei Töchter!
| sanaz hat folgendes geschrieben: |
| zweitens wenn es gott nicht gibt warum sterben wier? warum leben wier nciht ewieg? |
Aus der raumzeitlichen Sicht darum, weil nicht alle Teile erneuerbar sind, welche einen lebensfähigen Organismus ausmachen.
Insofern, als man sowieso nicht bis ins Greisenalter Junge zeugen kann, wäre ein Leben aus biologischer Sicht nach dem Erreichen der Geschlechtsreife der Jungen nicht mehr sinnvoll und überalterte Biomasse stellt sich im Ökosystem als Last dar.
Brutal gesagt.
Aber wir haben Dankbarkeit und Ehrfurcht vor dem Alter und damit sind wir nicht allein, das haben andere Tiere auch.
Dazu kommt, wenn Du eine seelische Evolution mit einbeziehst, geht die ganze Sache echt wieder auf, wir kommen zur Welt bis wir selbst eine Stufe erreichen, die es erlaubt mehr auf der schöpferischen Seite tätig zu sein als auf der Seite des Geschöpfs.
Ich empfinde die Seele als nicht raumzeitlich und denke dass Leben darin besteht, dass sich die Dimensionen der Raumzeit mit einer weiteren Dimension begegnen, nenne sie von mir aus wie Du willst, naheliegend wäre geistige Dimension.
Zur Evolution kannst Du Dich kompetenter machen unter folgenden Adressen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Evolution
http://www.vorhilfe.de/read?t=276713
http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d36/36a.htm
Du willst doch nach Berlin?
Da ist gerade eine super Ausstellung dazu:
http://www.aum.at/artikel.php?PUBLI.....amp;mode=art&r=414020
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Hi,
der Glaube an einen Gott ist doch lediglich der verzweifelte Versuch, Antworten auf Fragen zu finden, die derezitig nicht beantwortbar sind.
Innerhalb einer patriacharlichen Gesellschaft schafft der mann also eine Ersatzinstitution, mit der er die entstandenen Löcher eines eventuellen Machtverlustes durch sein Nichtwissen wieder ausbügeln kann. - das sage ich übrigens als Mann...
Gruß alwin
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