|
|
|
@Frosti
| Zitat: |
| ich kann mir absolut nicht vostellen, dass Gott alles vergibt...hm.... |
Gott ist die bedingungslose Liebe.
Eben weil Gottes Liebe nicht bedingt ist, vergibt Gott.
| Zitat: |
| ich hasse nicht, über diese phase bin hinaus, aber ich mag ihm die zeit nicht verzeihen, denn dann wäre die tat an mir, ja nur halb so schlimm.... |
Genau diesen Zusammenhang musst Du erkennen:
Zu vergeben heißt nicht gutheißen, heißt nicht bagatellisieren und heißt auch nicht die Herabsetzung der Bosheit einer Tat in irgend einer Weise!
Das Gegenteil ist der Fall:
Solange Du nicht vergibst, verlängerst Du das Leid, das Dir durch die Tat zugefügt wurde.
Lies Dir das von Wolfgang noch mal genau durch:
| Zitat: |
| Und wenn Gott vergeben kann, so sollten wir das auch können. D.h., wenn Du Deinen Vater für seine Tat hasst, kann Gott in Deinem Herzen keinen Einlass finden. Denn wo Hass ist, ist kein Platz für die Liebe. |
Sehr gut, Wolfgang, es steht allerdings noch im Widerspruch dazu:
| Zitat: |
| ... und Gott vergibt nur derjenigen, wenn dieser auch will, daß ER ihm vergibt. |
Würde Gott nicht vergeben, so würde Gott sein Herz ebenfalls verschmutzen. Aber Gott liebt bedingungslos. Gottes Liebe ist immer groß genug, einen Menschen zu lieben, egal was dieser tat. Gott ist niemals Unfähig zu vergeben. Gott würde seine/ihre Vergebung niemals verwehren.
Die Bestrafung für eine schlechte Tat ist der Mangel an Liebe, der diese Tat entsprang.
Die Sühne für eine schlechte Tat ist die schmerzhafte Reinigung des Herzens, um zu dieser Liebe zurückzufinden.
Gruß Martin
|
|
|