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| Schaffen wir es aber, einen Menschen wie Hitler oder einen Pädophilen (nur um zwei Beispiele zu nennen) als einen Menschen, anzusehen, in dem Gott wohnt – erst dann haben wir das wirklich verstanden und verinnerlicht! |
Gott hat alle Menschen erschaffen, und wohnt erst dann in Ihnen, wenn sie Ihr Herz gereinigt haben. Aber Hitler usw. haben bestimmt nicht ihr Herz gereinigt. Im Gegenteil. Mit seinem feigen Selbstmord hat Hitler sich selber in die allertiefste Hölle katapultiert.
@Gabriele,
und mache es doch nicht so kompliziert. Ganz einfach: "Gott ist die Liebe und die Liebe ist das Leben".
Und es muß auch nicht lange dauern bis wir Gott "sehen" oder besser gesagt "fühlen". Gott können wir erfahren, "hier und jetzt" tief in unsere Herzen; aber nur dann, wenn wir es auch wirklich wollen. Also wir den ersten Schritt Richtung Gott machen (denn von alleine kommt ER bestimmt nicht), und wir es zulassen, von IHM "berührt" zu werden. Was nichts anderes als die "Taufe" ist.
Und diese Taufe ist noch keine "Erleuchtung" sondern nur der Anfang vom Wege zur Erleuchtung(=Himmel).
| frosti hat folgendes geschrieben: |
| ich kann mir absolut nicht vostellen, dass Gott alles vergibt...hm.... |
Der Mensch richtet sich selber durch sein Tuen, und Gott vergibt nur derjenigen, wenn dieser auch will, daß ER ihm vergibt.
Und wenn Gott vergeben kann, so sollten wir das auch können. D.h., wenn Du Deinen Vater für seine Tat hasst, kann Gott in Deinem Herzen keinen Einlass finden. Denn wo Hass ist, ist kein Platz für die Liebe.
| Zitat: |
(13) Wie kann der um "Vergebung seiner Sünden" bitten, dessen Herz noch voll Unlauterkeit ist, da nichts innewohnt denn Zorn, Neid, Hoffart, Mißgunst, Frechheit und noch viele andere Laster der Art? - Höret, zur fruchtreichen Erreichung der Vergebung der Sünden wird mehr erfordert als durch günstige Verhältnisse feindlos zu sein.
Denn wer keinen Feind hat, wie soll der bitten: "Vergib mir meine Sünden, wie ich meinen Feinden vergebe" - Ich will damit nicht sagen, daß ihr euch Feinde machen sollet, um dann etwas zu vergeben zu haben; aber das will Ich damit sagen, daß euer Herz über jede Beleidigung, wie geartet sie auch immer sein möge, erhaben sein solle. Sonst erbittet ihr euch, statt der Vergebung, das Gericht und die Verdammnis auf den Hals. |
Gott erklärt das Vaterunser
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| ich hasse nicht, über diese phase bin hinaus, aber ich mag ihm die zeit nicht verzeihen, denn dann wäre die tat an mir, ja nur halb so schlimm....
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@Frosti
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| ich kann mir absolut nicht vostellen, dass Gott alles vergibt...hm.... |
Gott ist die bedingungslose Liebe.
Eben weil Gottes Liebe nicht bedingt ist, vergibt Gott.
| Zitat: |
| ich hasse nicht, über diese phase bin hinaus, aber ich mag ihm die zeit nicht verzeihen, denn dann wäre die tat an mir, ja nur halb so schlimm.... |
Genau diesen Zusammenhang musst Du erkennen:
Zu vergeben heißt nicht gutheißen, heißt nicht bagatellisieren und heißt auch nicht die Herabsetzung der Bosheit einer Tat in irgend einer Weise!
Das Gegenteil ist der Fall:
Solange Du nicht vergibst, verlängerst Du das Leid, das Dir durch die Tat zugefügt wurde.
Lies Dir das von Wolfgang noch mal genau durch:
| Zitat: |
| Und wenn Gott vergeben kann, so sollten wir das auch können. D.h., wenn Du Deinen Vater für seine Tat hasst, kann Gott in Deinem Herzen keinen Einlass finden. Denn wo Hass ist, ist kein Platz für die Liebe. |
Sehr gut, Wolfgang, es steht allerdings noch im Widerspruch dazu:
| Zitat: |
| ... und Gott vergibt nur derjenigen, wenn dieser auch will, daß ER ihm vergibt. |
Würde Gott nicht vergeben, so würde Gott sein Herz ebenfalls verschmutzen. Aber Gott liebt bedingungslos. Gottes Liebe ist immer groß genug, einen Menschen zu lieben, egal was dieser tat. Gott ist niemals Unfähig zu vergeben. Gott würde seine/ihre Vergebung niemals verwehren.
Die Bestrafung für eine schlechte Tat ist der Mangel an Liebe, der diese Tat entsprang.
Die Sühne für eine schlechte Tat ist die schmerzhafte Reinigung des Herzens, um zu dieser Liebe zurückzufinden.
Gruß Martin
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Ich meinte damit, Gott kann mir nur vergeben, wenn ich IHM darum bitte, mir zu vergeben. Tue ich das nicht, wird mir nie und nimmer vergeben. Warum auch, wenn ich das nicht will?
Genau so wenig wird er einen Hitler in der allertiefsten Hölle vergeben. Wie könnte ER auch, wenn dieser nicht will, und ER nur noch Kälte fühlt?
Also verstehe ich Deinen Einwand des Widerspruches nicht.
Gott hat mir mein sündiges Leben verziehen, aber auch nur weil ICH mein sündiges Leben erkannt und es bereut habe, und nicht weil ER meinte es wäre an der Zeit mir meine Sünden zu vergeben, ohne das ich auch nur irgendetwas dafür tue.
| Zitat: |
| Gott ist niemals Unfähig zu vergeben. Gott würde seine/ihre Vergebung niemals verwehren. |
Das heißt doch nur, ER würde auch einem Hitler vergeben, wenn dieser IHM darum bitten würde, so wie der ER am Kreuze dem einen Verbrecher zu seiner Seite vergeben hat, weil dieser IHM darum bittete.
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| Ich meinte damit, Gott kann mir nur vergeben, wenn ich IHM darum bitte, mir zu vergeben. |
Und wenn nicht, KANN GOTT DANN NICHT?
Wieso sollte Gott etwas nicht können?
Ich finde das einfach wichtig, denn ein Atheist glaubt nicht an Gott, somit kann er Gott nicht bitten, ihm zu verzeihen.
Sollte ein Mensch benachteiligt werden, nur weil er nicht an Gott glaubt?
| Zitat: |
| Tue ich das nicht, wird mir nie und nimmer vergeben. Warum auch, wenn ich das nicht will? |
Woher weißt Du so genau, was Gott will und was nicht?
Ich habe einigen Menschen vergeben, die mich nicht darum baten.
Bin ich also höher entwickelt als Gott? ? ?
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| Genau so wenig wird er einen Hitler in der allertiefsten Hölle vergeben. Wie könnte ER auch, wenn dieser nicht will, und ER nur noch Kälte fühlt? |
Woher weißt Du, dass dieser nicht will?
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| Das heißt doch nur, ER würde auch einem Hitler vergeben, wenn dieser IHM darum bitten würde, so wie der ER am Kreuze dem einen Verbrecher zu seiner Seite vergeben hat, weil dieser IHM darum bittete. |
Hat er nicht auch denen vergeben, die ihn an ein Kreuz nagelten? Und zwar mit den Worten: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Und diese haben ihn nicht darum gebeten!
Was trennt einen sündigen Menschen eigentlich von Gott, wenn Gott doch allgegenwärtig ist? Nichts anderes als dessen eigene Illusion.
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