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Ich glaube nicht an Gott












Phasin hat folgendes geschrieben:
Für mich steht fest, dass die "heilige" Schrift im Gegensatz zur Evolution steht.
Für mich auch, wenn man sie falsch versteht.

Phasin hat folgendes geschrieben:
Zum zweiten Punkt:
Wie lange gibt es den modernen Menschen (homo sapiens sapiens)? Und wie lange vorher gab es Affen bzw. Menschenaffen?
siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Australopithecus_africanus daraus:
Wikipedia hat folgendes geschrieben:
Australopithecus africanus ist eine Vormenschen-Art der Gattung Australopithecus. Sie lebte vor 3 bis 2 Millionen Jahren. Einige Funde dieser Art wurde zeitweise auch Plesianthropus transvaalensis ("Fastmensch aus Transvaal") genannt.
Der gültige Name des Fossils ist abgeleitet von lateinisch australis – südlich und griechisch pithekos – Affe sowie lateinisch africanus und bedeutet somit "der südliche Affe aus Afrika". Man kann den Australopithecus anamensis als eine Art Vorläufer des A. africanus sehen. -->

Australopithecus anamensis ist eine Art der Gattung Australopithecus, die 1994 nach Funden von Meave Leakey in Nordkenia in der Nähe des Turkanasees definiert wurde (anam = See). Die Funde dürften etwa 4,2 - 3,9 Mio. Jahre alt sein. A. anamensis zählt zu den ältesten Australopithecinen.

Eine Abgrenzung zu der sehr ähnlichen Art Australopithecus afarensis erfolgte vor allem durch Kiefer- und Zahnmerkmale. Die herausragende Bedeutung dieser Art besteht in einer Mischung aus affen- und menschenähnlichen Merkmalen. A. anamensis besitzt eine Mischung aus primitiven Schädelmerkmalen und fortschrittlicheren Körpermerkmalen.
Die Zähne und Kiefer sind zwar denen älterer Affenfossilien sehr ähnlich, jedoch ein Stück einer Tibia (der größere der beiden unteren Beinknochen) liefert einen starken Beweis für die Zweibeinigkeit dieser Hominiden und ein Oberarmknochen ist sogar extrem menschenähnlich.

Paläontologisch [Bearbeiten]

Seitdem bekannt ist, dass der Mensch stammesgeschichtlich mit dem Affen verwandt ist, wird immer wieder versucht, Unterschiede oder Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Tier zu betonen. Hier ist vieles äußerst umstritten, zum Teil auch determiniert durch den weltanschaulichen Hintergrund des Beobachters.

Versteht man unter Menschheitsgeschichte ein Kapitel der Erdgeschichte, dann ergeben sich aus Knochen- und anderen Funden quellengeschichtliche Zeitalter:
    * vor 20 Millionen Jahren bis vor 4,5 Millionen Jahren: Primaten - Geologie: Miozän.
    * vor 4,5 Millionen bis vor 2,5 Millionen Jahren: Bipedalismus (Gehen)
    * vor 2,5 Millionen bis vor 1,7 Millionen Jahren: Hominiden, darunter Homo habilis - Kultur: Geröllwerkzeuge.
    * seit 1,7 Million Jahren: Homo erectus - Kultur: Beherrschung des Feuers, ältere Altsteinzeit.
    * vor 118.000 bis 33.000 Jahren: Neandertaler, Entstehung des modernen Menschen und seine Ausbreitung - Kultur: Totenkult, mittlere Altsteinzeit oder Mittelpaläolithikum.
    * vor 33.000 bis jetzt: Moderner Mensch allein und überall auf der Welt, Neandertaler ausgestorben - Kultur: archäologisch umfasst diese Epoche die jüngere Altsteinzeit (das Jungpaläolithikum). Vor 33.000 bis 12.000 Jahren mit reiner Jagd, und das Mesolithikum (vor 12.000 bis 8.000), in dem die Domestikation (Tierzähmung und -hege, zuerst der Hund) beginnt sowie alle folgenden Epochen bis zur Neuzeit (siehe unten).
Siehe auch: Vorgeschichte · Hominisation · Paläoanthropologie
.........


Phasin hat folgendes geschrieben:
Man sollte Tatsachen nicht so bewusst verschleiern und immer wieder all diese mythologischen Schöpfungsgeschichten als bare Münze hinnehmen..

Vor allem frage ich mich, was Sinn und Zweck solcher Volksverdummung wäre. Ich sehe da als Möglichkeiten:
    *)Man will testen, wie weit man den Massen einen Unsinn lehren und sie dann dafür auf die Barrikaden bzw. in einen beliebigen Krieg hetzen kann.
    *)Man will vermeiden, dass irgend ein Wort der Bibel als zweifelhaft oder als paradigmatisch angesehen wird.

    --> Frage 2: WER will so etwas?
    --> Wer steckt hinter dem Kreationismus der klar in Amerika eingeführt wurde?
    --> Wer hat etwas davon, die Massen in den Scheibenkleister zu führen?
    --> Gegen wen richtet sich diese Verblödungsaktion? Gegen die Moslems kann es nicht sein, da sie dieselben Grundlagen benutzen.
@Phasin ... ja leider nützt einem all das nichts, wenn Menschen nicht über entsprechende Instrumente verfügen. Ich glaube es ist nicht mal so sehr eine Frage des Verstandes sondern vielmehr der Fähigkeiten, die erlernbar sind, Unsinn von Sinn haftem zu unterscheiden.

Es is wie mit Carl Sagans Drache in der Garage ... den kann man ja auch nicht sehen. Einer erzählt irgendeinen Mist, den keiner nachprüfen kann. Das wird weitergegeben, was ja bei Religionen nicht anders ist, und findet wissbegierige Gehirne vor, die so fasziniert sind von diesem, dass sie es einfach glauben.

So ist das leider ... das war bei der Hexenverbrennung so, was ja auch ein glaube war, so leider auch nicht von dem Wesen einer Religion zu unterscheiden, und wird wohl dem Menschen noch so einige Steine in den Weg legen.

Liebe Grüsse
Unien
Hi,
kann mir einer sagen, wo Religion nicht dazu benuttz wurde, menschen zu unterdrücken bzw. sie eine einer neuen "Leibeigenschaft" der entsprechenden Interessen binden zu wollen?

Gruß alwin
Danke für den ausführlichen Ausflug in die Anthropologie (die Zahlen sind mir im Groben bekannt), aber eigentlich war das beunruhigende die Behauptung von dir, dass die Primaten den Menschen KURZ vorausgingen...

Auf meine Aussage: "Für mich steht fest, dass die "heilige" Schrift im Gegensatz zur Evolution steht" sagst du: "Für mich auch, wenn man sie falsch versteht."

Was meinst du damit, die Evolution oder die "heilige" Schrift falsch versteht?

Für Gläubige ist es sicherlich nicht leicht eine Evolution Gottes in Betracht zu ziehen. Aber versucht euch mal folgendes vorzustellen.
Der Glaube ist schon so tief in uns verwurzelt wie die Sprache. Es gibt viele Dinge die uns Menschen von den Primaten unterscheidet und die ersten Unterschiede sind schon so alt, dass wir sie als gegeben hinnehmen, und nicht als von uns selbst erarbeitet betrachten. Die Sprache, das Werkzeugmachen, die Kunst, die Schrift wurden über Tausende von Jahren stets weiterentwickelt und genauso ist es mit der Religion.
Anfänglich gab es verschiedene Götter die für alles mögliche zuständig waren. Anfänglich waren diese Götter hauptsächlich weiblich, weil die Frauen für das mystische und die Heilung zuständig waren. Später in den ersten Hochkulturen wurden die Götter dann männlich und die Riten und Abläufe immer komplzierter...
Was braucht es über ein Geschlecht für Gott? Ein Schöpfer braucht doch keinen Partner; und braucht es Nachfolger bei Unsterblichkeit. Als wozu ein Geschlecht?
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