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| Wo bitte kann Gott in solchen Menschen leben? |
Am Grund seines Seins, denn andernfalls würde dieser Mensch nicht existieren.
Gott ist das Leben in uns.
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| Mein Vater ist ein gemeiner Kinderschänder, der jetzt auf seien verhandlung wartet, und ich kann ihm nicht verzeihen. |
Ich kann verstehen, dass Du das nicht verzeihen kannst.
Es tut mir leid, unter was Du leiden musstest.
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| Denn ich bin dadurch sehr, sehr krank geworden. |
Ein Teil Deiner Krankheit liegt aber auch darin, dass Du nicht vergeben kannst (was ich ja auch gar nicht kritisiere.)
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| Wie soll ich solchen Menschen vergeben können? |
Lukas 23:33-34 „Sie kamen zur Schädelhöhe; dort kreuzigten sie ihn und die Verbrecher, den einen rechts von ihm, den andern links. Jesus aber betete: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun....“
Klar, hierzu gehört auch eine immense Kraft.
Und wohlgemerkt, auch in meinem Leben gibt es Dinge, für die ich noch Zeit brauche, sie zu vergeben.
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| Sie handelten ja bestimmt nichit im Sinne Gottes, denn das kann ich mir nicht vorstellen. |
Genau hierin hast Du mich missverstanden: Vergeben heißt nicht gutzuheißen.
Gott ist Vergebung aber Gott heißt nicht unser Fehlverhalten gut.
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| Tut mir leid, wenn dies jetzt aggressiv klingt, aber bin ehct sauer über solch eine EInstellung. |
Ich finde Deine Reaktion Deinen Erfahrungen gemäß angemessen.
Diese Einstellung war wohl auch die von Jesus.
Gott leidet mit den Leidenden.
Was wir den dem geringsten seiner Kinder antun, das tun wir Gott an.
Wir sind nur meist blind für diese Tatsache.
Stell Dir vor einer Mutter wird ihr Kind sofort nach der Entbindung genommen.
Die Pubertät wird es niemals erreichen.
Tageslicht wird es erst am Tage seiner Tötung sehen.
Ein Leben in Angst und Verzweiflung.
Mutter und Kind ist eine Kuh nur wenige Kilometer von Dir und mir entfernt.
Und Gott leidet mit und Gott vergibt!
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