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Ich glaube nicht an Gott












@Gralsbote

Wie spendest Du denn?
Direkt? Anonym?
Ich finde, daß die dirkte Hilfe für mich am befriedigsten ist. Ich lebe momentan in einem ehemaligen Bürgerkriegsland, und hier helfen wir auch, vor allem finanziell.
Ich finde, es ist ein schönes Gefühl, wenn man weiß, daß die entsprechende Familie sich dan dem Tag wieder was zu essen/Medikamente kaufen kann, und vor allem habe ich das Gefühl, daß wir neben dem Geld eines verteilen: Das Gefühl der Wertschätzung, Hoffnung, das Gefühl, nicht allein zu sein.
Für die betroffenen Menschen ist das unendlich viel mehr wert.

Astrella
Und wenn Du Bill Gates Konto hättest und alles veschenkst, kommt jemand und verlangt noch mehr und glücklicher bist Du auch nicht.
Sinn finden in der Existenz ist ein Thema, seit Menschen Schriftzeichen hinterlassen haben und sie hatten auch Zeit dazu, wenn es schlecht ging und sie Not hatten, zu fragen: "Was soll das alles".

Sakon hat folgendes geschrieben:
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich

Jesus?

OK, mich stört nicht, wenn Jesus dabei ist, nebst den noch viel älteren Weisheiten, die Liebe und das Mitgefühl gab es schon früher, vermutlich bereits bei den Primaten, welche den Menschen kurz voran gingen.

Aber es ist ein Weg sein Leben in Jesus Führung zu übergeben (surrender) oder auch einfach der göttlichen Führung, s ist nicht nötig einen Namen anzubeten und eine Gottesfigur anzurufen, aber ich glaube, ohne das ist es vielen zu theoretisch.

Geht aber trotzdem.


@Astrella:
Da habe ich ein kleines Bisschen Bedenken, bei dem was Du sagst, wegen der persönlichen Bekanntschaft, welche auch bei den Empfängern der Hilfe eine Dankbarkeitspflicht bewirkt.

Es war vorher irgendwo die Rede von ausnutzen, so etwas kann man doch nur merken, wenn man die Empfänger kennt?
Natürlich ist Hilfe ein zweischneidiges Schwert.
Es ist wichtig, mit den Leuten vorher zu reden. Sie kommen ja nicht an und betteln (solche gibt es aber auch), sondern es sind Leute, die wir kennen.
So gut kennen, daß wir ihnen vertrauen.
Sie bringen uns viel Liebe und Zuneigung entgegen, achten auf unsere Kinder, es sind Kleinigkeiten, aber die sorgen dafür, daß wir uns hier, in der Fremde, wohl fühlen.
Da ist unsere finanzielle Hilfe eigentlich nur ein hilfloser Ausdruck, etwas zurückgeben zu wollen/können.
Astrella
Die Frage ist ja eigentlich hier im falschen Thread, es besteht ja bereits ain anderer Thread um den Sinn des Lebens und meiner Ansicht nach, ist das für sehr viele Menschen eine Frage, welche sich irgendwann wieder mal stellt, nachdem sie im Stress der Schule vielleicht untergegangen ist und danach kam oft die Liebe und Familie oder ein Job oder eine Karriere, welche diese existentielle Hinterfragung nicht mehr zuließ.

um Thema Hilfe gab es dieses Jahr eine Rede vor dem UN Gesamtrat glaube ich, da der neu gewählte die Versammlung darum bat, die Hilfe an Afrika einzustellen, aber wie gesagt, das gehört nicht hierher.

Hier ist jemand davon ausgegangen, nicht an Gott zu glauben, was immer noch ein Glauben ist.
hallo astrella
früher habe ich direkt gespendet
habe aber damit schlechte erfahrung gemacht
man wird mit der zeit regelrecht angebettelt
mir haben sogar private personen bettelbriefe geschrieben
seither spende ich haupsächlich nur noch anonym
ich kenne zwar zwei familien denen es finanziell sehr
schlecht geht denen gebe ich geld auch direkt aber das sind
freunde und ich gebe es ihnen gerne
aber auch da habe ich es nicht gerne wenn diese sich
überschwänglich bedanken und dürfen das couvert das
das geld enthält erst öffnen wenn ich wieder gegangen bin
es ist mir sonst fast peinlich
ich habe mit ihnen auch schon eine einkaufstour gemacht
und viele kleider und esswaren eigekauft oder die miete
für sie bezahlt wenn es wieder mal recht knapp wurde
aber ansonsten spende ich nur noch anonym

mfg gralsbote
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