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Hallo,
ich habe in den langen Jahren, in denen ich mich mit meinen Träumen und denen von anderen beschäftige, immer wieder erlebt:
Wenn das Traum-Ich in der ersten Person, also klar als Ich, agiert, dann ist das Thema des Traumes dem Tagesbewußtsein des Träumers schon etwas näher, wenn auch noch nicht voll bewußt. Sonst würde der Traum ja nicht auftreten. Er will immer eine Botschaft vom Unbewußten ans Tagesbewußtsein bringen. Doch das Thema kann schon irgendwie vage - vorbewußt - sein.
Wenn der Träumer sich jedoch als eine agierende Person "beobachtet", ist in der Regel das Thema tiefer unbewußt. Der Träumer hat eine gewisse Metaebene, also eine gewisse Distanz zu sich.
Der unbewußte Teil, aus dem die Träume stammen, nenne es Seele oder göttlicher Anteil oder umfassenderes Bewußtsein (gegenüber dem Tagesbewußtsein, der nur ein Teilaspekt von uns ist) will auf jeden Fall das Tageswußtsein erweitern helfen. Sei es nun, um einen Konflikt (Alptraum) zu lösen, oder die "größere" und "schönere" und "heilere" Selbstsicht oder Selbstwert dem Tagesbewußtsein zugänglich zu machen.
Liebe Grüße
Marille
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