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Fehlbarkeit und Menschenschwäche












Salam Gabriele!

Ich lese mir immer ein paar Threads durch bevor ich einen anderen Menschen im öffentlichen Wort einschätze und irgendwo hinstrecke. Aber ich gebe zu das irgendwo hinstrecken gelingt Dir auf eine sehr schöne charmante Art.
Nun Quantität ist nicht meine Stärke. Und man lebt ja auch nicht im Internet sondern im Wahren Leben da draußen, wo man eventuell auch arbeitet und sich um eine Familie kümmert, die ja immer Priorität hat. Das ist die Praxis meines Glauben, das Leben!

Fehlbarkeit, Menschenschwäche und häufiges Scheitern sind wohl aber unverzichtbare Bestandteile ausnahmslos jedes Menschen. So waren auch die Propheten nicht davon verschont. Aber das erkennen unserer Fehler und das verändern dieser, lässt uns lernen und reifen. So ist es ein Geschenk seine eigenen schwächen erkennen zu können um sie zu verändern.

Zitat:
Das äußere Alter hat mit dem inneren Alter wenig zu tun. Wer innerlich noch nicht reif ist, der ist es auch nicht, wenn die Haare grau werden. Es dauert lange, ehe wir ein inneres reifes Alter erreicht haben.


Ja so was ähnliches habe ich auch schon mal in einem andern Forum geschrieben.
Manchmal ist man aber auch sehr jung und hat es begriffen/erkannt, worum es wirklich geht! Da sollte man vorsichtig Sein um nicht über sein eigenes Ego der Scheinbar so großen Lebenserfahrung zu stolpern.

Zitat:
Du brauchst mit Gott nicht zu streiten und was Gerechtigkeit ist, weiß nur Er.


Gott ist nichts getrenntes und nichts ausgelagertes von mir. Denn der Liebende ist mir nähr als mein Pulsschlag! Und „Hoc est corpus meum“(dies ist mein Leib) In dem ich mit Gott Streite, erkenne ich mich selbst und somit auch unsere Umwelt und meinen nächsten. Er ist der Gerechte und somit ist mein schrei nach Gerechtigkeit in meinem Leben SEIN tun!(z.B.Gen18,23/Gen32,23ff./Jer12,1-2/Hab1,13/Ijob27,2-6 /Dtn16,20usw.)

Zitat:
ER hat das nicht nötig, sich zu streiten. Denn er weiß, warum etwas passiert. Er schaut aus einer ganz anderen Perspektive, die aus einer allumfassenden Objektivität besteht.


Das mag wohl SEIN! Aber wir bleiben SEINE Geschöpfe SEINES Ebenbildes. Und so hat ER der EINE, immer einen Engen Bezug zu seinen Menschen und bildet mit ihnen eine werdende soziale Komponente seines Schöpfungsaktes in der/SEINER Welt.(Vgl. alle Heiligen Schriften der Abrahamsreligionen).

Dein Gott den Du beschreibst ist ein vom Menschen losgelöster Gott, ein Arrogantes Ego der Erhabenheit.

Der HOCHGELOBTE bildet immer eine "Einheit"/Beziehung mit dem Menschen. In guten und in schlechten Zeiten, in stärken und in Schwächen und ER wendet sich nie mit Arroganz ab und spricht ich brauche euch Menschen nicht, weil ich eure Liebe nicht brauche aus Erhabenheit über euch.

Sehr wohl sieht der GEPRIESENE unsere Mühen und würdigt so, in uns die Seele und Geist! Und nichts ist IHM Egal, gerader weil ER alles ist!
Wären wir IHM egal, wäre unser tun IHM egal, so wäre ER sich selbst Egal! Das wäre der Tot des SCHÖPFERs und der Schöpfung!

Zitat:
ER kennt dein inneres Alter und er weiß, was dir noch fehlt, wo du noch an dir zu arbeiten hast und was du noch erfahren mußt. In diesem und im nächsten Leben. Und das gilt für alle Menschen.


Nichts fehlt in der Aufrichtigen Beziehung des Glaubenden zu IHM. Wir können die Beziehung nur verfehlen in dem wir uns von IHM und somit uns von uns selbst trennen bzw. abwenden.

Und der LIEBENDE läutert auch nicht den Menschen. In unserer Verfehlung gegen IHN und gegen uns selbst läutern wir uns ganz allein! „In all ihrem Leid geschah IHM leid“(z.B.jes63,9)

ER der alles weiß, hat uns alles gegeben um uns über den Tellerrand hinauszuschauen zu lassen. Die Frage ist nur ob wir das wollen.
Und ER wird nicht ruhen und selbst Leiden, bis wir es geschafft haben, im in der Gemeinschaft die Geistige Hand zu reichen, um alle Zusammen SEIN Werk der Liebe und Gerechtigkeit zu erfüllen!

In Deiner Geistigen Schau läuterst Du nicht nur IHN sondern auch den Menschen!

Schön das Du gut damit leben kannst, es dir noch sinnvoll erschein und es dich innerlich befreit.

Wir Menschen glauben scheinbar nur das wir Glauben.

Und ich suche nicht mehr meinen Weg zu Gott, sondern ich bemühe mich SEIN Weg zu gehen!

Und meine Kraft bekomme ich von IHM!

LG Isa!
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