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Pervertierte Art Liebe zu zeigen












@Isa

<i>Gegenfrage was würdest Du machen, wenn Du die LIEBE in Reinform währest aber sie nicht teilen kannst. Denn Liebe, die nicht gelebt, nicht geteilt wird und somit nicht erfahren wird, ist eine Liebe die nicht wirklich existiert.
Wie würdest Du das Universum erschaffen?</i>

Gott ist vollkommen, wieso sollte Er daher ein "gegenüber" benötigen um sich bewußt zu sein? (Auch wenn er uns Menschen als "Gegenüber" geschaffen hat in einer ursprünglich vollkommenen Schöpfung)
Wir können mit unserem geringen Verständnis der Dinge niemals Gott erfassen, deshalb wird sich diese Frage der vollkommenen Liebe nicht wirklich ergründen lassen.

<i>Woher glaubst Du Aida, das das Böse kommt?</i>

Das ist eine schwierige Frage. Menschliches Denken fordert einen logischen Grund, (z.B. wenn Gott alles geschaffen hat, muss er auch das Böse auf irgendeine Weise "geschaffen" haben). Doch entsprechen diese Gedanken auch Gottes Wahrheiten?
Ich glaube kaum; es ist für mich vermessen, anzunehmen, wir Menschen könnten Gott logisch begreifen....Für mich ist ein Gott, der logisch zu begreifen, erfassen etc. ist, kein allmächtiger, weiser, ewiger Gott, sondern ein von Menschen geschaffener Geist.....

Hier noch eine gute Erklärung, die meiner Sichtweise entspricht,:
http://www.nikodemus.net/1082-Hat_Gott_das_Boese_geschaffen.htm


<i>Die Liebe hat nichts mit dem Bösen gemein aber wie wird sie für den Menschen Erkannt?</i>

Durch die zehn Gebote. Sie sind für uns Christen kein Gesetz sondern eine Art "Maßstab" um das Böse zu ekennen.

<i>Interessant, mir wurde der Glauben geschenkt. Niemand hat ihn mir beigebracht, außer evtl. Gott selbst.</i>

So sehe ich es auch


<i>Dies bleibt eine Pervertierte Art die Liebe zu Zeigen, die sich mit Gott nie vereinen lässt! Und dies ist auch ein wiederspruch in Deiner Glaubensansicht der Unvereinbahrkeit der Liebe und dem Bösen.

Liebe Aida Zeige mir die Worte Gottes, die diese Art der ERLÖSUNG in SEINEM Namen untermauern! Lehre mich eines besseren.</i>

Wir müssen feststellen, dass Gott dies wichtig ist: Er vollzieht geistliche Wahrheiten wie die des Gerichts, der Erlösung etc. nicht in irgendeiner abstrakten, symbolischen Weise, sondern er schafft geistliche Fakten, indem er geschichtlich handelt. Gottes Wahrheiten sind keine überweltlichen Ideen, sondern historische Taten. Damit geht er den Weg der konkreten geschichtlichen Ereignisse, anhand derer wir sie erkennen können (ungeachtet dessen, dass sie auch einen bildhaften Sinn haben können). Blutopfer, Kreuzesnägel und Todesleiden sind genauso real und konkret, wie die Sünde in uns Menschen ist.

Vermutlich ist es das, was Gott möchte: Uns angesichts des grausamen Geschehens auf Golgatha die grausame und unausweichliche Wahrheit der Sünde, aber auch die Endgültigkeit und Realität der Erlösung vor Augen zu führen.

dazu: http://www.nikodemus.net/421?page=8




<i>Ich frage Dich Aida warum Streiten sich die Menschen soviel über die Religion sowie in ihr und vergessen dabei Gott und das Göttliche in der Lebenspraxis der einfachen Menschlichkeit?</i>

Weil wir eben Menschen sind, mit vielen Fehlern und Schwächen, wir möchten unser Ego ausleben, die einen mehr, die anderen weniger. Denn es gibt keinen Menschen ohne Sünde auf dieser Welt.....


<i>Ist Gott der im eigentlichen Keinen Nahmen haben kann, weil er die Existenz das Leben selbst ist die Beliebigkeit?

Oder verstehe ich da was falsch?</i>

Nun habe ich Deine Frage nicht verstanden ?

Mit Beliebigkeit meinte ich die Tatsache, dass gerade in der heutigen Zeit ein sogenannter christlicher Glaube vermittelt wird, der sich beliebig erweitern läßt, dass was mir gefällt, darf ich leben, glauben. Die Frage, wie Jesus wohl darüber dächte, bzw. wie Er handeln würde gerät immer mehr in den Hintergrund. Die christliche Lehre wird immer weniger "gelebt".


<i>Dann ist Deiner Meinung nach die Schöpfung Sinnlos?</i>

Nein, nichts was Gott tat und tut ist jemals sinnlos. Aber ich muss Sein "Tun" nicht bis ins letzte Detail verstehen und begründen können.
Ich darf wissen, dass ALLES was Gott tut, gut ist und einen Sinn hat, den ich oft nicht sofort, wenn überhaupt, erkennen kann.
Die Geborgenheit in Gottes Liebe gibt mir großen inneren Frieden und der Glaube, dass Gott am Besten weiß, was für mich gut ist, erfüllt mich mit großer Liebe und Freude zu Gott.


<i>Wozu hat Gott das Leben erschaffen um sich daran zu erfreuen, mit all dem Leid. Nein Aida da machst Du es Dir zu einfach!</i>

Wieso gehst Du davon aus, dass Gott das Leid erschuf? Da machst Du es Dir ebenfalls einfach. Du kannst Gott nicht mit menschlichen Maßstäben messen.
Durch die Freiwillentlichkeit, die Gott den Menschen gab, sind wir (leider) in der Lage, uns für Gut ODER/UND Böse zu entscheiden. WIR haben das Leid auf die Erde gebracht. Was WIR säen, ernten wir. UNSERE (bösen) Ursachen erzeugen Leid (Wirkungen).
Ich glaube, dass Gott darüber alles andere als "erfreut" ist.


<i>Ja ! Und das entspricht dem Handeln Jesu! Es ist die Aufgabe des Menschen, seinen Mitmenschen mit Liebe, Wohlwollen, Respekt und Menschlichkeit zu begegnen und dadurch Gott zu preisen und SEIN Werk zu erfüllen!</i>

Genau, so ist es. Und diese "Erfüllung seines Werkes" sollte IMMER aus Liebe zu Gott geschehen.

<i>Das Gottesreich/Paradies ist nicht im Jenseits, solange das Gottesreich/Paradies nicht zwischen uns, durch uns im Diesseits entsteht.
Und nur wenn wir es schaffen das Gottesreich/Paradies zwischen uns Menschen entstehen zu lassen können wir die Tür in das Jenseitige Paradies öffnen!</i>

Da widerspreche ich Dir. Wir können niemals Gott "spielen", wir sind Gottes Geschöpfe.....Einzig Gott kann das Paradies/Himmel erschaffen.

<i>Untätig sein im Glauben, durch die Erlösung durch den Kreuzestod Jesu ist der tot des Glaubens. Das kann ich nicht als die Botschaft Gottes erkennen.</i>

Sorry, Du hast anscheinend den Kern der christlichen Botschaft nicht verstanden.
Den ärgsten Feind nicht zu hassen, der der Dich beleidigt, verletzt, Dir Gewalt antut etc. verzeihen, um Christi willen - einfach?
Diese Welt "links" liegen lassen, sich nicht an materielle Dinge "hängen" - einfach?
Sich immer hintenanstellen, nichts fordern, aller erdulden, der Andere immer zuerst - eine leichte Übung?
Bescheidenheit, Demut, Langmut und Barmherzigkeit täglich zu üben, immer wieder - einfach?
Die andere "Backe" hinzuhalten - ?
Sich den weltlichen Versuchungen fernzuhalten, meinst Du dies fällt mir leicht?

Ein christliches Leben zu führen, nach Jesu Vorbild, ist täglicher Kampf und Mühe, aber auch große Freude, Erfüllung.

In keiner anderen Religion wird dem Menschen soviel "abverlangt" wie in Jesu Lehre und ohne die Kraft durch die Liebe Gottes wäre es unmöglich auf Gottes Wegen zu bleiben.


<i>Aber in der Umsetzung des Glaubens an das Gute Leben des menschlichen sozialen handelns, geht es mir wie Dir. Es gelingt mir mal mehr, mal weniger gut.</i>

ja, weil wir eben Menschen sind. Wie gut, dass Gott uns besser kennt, als wir uns selbst und uns immer wieder aufrichtet.

Liebe Grüße
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum I


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