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Kinder lernen, was sie leben












Ein Kind, das mit Kritik lebt, lernt zu verurteilen.
Ein Kind, das mit Feindseligkeit lebt, lernt zu streiten.
Ein Kind, das mit Spott lebt, lernt scheu zu sein.
Ein Kind, das mit Beschämung lebt, lernt, sich schuldig zu fühlen.
Ein Kind, das mit Toleranz lebt, lernt geduldig zu sein.
Ein Kind, das mit Ermutigung lebt, lernt Selbstsicherheit;
Ein Kind, das mit Lob lebt, lernt dankbar zu sein.
Ein Kind, das mit Fairness lebt, lernt Gerechtigkeit.
Ein Kind, das mit Sicherheit lebt, lernt zu vertrauen.
Ein Kind, das mit Zustimmung lebt, lernt sich selbst zu mögen.
Ein Kind, das mit Annahme und Freundschaft lebt, lernt, Liebe in der Welt zu finden.

Dorothy Law Holte
Wahrscheinlich gehört das ganze in die Sinnspruchecke, aber Martin hat mich grad so rührselig gemacht, so dass ich auch mitmischen muss, verzeiht.

Sprich uns von den Kindern:
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch euch, doch nicht aus euch.
Und sind sie auch bei euch, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken.
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihren Körpern düft ihr eine Wohnstatt bereiten, doch nicht ihren Seelen.
Denn ihre Seelen wohnen im Haus der Zukunft, und dieses bleibt euch verschlossen, selbst in euren Träumen.
Ihr dürft danach streben, ihnen ähnlich zu werden, doch versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben schreitet nicht zurück, noch verweilt es im Gestern.

Khali Gibran /der Prophet
Zitat:
Ein Kind, das mit Kritik lebt, lernt zu verurteilen.
Ein Kind, das mit Feindseligkeit lebt, lernt zu streiten.
Ein Kind, das mit Spott lebt, lernt scheu zu sein.
Ein Kind, das mit Beschämung lebt, lernt, sich schuldig zu fühlen.
Ein Kind, das mit Toleranz lebt, lernt geduldig zu sein.
Ein Kind, das mit Ermutigung lebt, lernt Selbstsicherheit;
Ein Kind, das mit Lob lebt, lernt dankbar zu sein.
Ein Kind, das mit Fairness lebt, lernt Gerechtigkeit.
Ein Kind, das mit Sicherheit lebt, lernt zu vertrauen.
Ein Kind, das mit Zustimmung lebt, lernt sich selbst zu mögen.
Ein Kind, das mit Annahme und Freundschaft lebt, lernt, Liebe in der Welt zu finden.

Dorothy Law Holte


Hallo Martin,

wenn ich das so lese bekomme ich den Eindruck das Frau Holte nie selber Kinder hatte ...

Das ganze ist nicht so einfach - sei "gut" zu den Kindern und sie werden gut. Kinder brauchen mit unter auch eine strenge Hand, damit sie ihre Grenzen erkennen. Kinder sind so verschieden, was für das eine Kind gut ist, ist für das andere schlecht.
Wir bekommen gemäß den Ergebnissen unserer Handlungen im letzten Leben (Karma) einen bestimmten Körper der in einer bestimmten Umgebung und Zeit geboren wird. So kommt es beispielsweise das Kinder die in der gleichen Familie Geburt nehmen, trotzdem ganz unterschiedliche Eigenschaften haben.

Wir können manchmal sehen das Menschen die obwohl sie eine extrem schwierige Kindheit hatten (vielleicht sogar "keine Kindheit"), herausragende Persönlichkeiten wurden.

Die Umgebung/Umwelt in die wir geboren werden ist eben nur ein Faktor.
Wichtig zu erkennen ist, finde ich, das das Gesetz des Karma (Gottes Gesetz von Aktion und Reaktion) immer perfekt ist.

Wir sind nicht in diese Welt geboren worden um sie zu ändern, sondern die Welt ist dazu da um uns zu ändern.

Gruss
Würdest Du zumidest sagen, dass sie tendentiell recht hat?
hallo,

ja, das Gesetz der, Aktion - Reaktion" ist perfekt, aber dass das auch auf das nächste Leben wirkt glaube ich nicht. Unteranderem auch weil ich nicht daran glaube dass meine ,Seele" mein ,Ich" existent bleibt, zumindest nicht in Form von Leben.

Zitat:
Wir sind nicht in diese Welt geboren worden um sie zu ändern, sondern die Welt ist dazu da um uns zu ändern.


Wieso sollte ,Ich" bzw ,Du" eine Welt erschaffen um irgendwas zu ändern?

Zitat:
Wir können manchmal sehen das Menschen die obwohl sie eine extrem schwierige Kindheit hatten (vielleicht sogar "keine Kindheit"), herausragende Persönlichkeiten wurden.


Ja, ich würde sogar sagen oft, aber würde ich nicht sagen dass dies was mit Karma zu tun hat. Eben diese schwere Kindheit hat sie zum Nachdenken angeregt wenn nicht sogar zum nachdenken gezwungen.
Manchmal muss man wirklich sagen: was nicht tötet, macht stark.

mfg Zeon
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