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Hallo lisken,
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| vergebung ist für mich etwas, das nur gott allein zusteht und auf keinen fall mir. |
Im Vaterunser wird das aber anders erklärt. Demnach sollen wir ersteinmal die Sünden der anderen vergeben, und Gott uns erst dann auch unsere Sünde vergibt.
Und wenn ich meinen Feind liebe (die Nächstenliebe beinhaltet ja auch die Feindesliebe) dann habe ich ihn auch schon vergeben.
Ich habe da noch einen Text gefunden, wo es besser erklärt wird, als ich es kann:
| Zitat: |
Im Vaterunser wird erklärt, wie das mit dem Vergeben läuft:
"Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern"
Wahres Vergeben bedeutet, den anderen wie einen Freund oder Bruder zu lieben, auch wenn uns Schlimmes angetan wurde.
Ist das nicht schön?
Wir brauchen nur Gott und alle Menschen rechtens zu lieben,
da ist dann auch das Vergeben dabei und die "Feindesliebe"
und schon geht es uns mit der rechten Liebe nicht nur prächtig,
sondern werden auch unsere Sünden vergeben!
Das bedeutet, dass wir für unsere Sünden von Gott so weit nicht gerichtet werden, als auch wir unsere geistigen Geschwister nicht verurteilen und richten, sondern ihnen verzeihen und sie lieben. Wir haben es also mit unserem freien Willen selbst in der Hand, wie wir nach den Regeln, der Liebe Gottes gerichtet werden - man könnte auch sagen, wir richten uns je nach unserer Liebe selbst.
Und wenn wir Gott über alles und den Nächsten wie uns selbst lieben, dann haben wir das Ziel erreicht.
Es läuft immer darauf hinaus, dass nur die rechte Liebe der Schlüssel für das Himmelreich ist (liebevoll tätiger Glaube nach der Lehre Jesu).
Sind wir von der rechten Liebe (wie sie von Jesus gelehrt wird) abgewichen, wirkten wir zerstörerisch auf Gutes. |
Sünde! 1. Vergeben 2. Was tun nach eigenen Sünden?
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hallo wolfgang
wie soll ichs erklären? dein verständnis davon, wie mit einem menschen, der einem unrecht getan hat zu verfahren ist, unterscheidet sich nicht wesentlich von meinem. auch ich bin der meinung, dass liebe und verständnis der richtige weg ist und nicht hass und rache.
aus einem einfache grund: auch ich mache fehler und verletze menschen. und wie kann ich anderen vergeben, wenn ich mir selbst nicht vergeben kann? und wie anderen liebe und verständnis entgegenbringen, wenn ich mich selbst nicht lieben kann?
daran arbeite ich.
etwas aber steht für mich ganz fest: ich kann und darf andere nicht von ihrer schuld frei sprechen. genausowenig wie ich von anderen verlangen kann mich von meiner schuld freizusprechen. eben weil ich nicht berechtigt bin über andere zu urteilen.
jeder mensch lässt sich im lauf seines lebens irgendetwas zuschulden kommen und ein anderer mensch kann ihm diese schuld gar nicht nehmen. er muss es mit sich selbst und mit gott ausmachen.
ich kann meinen nächsten lieben und dennoch seine schuld bei ihm lassen, denn was er falsch gemacht hat wird nicht deswegen richtiger, weil ich zu ihm sage "ich vergebe dir".
aber ich kann ihm nicht mehr böse sein. auch um meiner eigenen seelenruhe willen. vielleicht ist das auch schon eine art vergebung.
lg
lisken
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Hallo...
| Lisken hat folgendes geschrieben: |
| auch ich mache fehler und verletze menschen. und wie kann ich anderen vergeben, wenn ich mir selbst nicht vergeben kann? |
Ich kann mir selber auch nicht vergeben, aber Gott hat mir mein sündiges Leben vergeben.
| Lisken hat folgendes geschrieben: |
| ich kann und darf andere nicht von ihrer schuld frei sprechen |
Nein, sollst Du auch nicht. Sondern Du vergibst ja nur dem, der Dir "Böses" angetan hat.
| Lisken hat folgendes geschrieben: |
und wie anderen liebe und verständnis entgegenbringen, wenn ich mich selbst nicht lieben kann?
daran arbeite ich. |
Selbst- oder Eigenliebe? *hmm* ...da muß ich wieder mal zitieren:
| Zitat: |
Was sind wir denn, dass wir uns lieben sollen und den Nächsten in gleicher Weise lieben sollen? Wir sind nicht die Liebe! Das viele Schlechte in uns sollen wir auch nichtmal akzeptieren, sondern erkennen, verabscheuen und überwinden. Gut sind "wir" nur, wenn durch Demut Gott in uns Wohnung nimmt, dann wirkt Gott über uns und Gott ist dafür über alles zu lieben.
Sich selbst soll man nur soweit "lieben", dass man sich selbst insofern Gutes tut, dass man seine Seele dem Geistigen zuwendet statt dem Materiellen und das macht wiederum die Gottesliebe.
Und die Mitmenschen soll man genauso lieben, dass wir ihnen ebenfalls wünschen, dass es ihnen durch geistige Entwicklung gut geht. |
Selbstliebe - Nächstenliebe - Gottesliebe
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nimms mir nicht übel wolfgang, aber zu denkst mir zu undifferenziert... es gibt immer zwei seiten einer medaille. menschen, die zu sehr auf der einen seite leben, überlassen die andere seite meist den anderen.
ich habe gar kein befürfnis danach 'gut' zu sein. - zufrieden, heiter, ausgeglichen... würde mir schon reichen.
'liebe deinen nächsten wie dich selbst' heisst für mich: liebe dich erstmal selbst, dann räume allen anderen gleiches recht ein.
find ich auch ganz einfach (nur nicht immer so leicht umzusetzen.)
lg
lisken
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Jesus wo bist du?
Er ist da, er wird euch mitteilen seinen Frust, über das was er sieht.
Er ist erbost dem gegenüber was geschehen ist in den ganzen Jahren.
Er ist traurig, über das was wir getan.
Er weint Blut, wenn er sieht, wie viel zerstört worden ist.
"Er sucht seine Jünger, um Vergeltung zu üben."
Bist auch du ein Jünger?
Ich vielleicht schon, nur in einem anderen Glauben.
Dracul2
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