Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

Jesus kommt bald












Martin hat folgendes geschrieben:
Jesus wusste es.
Das wir Gott sind?
Nein, das stimmt nicht. Wir werden niemals Gott, höchstens werden wir im Himmel IHM ähnlich werden, so ähnlich wie wir von IHM nach seinem Bilde erschaffen wurden. Unser Geist vereint sich aber, denn der Geist ist Liebe und die Liebe ist das wahre Leben. Und in der Liebe sind wir eins mit Gott!
Der Körper des Geistes, die Seele, bleibt aber immer und ewig getrennt von Gott.
Zitat:
Der Himmel bleibt niemandem verschlossen, der bedingungslos liebt.
Und bedingungslose Liebe ist der einzige Schlüssel zum Himmel.
Wenn man denn auch Gott über alles, und seinen Nächsten wie sich selber liebt. Wobei Du aber die bedingungslose Gottesliebe ablehnst, @Martin, und deshalb Dir sein Reich verschlossen bleiben wird.

Lisken hat folgendes geschrieben:
und er hat sich selbst als gottes sohn bezeichnet, nicht weil er etwas besonderes sein wollte, sondern weil wir alle söhne und töchter gottes sind.
Das ER selber gesagt hat, daß ER Gott ist, habe ich hier ja schon mit Bibelzitaten belegt.
Wir sind alles "söhne und töchter", weil ER uns als solche nach seinem Bilde erschaffen hat. Jesus hatte ER aber nie erschaffen, denn Jesus war immer bei IHM -> das Licht(Jesus) der (geistigen)Sonne(Gott), welches unsere Herzen erleuchtet.

Zitat:
es zeugt auch nicht von demut, wenn sich ein mensch vor gott gegenüber einem anderen menschen bevorzugt sieht.
Wer bevorzugt sich von anderen? Oder fühlst Du Dich nicht eher benachteiligt, weil Du Gott nicht über alles lieben willst?
Zitat:
Martin hat folgendes geschrieben:
Jesus wusste es.
Wolfgang hat folgendes geschrieben:
Das wir Gott sind? Nein, das stimmt nicht.

Johannes , Kap 10, Vers 34: „Jesus erwiderte ihnen: Heißt es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter?“

Zitat:
Wir werden niemals Gott, höchstens werden wir im Himmel IHM ähnlich werden, so ähnlich wie wir von IHM nach seinem Bilde erschaffen wurden. Unser Geist vereint sich aber, denn der Geist ist Liebe und die Liebe ist das wahre Leben. Und in der Liebe sind wir eins mit Gott!

Du sagst es: in der Liebe sind wir eins mit Gott.
Johannes 1, Kap. 4, Vers 8: „Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.“
Eins mit der Liebe heißt auch laut Bibel: eins mit Gott.

Zitat:
Der Körper des Geistes, die Seele, bleibt aber immer und ewig getrennt von Gott.

Laut Deinem Glauben ja, Advaita sieht das anders.

Zitat:
Wenn man denn auch Gott über alles, und seinen Nächsten wie sich selber liebt. Wobei Du aber die bedingungslose Gottesliebe ablehnst, @Martin, und deshalb Dir sein Reich verschlossen bleiben wird.

Nun würde mich mal interessieren, wie Du nur auf die Idee kommst, das ich „die bedingungslose Gottesliebe“ ablehne?

Zitat:
Lisken hat folgendes geschrieben:
und er hat sich selbst als gottes sohn bezeichnet, nicht weil er etwas besonderes sein wollte, sondern weil wir alle söhne und töchter gottes sind.
Wolfgang hat folgendes geschrieben:
Das ER selber gesagt hat, daß ER Gott ist, habe ich hier ja schon mit Bibelzitaten belegt.

Nun, es gibt ebenso aussagen, in denen er sich als Sohn Gottes bezeichnet.
Lukas Kap 22, Vers 70: „Da sagten alle: Du bist also der Sohn Gottes. Er antwortete ihnen: Ihr sagt es - ich bin es.“

Zitat:
Wolfgang zu Lisken:
Wer bevorzugt sich von anderen? Oder fühlst Du Dich nicht eher benachteiligt, weil Du Gott nicht über alles lieben willst?

Das ist aber ziemlich anmaßend von Dir, Wolfgang!
Ich überlasse es aber Lisken, darauf zu antworten.
hmm... ich merke, dass ich in letzter zeit immer mehr
bereit bin, intoleranz bis zu einem gewissen grad zu tolerieren...

@wolfgang:

wir alle waren am anfang bei gott. dann haben wir beschlossen eine erfahrung zu machen und zwar wie es ist von gott getrennt zu sein. wir schufen eine welt, die polarisiert ist: gut und schlecht, heiss und kalt, positiv und negativ, usw. wir inkarnierten in diese welt und vergassen alles, was ausserhalb davon liegt. wir vergassen, dass alles nur ein spiel ist, aber ein teil von uns blieb mit gott verbunden und wir konnten nicht aufhören nach ihm zu suchen. manche fanden ihn und wurden sich darüber bewusst, sie sagten es den anderen, aber die missverstanden... sie dachten, das gesagte, die worte seien gottes worte und sie müssten sich möglichst genau danach richten um zu gott zurückzukehren.
dabei ist gott nicht in den worten... er ist mit uns verbunden in allem, was wir wahr-nehmen, er ist in allem, was wir denken und fühlen und ein teil von uns gibt alles, was uns widerfährt an gott weiter. wir sind in wirklichkeit nicht von gott getrennt, wir nehmen es nur so wahr. und das ist es, was uns von ihm trennt. paradox.
es ist sehr schwer zu beschreiben... auch 'gott' ist nur ein wort. das, wofür es steht kennt weder wörter noch bilder. was es am ehesten trifft, sind gefühle.
andererseits heisst es: am anfang war das wort und das wort war bei gott und gott war das wort. paradox.

vor kurzem hat gott mir einen schaukelstuhl geschenkt: der stand einfach da, vor den mülltonnen und eine innere stimme sagte mir: der gehört dir, weil du in letzter zeit so traurig warst, soll er dir nun freude machen und dir sagen, dass wir bei dir sind.
heute habe ich ihn repariert und man kann wieder einwandfrei damit schaukeln. ich habe gott gedankt und fühle mich nun tatsächlich etwas besser und getröstet.
ich fühle mich nicht benachteiligt und auch nicht bevorzugt. ich fühle mich vor allem lebendig.

du hingegen denkst, dass gott diejenigen bevorzugt, die sich nach bestimmten wörtern und formulierungen richten. (die du hier immer wieder wiederholst), aber du traust dich nicht, hinter deinen formulierungen hervorzukommen.
denn dann hättest du das gefühl nicht mehr besser als die anderen armen schlucker zu sein, die nicht mit reuigem herzen, demütig bei jesus gelandet sind und jetzt gott und ihre nächsten über alles lieben.
wer liebt, der lässt los. auch die worte.

lg
lisken
Im Grunde ist es ganz einfach:

Am Anfang war Gott.
Am Ende wird Gott sein.
Dazwischen ist Gott.
Und dazwischen ist auch die Illusion, dass da noch etwas anderes als Gott sei.

Wenn wir nur nicht immer zum verkomplizieren neigten!
... und selbst diese illusion wäre dann gott.
im übrigen: warum einfach, wenns auch kompliziert geht?

aber das genau ist das problem unserer wahrnehmung: aufgrund deren spezieller beschaffenheit neigen wir dazu etwas als etwas das es ist wahrzunehmen vor dem hintergrund dessen, was es nicht ist.
das macht es uns so schwierig gott als etwas zu begreifen, dass alles ist und gleichzeitig die negation dessen, was alles ist. unsere sprache macht da nicht mit und unsere wahrnehmung auch nicht.
ich denke, das ist einer der wichtigsten gründe, warum es fundamentalisten überhaupt gibt: sie nehmen 'ihren' gott wahr als etwas, vor einem (konstruierten) hintergrund dessen, was gott alles nicht ist.
wenn nichts existiert, was nicht gott ist, so müsste es uns unmöglich sein, ihn wahrzunehmen.

und wie kommst du darauf, dass es einen anfang und ein ende gibt, martin? (das bringt nämlich probleme mit sich) man kommt ja schlecht an begriffen wie 'unendlichkeit' und 'ewigkeit' vorbei, wenn man von gott spricht. ansonsten ergeben sich fragen wie: wann wie und warum hat das ganze angefangen? wer hat gott erschaffen? und wann wie und warum wird es enden?

lg
lisken
Forum -> Judentum und Christentum

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19  Weiter
Ähnliche Themen
Wie kommt es ... nach dem Tode nicht wiederkehren ?
In wieweit kann man an Jesus im shiitentum glauben?
Jesus verlässt Frankfurt ...
Wie paulus die Botschaft des Jesus von Nazareth veränderte
Ist Jesus nun doch nicht am Kreuz gestorben?
Ich komme bald wieder!
Jesus Antwortete und der Koran besiegelte diese Antwort
Wieso kommt Gott nicht selbst auf die Erde?
Das Wesen von Jesus dem Christus ergründen
Ist jesus gott schon wieder^^