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| Ich meinte damit, Gott kann mir nur vergeben, wenn ich IHM darum bitte, mir zu vergeben. |
Und wenn nicht, KANN GOTT DANN NICHT? |
Er könnte schon, tut es aber nicht, denn wozu hätten wir dann von IHM unseren freien Willen geschenkt bekommen?
Und wenn Gott eh schon allen vergeben hat, wieso ist dann die Welt noch so schlecht?
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Ich finde das einfach wichtig, denn ein Atheist glaubt nicht an Gott, somit kann er Gott nicht bitten, ihm zu verzeihen.
Sollte ein Mensch benachteiligt werden, nur weil er nicht an Gott glaubt? |
Wer behauptet denn das Atheisten benachteiligt werden? Manch ein Atheist ist besser als ein Gläubiger, und letztendlich geht es doch nur um die Taten, egal welcher Religion man angehört oder ob man ein Heide oder ein Atheist ist. Denn was der Mensch säät, wird er auch Ernten.
Und spätestens wenn ein Atheist gestorben ist, und dann verwundert feststellt, daß er noch lebt, wird er sich auch seine Gedanken machen, ob es nicht doch einen Gott geben könnte.
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| Woher weißt Du so genau, was Gott will und was nicht? |
Mitgefühl.
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Ich habe einigen Menschen vergeben, die mich nicht darum baten.
Bin ich also höher entwickelt als Gott? ? ? |
Nein, denn das ist die Nächstenliebe.
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| Bin ich also höher entwickelt als Gott? ? ? |
Also wenn Du schon so direkt fragst, könnte man das auch so auffassen; oder zumindest könnte man meinen, Du wärst etwas besseres als andere.
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Woher weißt Du, dass dieser nicht will?
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Wie bereits erwähnt: Mitgefühl.
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Hat er nicht auch denen vergeben, die ihn an ein Kreuz nagelten? Und zwar mit den Worten: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Und diese haben ihn nicht darum gebeten!
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Aber bereuen und sühnen müßen die ihre Tat nicht mehr?
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| Was trennt einen sündigen Menschen eigentlich von Gott, wenn Gott doch allgegenwärtig ist? Nichts anderes als dessen eigene Illion. |
Die Hölle ist die Illusion, und die ist es auch, was uns von Gott trennt. Und das bleibt die auch solange, bis wir unsere eigene Hölle in uns erkannt haben, und wir uns mit unserem "freien Willen" Gott nähern wollen.
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Hallo Wolfgang
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| Er könnte schon, tut es aber nicht, denn wozu hätten wir dann von IHM unseren freien Willen geschenkt bekommen? |
Für mich ist freier Willen keine Sache nach dem Motto: Wehe, Du setzt ihn ein.
Meine Meinung:
Es wirkt ein karmisches Gesetz.
Jede Handlung, die wir mit einer Tatabsicht ausführten treibt Früchte.
Diese werden wir früher oder später ernten.
Je mehr wir uns der Göttlichkeit nähern, desto weniger betroffen sind wir von den Früchten, seien es gute oder auch schlechte.
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| Und wenn Gott eh schon allen vergeben hat, wieso ist dann die Welt noch so schlecht? |
Das ist Ansichtssache. Es gibt auch viel Gutes auf der Welt, ja das Gute überwiegt bei weitem!
Schau mal: eine der zentralen Stellen aus der Bibel:
„Ihr aber sollt eure Feinde lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür erhoffen könnt. Dann wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist! Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden.“
Was Gott von uns einfordert wird er/sie ja wohl auch selbst erfüllen.
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| Und spätestens wenn ein Atheist gestorben ist, und dann verwundert feststellt, daß er noch lebt, wird er sich auch seine Gedanken machen, ob es nicht doch einen Gott geben könnte. |
Nun, das könnte doch ebenso auf eine Seele wie die von Hitler zutreffen, oder nicht?
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| Also wenn Du schon so direkt fragst, könnte man das auch so auffassen; oder zumindest könnte man meinen, Du wärst etwas besseres als andere. |
Das bin ich eben nicht. Wir sind alle eins! Eins in Gott.
Meine Aussage war lediglich die:
Wenn wir Menschen andern vergeben können, ohne dass diese uns darum baten, dann wird Gott das doch erst recht können und tun.
Wenn Gott das nicht täte, was für eine Vorbildfunktion wäre das?
Gott tut das nicht aus „Mitgefühl“ ? Wie meinst Du das?
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| Aber bereuen und sühnen müßen die ihre Tat nicht mehr? |
das über die Sühne schrieb ich doch bereits:
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| Die Sühne für eine schlechte Tat ist die schmerzhafte Reinigung des Herzens, um zu dieser Liebe zurückzufinden. |
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| Die Hölle ist die Illusion, und die ist es auch, was uns von Gott trennt. Und das bleibt die auch solange, bis wir unsere eigene Hölle in uns erkannt haben, und wir uns mit unserem "freien Willen" Gott nähern wollen. |
Da sind wir einer Meinung.
Gruß Martin
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Hallo Martin,
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| Für mich ist freier Willen keine Sache nach dem Motto: Wehe, Du setzt ihn ein. |
Für uns ist das selbstverständlich, aber für die meisten Menschen nicht. Denn diese benutzen ihren freien Willen lieber für andere Zwecke, als daß sie mit diesem denn auch wirklich Jesus folgen wollen.
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Und wenn Gott eh schon allen vergeben hat, wieso ist dann die Welt noch so schlecht? |
Das ist Ansichtssache. Es gibt auch viel Gutes auf der Welt, ja das Gute überwiegt bei weitem! |
Ich sehe aber, daß den Menschen hier auf Erden noch sehr viel Leid zugefügt wird. Und würde eher behaupten, daß das Schlechte überwiegt.
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Schau mal: eine der zentralen Stellen aus der Bibel:
„Ihr aber sollt eure Feinde lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür erhoffen könnt. Dann wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist! Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden.“
Was Gott von uns einfordert wird er/sie ja wohl auch selbst erfüllen. |
Und? Halten sich die Menschen auch an seiner Forderung? Ich denke eher nicht, denn ansonsten gäbe es ja nicht so viel Leid auf dieser Welt.
Aber ER fordert auch nicht, sondern zeigt uns damit nur den Weg zu IHM auf. Den wir gehen können, wenn wir uns denn auch wirklich Gott nähern wollen.
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Und spätestens wenn ein Atheist gestorben ist, und dann verwundert feststellt, daß er noch lebt, wird er sich auch seine Gedanken machen, ob es nicht doch einen Gott geben könnte. |
Nun, das könnte doch ebenso auf eine Seele wie die von Hitler zutreffen, oder nicht? |
Könnte schon, aber bedenke auch was er gesäät hat.
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| Das bin ich eben nicht. Wir sind alle eins! Eins in Gott. |
Ich möchte mich aber immer getrennt von Gott sehen. Denn ER hat mich ja erschaffen.
Seine Liebe ist es aber die mich mit IHM und uns allen vereint -> Wenn ich IHN tief in meinem Herzen liebe, bin ich beim Vater.
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"@Gabriele,
und mache es doch nicht so kompliziert. Ganz einfach: "Gott ist die Liebe und die Liebe ist das Leben".
Und es muß auch nicht lange dauern bis wir Gott "sehen" oder besser gesagt "fühlen". Gott können wir erfahren, "hier und jetzt" tief in unsere Herzen; aber nur dann, wenn wir es auch wirklich wollen. Also wir den ersten Schritt Richtung Gott machen (denn von alleine kommt ER bestimmt nicht), und wir es zulassen, von IHM "berührt" zu werden. Was nichts anderes als die "Taufe" ist.
Und diese Taufe ist noch keine "Erleuchtung" sondern nur der Anfang vom Wege zur Erleuchtung(=Himmel). "
Das sind sehr schöne und SEHR wahre Worte!
lg Wally
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@ Wolfgang
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| Ich sehe aber, daß den Menschen hier auf Erden noch sehr viel Leid zugefügt wird. |
Ja, solange die Menschen den Tieren so viel Leid zufügen, wirkt das karmsiche Gesetz eben auf den Menschen zurück.
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| Und würde eher behaupten, daß das Schlechte überwiegt |
der Terroranschlag 11.September war ein schreckliche Ereignis.
Alle, von den rund 3000 Menschen, die dem Tode ins Auge sahen und es noch schafften, von ihren angehörigen Abschied zu nehmen, zeugten von ihrer Liebe zu ihnen. Kein einziger anfuf war boshaft oder auch nur anklagend.
So siehst Du das Gute selbst in solchen menschlichen Katastrophen .
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| Aber ER fordert auch nicht, sondern zeigt uns damit nur den Weg zu IHM auf. Den wir gehen können, wenn wir uns denn auch wirklich Gott nähern wollen. |
Ja, so ist es besser ausgedrückt, als ich es tat.
Was ich meinte ist, dass unsere Vergebung uns Gott näher bringt unabhängig davon ob uns andere darum bitten, zu vergeben oder nicht.
Würden wir nur dann vergeben, wenn wir darum gebeten würden so wäre auch das eine Form des Nachtragens.
Ich glaube:
Gott kennt kein Nachtragen, deshalb vergibt er/sie auch dann, wenn wir nicht darum baten.
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| Könnte schon, aber bedenke auch was er gesäät hat. |
Sicherlich, Hitler hat viel Negatives gesät.
Die Ernte wird schlecht sein.
Aber jede Seele hat die Möglichkeit, die Bosheit, die in ihr steckte in Liebe zu verwandeln.
Dies wird für eine Seele wie die von Hitler ein mühseliger und langer Weg sein.
Aber wenn er schon blind dafür war, was er andern antat, so wird die Erfahrung eine andere sein, wenn er sich selbst ohnmächtig einer grausamen menschlichen Maschinerie ausgesetzt sieht.
Gott, so glaube ich, weißt niemand zurück.
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| Ich möchte mich aber immer getrennt von Gott sehen. Denn ER hat mich ja erschaffen. |
Deine Freiheit!
Meine Freiheit ist das Zustreben auf das Einswerden mit Gott, denn aus Gott ging ich ja auch hervor.
Analogie: ein Wolke, die das Meer verlässt und als Flus wieder ins Meer einmündet.
Gruß Martin
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