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Divine Romance












Hallo minou

Zitat:
Wenn Jesus Gott war, zu wem hat er dann gebetet?


Aus meiner Sicht der Dinge heraus:

Jesus war ein Mensch, der im Laufe seines Lebens Gottesrealisiert wurde.

Eine Parallele sehe ist bei Paramahamsa Yogananda.
In „Divine Romance“ von Yogananda steht:
„To me to pray would be to doubt.“

In dem Moment, in dem ein Mensch Gottesrealisiert ist, betet dieser nicht mehr, da er Gott in allem einschließlich sich selbst als einzige Realität erkennt.

Andere wiederum lehnen diese Nicht-Dualität ab.
Beispiel Ramakrishna. Er konnte diese letzte Wirklichkeit erfahren, zog es aber vor, in die Dualität zurückzukehren. Er sagte, dass er diese Verehrung der Göttlichen Mutter nicht missen möchte. Er war ein Bakthi-Typ (Bakthi = Hingabe).

In der letzten Erkenntnis durchbricht das Individuum seine Grenzen und erlebt sich selbst als Ganzes. Die Individualität mündet ein in die Totalität. Da auch die Totalität einen freien Willen hat, obliegt es ihr, diese Individualität dennoch zu erhalten und die letzte Erkenntnis bewusst wieder ein Stück weit abzulegen, damit das Spiel weitergehen kann.
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