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Jesus kommt bald












berechtigte einwände, dracul2...
was wäre aber, wenn wir schon erleuchtet sind und hierherkommen um zu erfahren, wie es ist nicht erleuchtet zu sein?
was wäre, wenn wir gar nichts lernen müssten, sondern uns nur erinnern?

lg
lisken
Hallo Dracul2,

über das Unheil dieser Welt klagen, hat noch nie die Welt verbessert.
Und Jesus ist im Grunde ja auch gar nicht über das Unheil, welches hier auf Erden herrscht, besorgt. ER hat es ja auch mehr oder weniger vorausgesehen: "Nur wenige werden es schaffen in mein Reich zu kommen." Und wieso sollte er traurig sein, wenn er die Liebe ist, und diese Liebe das wahre Leben ist?
Besorgt und traurig über das Unheil hier auf Erden sind nur wir Menschen. Und der einzigste, der uns unsere Sorge nehmen kann und uns trösten kann, ist Jesus. Also sollten wir IHN über alles lieben, und unseren Nächsten wie uns selbst lieben. Und je mehr Menschen nach dieser seiner Lehre leben, also mit einen reuigem und demütigem Herz Jesus folgen, so wie seine Jünger IHM gefolgt sind, um so besser, also erleuchteter, wird unsere Welt.
Es liegt also an einem jedem selbst, eine bessere Welt zu erschaffen; weg von der Macht, weg vom Mammon, weg von den Genusssüchten und Sinnesfreuden. Halt ein einfacher, demütiger und friedliebender Mensch werden, so wie Jesus es uns vorgemacht hat.
Und diese Gottes-und Nächstenliebe ist demnach auch der Weg zur Erleuchtung, bzw. der Weg zur geistigen Wiedergeburt, was der Himmel in uns ist.
Wir sollen den Himmel in uns erschaffen. Einen anderen Sinn hat dieses an der Materie gebundene Erdenleben, was ja nichts weiter als unsere Hölle ist, nicht.

Jesus wartet (in uns) solange, bis wir unser sündiges Leben erkannt haben, es bereuen, und wir unser Leben ändern wollen, also wir uns verbessern wollen. Und damit haben wir den ersten Schritt, auf den schmalen und steinigen Weg in sein Reich gemacht. Und dann kommt ER und tauft uns.
Wie bald Jesus (in unser Herz) kommt, und somit auch die Welt besser wird, liegt also an einem jedem selbst.

Ps.: Noch was zu Jesus.
Jesus die Liebe ist Geist, also können wir IHN auch nur geistig erfahren. Mit geistig ist aber nicht der Verstand gemeint, sondern das innerste in unserem Herzen, da wo sich auch der göttl. Geistfunke befindet, also auch das Gewissen, über das Gott mit uns redet.

Also auf das, daß Jesus bald kommen möge, und ER Euch berühren (geistig, tief im Herzen) möge.
Das einzigste aber was Euch daran hindert, von IHM berührt zu werden, ist Eure Wille.
wolfgang du bist ein wahrer prediger...
versteh mich richtig: ich schätze jesus sehr. aber wenn ich höre, wie manchmal mit seinem namen verfahren wird... <schüttel> jesus war ein mensch. er wurde selbst von etwas berührt und zwar so tief, dass er losging um es allen menschen näher zu bringen. ich bin allerdings fest davon überzeugt, dass er nicht gewollt hat, dass man es bei seinem namen nennt. (für mich ist es unnennbar, ich habe kein wort dafür und auch kein bild davon und das ist gut so.)
jesus war ohne zweifel ein grosser geist - aber DER geist hat keinen namen. bis heute kann man durch jesus erbe dorthin gelangen, wo dieses tiefe, unnennbare und unbeschreibliche wohnt.
naja... wenn es manchen leichter fällt, es mit jesus gleichzusetzen, damit man einen namen hat und ein bild und dann in grossen worten darüber reden kann... ist vielleicht besser als gar nichts.

lg
lisken
Hallo Lisken,

Zitat:
ich schätze jesus sehr. aber wenn ich höre, wie manchmal mit seinem namen verfahren wird... <schüttel>
Sein Name ist die Liebe. Tue ich etwas in seinem Namen, dann tue ich es mit Liebe (geistig).
Zitat:
jesus war ein mensch
Das ist eben der Punkt, mit dem viele Schwierigkeiten haben, und nicht wahr haben wollen, daß Jesus=Gott ist, also er auch nicht sein erstgeborener Sohn war, sondern schon immer Gottes Sohn war, so wie die Lichstrahlen einer Sonne schon immer zu dieser gehören, also niemals geboren wurden.
Gott Vater ist wie eine (geistige) Sonne, deren Licht Gottes Sohn ist, und deren Kraft der Sonne der hl.Geist ist. -> Der einzige und ewige Gott mit seinen drei Aspekten.
Zitat:
(für mich ist es unnennbar, ich habe kein wort dafür und auch kein bild davon und das ist gut so.)
Eben weil Du das Geistige nicht mit Deinem Kopfe fassen kannst, sondern nur inwendig, in Deinem Herzen, erfahren kannst.

"Der Leib des Menschen weiß es ewig nicht, was alles im Menschen verborgen ist; denn er hat kein Auge zur Beschauung dessen, was inwendig in ihm ist. Der Geist aber, der innwendig im Menschen ist, der alleine sieht und weiß alles, was im Menschen ist. Darum bestrebe sich ein jeder der wahren Wiedergeburt des Geistes, denn ohne diese kann niemand in das Reich Gottes eingehen."
Zitat:
Lisken:
Jesus war ein mensch
Wolfgang:
Das ist eben der Punkt, mit dem viele Schwierigkeiten haben, und nicht wahr haben wollen, daß Jesus=Gott ist, also er auch nicht sein erstgeborener Sohn war, sondern schon immer Gottes Sohn war, so wie die Lichstrahlen einer Sonne schon immer zu dieser gehören, also niemals geboren wurden.
Gott Vater ist wie eine (geistige) Sonne, deren Licht Gottes Sohn ist, und deren Kraft der Sonne der hl.Geist ist. -> Der einzige und ewige Gott mit seinen drei Aspekten.

Ich würde das nicht „Schwierigkeiten“ bezeichnen, sondern „Freiheit des Glaubens“.
Die einen sehen es so und das ist gut so.
Die andern sehen es anders und das ist gut so.
Letztlich ist es unerheblich, wie wir das sehen, denn nicht Überzeugungen sind ausschlaggebend sondern die Art und Weise, wie wir mit unserem Mitmenschen umgehen.

Fühlen wir uns ihnen Überlegen da wir meinen, einen „richtigeren“ Glauben als diese zu haben, so hat uns unser Glauben nichts Positives eingebracht.

Ich persönlich tendiere auch da hin, Jesus nicht auf ein hohes Podest zu heben und ihn somit unerreichbar zu machen. Ich persönlich bin auch der Ansicht von Lisken, dass Jesus das nicht wollte. (Und da heute Palmsonntag ist ist es ein hervorragendes Datum, diese Meinung kundzutun!) Ich denke Jesus wollte ein ganz normaler Mensch sein, dass alle Menschen erkennen, dass sie auch so sein können, wie er!

Wenn das andere anders sehen, so habe ich keine Schwierigkeiten damit.
Ich wundere mich nur immer wieder über Menschen, die Schwierigkeiten mit einer Ansicht wie meiner oder der von Lisken haben? Wo liegt ihrer Meinung nach darin das Problem? Das sind doch Dinge auf die es letztlich nicht ankommt! Es beeinträchtigt nicht unseren Umgang mit unseren Mitmenschen es beeinträchtigt nicht unsere Liebe zu Gott!
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