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| Warum glaubt ihr (oder auch nicht) an Gott? |
Mir viel dazu eine Geschichte ein die ich mal gelesen habe.
Isaac Newton ist uns allen bekannt durch das Gravitationsgesetz. Er gilt auch heute noch als Wissenschaftspionier.
Nun dieser Isaac Newton hatte in seinem Büro an der Universität Cambridge ein Model des Universums auf seinem Schreibtisch. Es glich einem komplizierten Uhrwerk bei dem sich allerhand Objekte gegeneinander und miteinander drehten. Newton war zu dieser Zeit schon ziemlich berühmt und so bekam er viele Besuche. Unter anderem auch einen atheistischen Wissenschaftskollegen. Als dieser nun das bewegliche Model-Universum auf dem Tisch sah war er total fasziniert davon. Am Ende ihrer Unterhaltung fragte der atheistische Gast wer dieses Model-Universum gemacht hätte, worauf Newton antwortete: "niemand"!
Der Kollege glaubte Newton natürlich nicht und bohrte weiter, aber Newton bleib standhaft. Der Gast raufte sich die Haare ....
Worauf Newton entgegnete: "Bei diesem simplen Model das nur aus Eisendraht und etwas Geschick gefertigt wurde bist du der Meinung das es von einer Person geschaffen wurde, aber im Falle des rieseigen Universums mit all seinen Planeten und deren Bewohnern, bist du der Meinung das es aus dem Nichts entstanden ist, du widersprichst dir selber."
Ohne ein Wort zu entgegnen, verließ der atheistische Wissenschaftskollege erzürnt das Büro Newtons ...
Obwohl die Schöpfung logischerweise auch einen Schöpfer hat, wird die Frage nach Gott zu einer "Glaubensfrage" hochstilisiert, was lächerlich ist.
Newton der Meister der Logik beweist uns mit diesem einfachen Beispiel der Logik der Existenz eines höchsten, allmächtigen und allwissenden persönlichen Wesens das wir Gott nennen.
Die Veden erklären die Existenz der höchsten Persönlichkeit Gottes als transzendental, jenseits zeitweiliger, materieller Schöpfung - die Materie ist lediglich eine Energie Gottes. Somit lässt sich Gott niemals auf materieller Ebene "beweisen", ganz einfach weil Gott nicht materiell ist.
Gott kann nicht mit materiellen Sinnen wahrgenommen werden.
Die meisten Menschen sind von ihrem Bewusstsein her auf der Sinnlichen Ebene (identifizieren sich mit dem Körper). Darübe steht die mentale Ebene. Noch höher ist die intellektuelle Ebene. Um Gott wahrnehmen zu können muss man jedoch sein Bewusstsein auf die spirituelle Ebene der Seele erheben. Und diese Methode der Erhebung nennt man re-ligio, Rückverbindung.
Um Gott wahrzunehmen muss man sich an die Anweisungen Gottes halten.
Gott hat nicht nur das Universum geschaffen, er hat auch eine Gebrauchsanweisung beigelegt - die heiligen Schriften (in meinem Falle die "Bhagavad-Gita wie sie ist").
Sobald man jedoch die Existenz Gottes und die Religion lediglich auf eine Glaubensfrage begrenzt blockiert man sich selbst in seiner spirituellen Entwicklung.
Sowohl der Atheist, als auch der "blinde Gläubige" können keinen Fortschritt machen in ihrer spirituellen Entwicklung.
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