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@gralsbote
Ja, Direktspenden sind heikel, vor allem, weil die Empfänger dann "in der Schuld" stehen, und daß ist weder für sie noch für uns ein angenehmes Gefühl.
Wir haben es, wie gesagt, so eingerichtet, daß sie ihre "gefühlte Schuldigkeit", also ihre Dankbarkeit, irgendwie ausdrücken können. Manchmal komme ich mir zwar vor wie "der Pate", aber ich kann dieses Problem nicht anders lösen.
Andererseits bekomme ich das Elend hier so hautnah mit, daß ich gar nicht anders kann als zu helfen.
Ich habe auch das Problem, daß ich immer hin und her gerissen bin, was wir mit dem Geld machen, was wir über haben. Wir sind unter Anderem hier hin gegangen, um uns für unsere Kinder ein finanzielles Polster aufzubauen, Auslandsjobs in Schwellenländern sind ja relativ gut dotiert.
Allerdings versickert unser "freies" Geld immer wieder in irgendwelche Hilfeleistungen, denn wenn ich die Wahl habe zwischen "Geld aufs Konto bringen" und "x eine anständige Beerdigung verschaffen" oder "y's Kind impfen lassen" verschieben sich meine Prioritäten doch.
Leider sieht mein Mann das ein wenig anders, was ich auch verstehen kann. Ihm ist unsere Familie am Nächsten - mir ja auch - aber so schlecht kann es uns gar nicht gehen, daß wir uns dem so entziehen können.
Und da taucht dann auch wieder das Problem der "Grenze ziehen" auf
(Martin, hau mich nicht).
Wo es um Leib und Leben geht, klar, helfen wir.
Aber wie sieht es aus mit Schule? Das Kinder zur Schule gehen können ist hier nicht selbstverständlich. Es kostet Geld. Helfen wir auch beim Schulgeld? usw...
Anonym habe ich zwar auch schon gespendet, aber das war zu einer Zeit, wo ich einfach keine andere Wahl hatte.
Astrella
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| Gott ist eine Illusion eine Vorstellung die in uns steckt. Jahrehunderte wurden von ihm geprägt, und sie werden es auch in der Zukunft noch. Gott ist ein Wort, was genau hinter diesem steckt, ist wahrscheinlich nicht jedem bewusst. Erst wenn man innerlich bereit ist, wird man auch an ihn glauben, nur hat er für jeden einzlenen vielleicht einen anderen Namen.
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| Hallo ihr alle, wie schon so oft geschrieben ich glaube nicht an Gott, und ich muss Calaxie irgendwie Recht geben.
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Hm:
Ich glaube nicht an ihn aber er wird mir einen anderen Namen geben?
Geht irgendwie nicht auf, schmeckt so wie: Ich liebe Dich nicht, Du machst mich nur wahnsinnig?
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von: Ich glaube nicht an Gott zum Spenden und wieder zurück zum ursprünglichen Thema.
Zwei Aussagen in diesem Thread haben mich sehr beunruhigt.
1. Von kereng:
...die Evolution steht aber im Widerspruch zu heiligen Büchern, in denen behauptet wird, dass Gott den Menschen aus Lehm gemacht hat.
2. Von VanTast:
...vermutlich bereits bei den Primaten, welche den Menschen kurz voran gingen.
Zum ersten Punkt:
"heilige" Bücher wurden von Menschen geschrieben und herausgegeben. Seht euch zum Beispiel mal die Entstehung der Bibel genau an. Der erste römische, christliche Kaiser (Konstantin) hatte da sehr stark seine mächtige Hand im Spiel...
warum sind nicht ALLE bekannten Texte in dieses sogenannte heilige Buch aufgenommen worden?
Für mich steht fest, dass die "heilige" Schrift im Gegensatz zur Evolution steht.
Zum zweiten Punkt:
Wie lange gibt es den modernen Menschen (homo sapiens sapiens)? Und wie lange vorher gab es Affen bzw. Menschenaffen?
Man sollte Tatsachen nicht so bewusst verschleiern und immer wieder all diese mythologischen Schöpfungsgeschichten als bare Münze hinnehmen..
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