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Salam Gabriele!
Wohl war, dass ich Deine Zitate aus dem Zusammenhang gerissen habe. Ich habe mehrfach versucht den Link zu aktivieren um evtl. etwas besonnener zu reagieren. Da dies aber nicht funktionierte habe ich das nicht stehen gelassen, was ich für mich nicht stehen lassen konnte.
Nimm es mir nicht übel!
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| 2. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand 5 x oder mehr betet. Warum sollte ich auch ? |
Ich habe ganz sicher was da gegen, wenn es lehre Worthülsen sind um sich ins Paradies einkaufen zu können.
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| 3. Gott ist nicht allein im Universum. Gott ist das gesamte Universum. Gott hat seine Helfer. Sie stehen ihm in allem zur Seite. Wie unten so oben, wie oben so unten. |
Genau, weil ER der Schöpfer von allem ist.
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| 4. Gott ist für mich alles, was lebt, auch scheinbar unbeseelte Materie. Weil Gott in allem ist. In jedem Wesen und in allem, woraus die Welt besteht. |
Sehe ich nicht anders als Du!
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| 5. Als Freidenker lasse ich mir Spielraum. Es gibt keine Form, der ich anhänge. Wann Gott alles ist, dann ist er in mir, in jedem Teil in mir und genauso in allen Menschen dieser Welt. Meine Seele hat sich hier inkarniert, denn mit meinem Denken und Fühlen wäre ich in einer anderen Kultur sicherlich verloren. Deine Seele hat sich in diesem Leben im islamischen Kulturraum inkarniert und in diesem gibt es einen anderen Spielraum. Was sicherlich seine Berechtigung hat. Die äußeren Umstände sind andere. Das möchte ich nicht werten, ich stelle nur fest. |
Wie wenig Du mich doch kennst und wie bekannt mir Deine Worte doch sind.
Aber meine Seele hat sich nicht im islamischen Kulturaum inkaniert, sondern in das hier und jetzt in dem wir beide reden können. Und für den Islam habe ich mich aus meinem freihen Willen, so sieben Jahre nach meiner Geistigen Geburt entschieden. Somit ist der Spielraum der selbe und es gibt keine anderen äußeren Umstände, denn wir beide sind Menschen in SEINEM Leben.
Und in dem Du feststellst, hast Du für Dich eine Wertung getroffen. Denn in Deiner Einschätzung was ich bin oder nicht und wohin ich zu zuordnen bin liegst Du falsch.
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| 6. Aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen, die sich sicherlich nicht vereinbaren lassen, zolle ich dir als Mensch Respekt und Achtung. Nichtsdestotrotz habe ich meine eigenen Erkenntnisse, Wünsche und Ansichten. In diesem Land und in dieser Gesellschaft habe ich das Recht, mich dem zuzuwenden, das mich innerlich anspricht und dem ich vom Gefühl her Zustimmung zollen kann. |
Danke für Deinen Respekt, das beruht sich auf Gegenseitigkeit. Und schön, dass Du Dich in einer Sicherheit wiegst, dass sich unsere Sichtweisen, nicht vereinbaren lassen. Wir beide treffen in diesem Forum das erste mal aufeinander und schon hast Du mich in eine Schublade gesteckt. Ist das Deine Praxis des Glaubens an Gott?
Ich habe auch in meinem Leben und durch mein Leben Erkenntnisse, Wünsche und Ansichten, die sehr wohl mit dieser Gesellschaft in Recht und Freiheit konform sind. Ich füge der Sache nur mein Glauben an Gott hinzu, welches diese Gesellschaft durch mein Leben in einem winzig kleinen Teil der Praxis, mit Gerechtigkeit, Liebe, Mitgefühl und Soziales Engagement erfüllt. So wie es doch jeder Aufrichtige Glaube verlangt.
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| 7. Weisheiten erlangt jeder Mensch auf seine Weise. Was der eine braucht, ist für den anderen nicht notwendig. Wonach es den einen verlangt, ist für den anderen nicht annehmbar. |
Weisheit ist eine Gabe. Man kann unendlich viel wissen und Erkenntnis erlangen, aber das macht einen Menschen noch lange nicht Weise. Auch kann man die Weisheit nicht festhalten. Weisheit ist eine Erkenntnis der höheren Dimension. Nicht jeder Mensch wird dieser Gnade zuteil!
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8. Wichtig ist, den anderen als von Gott gewünscht anzunehmen. Ihn zu respektieren und auch mal Dinge so stehen lassen zu können, wie sie sind.
Denn Gott liebt die Vielfalt, die er geschaffen hat. Für mich ist alles, was ist, in Gott und ist Gott. Gottes Schöpferkraft durchstrahlt alles Existierende. |
Dem stimme ich Dir zu, bis auf den Punkt, das man einfach mal par Dinge so stehen lassen sollte, weil sie so sind.
(Ungerechtigkeit sollte ich aus Respekt der Vielfalt und Annahme Gottes auch so stehen lassen?)
Ich verstehe aber was Du mir sagen willst!
Aber:
Was ich nicht verstehe hinterfrage ich, auch wenn ich es auf eine subtile art mache. Wenn ich etwas absolut unkonform finde mit meinen Ansichten, widerspreche ich. Und dies mache ich auch mit Gott. Deshalb kann ich lernen weil ich nicht einfach Dinge stehen lasse.
Und wenn aus zwei scheinbar unterschidlichen Meinungen im Dialog ein Konsens gefunden wird, so entsteht was göttliches. Dies bringt weiter und nicht die Erkenntnisse, die nicht angewendet werden.
Stehen lassen verändert nichts und das Leben/Gott ist Bewegung !
LG ISA!
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