|
|
|
Dies hier halte ich als eine der zentralen Aussagen Jesus’
Lukas Kap6, Vers 37: „Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlaßt einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden.“
Wohl gemerkt auch ich bin noch auf dem Wege dazu, allen alles vergeben zu können.
Ich sehe es aber als das große Ziel an, auf das das zustreben lohnt.
Denn die Reinheit des Herzens ist der einzigste Schatz, den wir mit dem Tod des physischen Körpers nicht verlieren.
Gott wohnt in jedem Menschen und wenn wir uns über einen Menschen ärgern, ihn verurteilen oder verdammen dann ärgern wir uns über Gott, verurteilen und verdammen Ihn oder Sie.
Schaffen wir es aber, einen Menschen wie Hitler oder einen Pädophilen (nur um zwei Beispiele zu nennen) als einen Menschen, anzusehen, in dem Gott wohnt – erst dann haben wir das wirklich verstanden und verinnerlicht!
Um das ins richtige Licht zu rücken:
Dies soll keine Straffreiheit bedeuten, die Gesellschaft muss vor diesem Menschen geschützt werden.
Wem das Unrechtsbewusstsein fehlt, dem muss es eben durch den Geldbeutel beigebracht werden.
Ein Gericht verurteilt, aber unsere Aufgabe ist es, innerlich nicht zu richten.
Und wir werden immer wieder an unsere Grenzen stoßen, die wir hoffentlich immer wieder erweitern, bis wir sie irgendwann durchbrechen, dann (und dies ist meine Überzeugung) sehen wir die Welt durch Gottes Augen.
Ich möchte diesbezüglich einen Diskussionsstoff bieten.
|
|
|
|
| Zitat: |
| Und wir werden immer wieder an unsere Grenzen stoßen, die wir hoffentlich immer wieder erweitern, bis wir sie irgendwann durchbrechen, dann (und dies ist meine Überzeugung) sehen wir die Welt durch Gottes Augen. |
Mein Lieber, das wird noch sehr lange dauern. Und ob wir je wie Gott sehen werden, kommt immer darauf an, wie wir Gott sehen. Darüber könnte man lange philosophieren. Aber dafür sind wir Seelen ja auf der Erde, daß wir alles Durchleben und Erleben im Hier und Jetzt.
http://www.amazon.de/Wie-erlangt-Er.....eren-Welten/dp/3727460016
| Zitat: |
| Wer wirklich mit dem Herzen und dem Verstand beim Lesen zuhört, der wird feststellen, daß Rudolf Steiner recht hat. Die Erleuchtung kann nicht durch geistiges Lustwandeln erreicht werden, sondern erfordert Disziplin in allen Bereichen des Lebens |
| Zitat: |
| Steiner sagt, dass erst alle Ebenen des Lebens geordnet sein müssen, damit der Suchende in der Lage ist, die große Verantwortung, die eine wahre Erleuchtung mit sich bringt, übernehmen und auch tragen zu können. |
http://de.wikibooks.org/wiki/Philos....._Das_philosophische_Leben
| Zitat: |
Philosophen sind wörtlich übersetzt „Weisheits-Liebende“. Weisheit kann dadurch erlangt werden, dass man nach dem sucht, was die Wirklichkeit tatsächlich ausmacht, sich also nicht mit dem zufrieden gibt, was einem die Sinne bieten. Indem man den nous bemüht und allein von Gedanken ausgeht, die nicht wie die Informationen der Sinne durch Täuschungen verfälscht sein können, ist man auf der Suche nach der Wahrheit, nach dem, was wahr sein muss, da es nicht verfälscht sein kann. Dieser Suche nach der Wahrheit unter Bemühung des logos und des nous wird das philosophische Leben geweiht und sie ist es, die den Sinn dieses Lebens ausmacht, dem Philosophen „[...] ist die Vernunft der einzige Maßstab; sie muß also schon im Diesseits zu erlangen sein“ [2]. Die Wahrheit ist für einen Philosophen der einzige sichere Anhaltspunkt für seine Lebensführung und gibt diesem Leben Sinn. Er ersehnt mit ihr die echte Weisheit in theoretischer und praktischer Form[3]. Um sie zu erlangen, bedarf es verschiedener Voraussetzungen:
|
suchwort: was ist weisheit und wie erlangt man sie ?
http://www.duentscheidest.com/artikel/werist.html
| Zitat: |
Wie ist Gott? - Man kann ihm begegnen.
Gott, der das ganze Universum geschaffen hat, mit all seinen Details, ihm kann man begegnen. Er sagt uns, wie er ist, aber noch mehr als das. Er sucht eine Beziehung zu uns, so dass wir ihn persönlich kennen lernen können. Wir können ihn nicht nur irgendwann kennen lernen, sondern wir können ihn jetzt kennen lernen. |
suchwort: wer oder was ist gott ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Gott
| Zitat: |
Das Wort Gott steht in seiner allgemeinen Bedeutung als Gattungs- oder Sammelbegriff für transzendente (d.h. die erfahrbare Welt – auf welche Weise auch immer – übersteigende) Mächte, die ihrerseits Einfluss auf das Leben in der für uns erfahrbaren Welt nehmen. An einen Gott oder mehrere Götter glauben heißt dann, (1) die Existenz und Wirksamkeit einer solchen Macht oder solcher Mächte anzunehmen sowie (2) sein Leben auf diese göttliche Macht oder diese göttlichen Mächte in der Welt hin zu orientieren.
In einem übertragenen Sinn kann das Wort Gott generell für alles stehen, was einem Menschen letzte Lebensorientierung ist (Luther: „Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott“). Das jeweils mit unterschiedlichen Bedeutungen gefüllte Wort Gott steht dann für miteinander konkurrierende Lebensorientierungen, unter denen die einzelnen Gottesvorstellungen ihren Platz suchen und ihre je spezifische Art des Gottesglaubens auszudrücken haben.
|
freundliche Grüße
|
|
|
|
Schaffen wir es aber, einen Menschen wie Hitler oder einen Pädophilen (nur um zwei Beispiele zu nennen) als einen Menschen, anzusehen, in dem Gott wohnt – erst dann haben wir das wirklich verstanden und verinnerlicht!
Wo bitte kann Gott in solchen Menschen leben?
Mein Vater ist ein gemeiner Kinderschänder, der jetzt auf seien verhandlung wartet, und ich kann ihm nicht verzeihen.
Denn ich bin dadurch sehr, sehr krank geworden.
Wie soll ich solchen Menschen vergeben können?
Sie handelten ja bestimmt nichit im Sinne Gottes, denn das kann ich mir nicht vorstellen.
Tut mir leid, wenn dies jetzt aggressiv klingt, aber bin ehct sauer über solch eine EInstellung.
Gott heißt solche Fehltritte ganz bestimmt gut.
|
|
|
|
| Zitat: |
| Wo bitte kann Gott in solchen Menschen leben? |
Am Grund seines Seins, denn andernfalls würde dieser Mensch nicht existieren.
Gott ist das Leben in uns.
| Zitat: |
| Mein Vater ist ein gemeiner Kinderschänder, der jetzt auf seien verhandlung wartet, und ich kann ihm nicht verzeihen. |
Ich kann verstehen, dass Du das nicht verzeihen kannst.
Es tut mir leid, unter was Du leiden musstest.
| Zitat: |
| Denn ich bin dadurch sehr, sehr krank geworden. |
Ein Teil Deiner Krankheit liegt aber auch darin, dass Du nicht vergeben kannst (was ich ja auch gar nicht kritisiere.)
| Zitat: |
| Wie soll ich solchen Menschen vergeben können? |
Lukas 23:33-34 „Sie kamen zur Schädelhöhe; dort kreuzigten sie ihn und die Verbrecher, den einen rechts von ihm, den andern links. Jesus aber betete: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun....“
Klar, hierzu gehört auch eine immense Kraft.
Und wohlgemerkt, auch in meinem Leben gibt es Dinge, für die ich noch Zeit brauche, sie zu vergeben.
| Zitat: |
| Sie handelten ja bestimmt nichit im Sinne Gottes, denn das kann ich mir nicht vorstellen. |
Genau hierin hast Du mich missverstanden: Vergeben heißt nicht gutzuheißen.
Gott ist Vergebung aber Gott heißt nicht unser Fehlverhalten gut.
| Zitat: |
| Tut mir leid, wenn dies jetzt aggressiv klingt, aber bin ehct sauer über solch eine EInstellung. |
Ich finde Deine Reaktion Deinen Erfahrungen gemäß angemessen.
Diese Einstellung war wohl auch die von Jesus.
Gott leidet mit den Leidenden.
Was wir den dem geringsten seiner Kinder antun, das tun wir Gott an.
Wir sind nur meist blind für diese Tatsache.
Stell Dir vor einer Mutter wird ihr Kind sofort nach der Entbindung genommen.
Die Pubertät wird es niemals erreichen.
Tageslicht wird es erst am Tage seiner Tötung sehen.
Ein Leben in Angst und Verzweiflung.
Mutter und Kind ist eine Kuh nur wenige Kilometer von Dir und mir entfernt.
Und Gott leidet mit und Gott vergibt!
|
|
|
|
Ein Leben in Angst und Verzweiflung
darüber könnte ich bücher schreiben, aber dennoch....
ich kann mir absolut nicht vostellen, dass Gott alles vergibt...hm....
|
|
|