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Interessantes Bild über fortschreitende Gottesoffenbarung












zurip hat folgendes geschrieben:
... Nur so am Rande:
So ist es für mich auch logisch wenn zu einer Zeit in der es im Nahen Osten (ad Islam) keine Möglichkeiten zur Kühlung von Nahrungsmitteln gegeben hat, ein Prophet wie Mohammed den Verzicht auf Schweinefleisch für angemessen erklärt hat.


Hi zurip,

ich glaube, dass wir bei jeder göttlichen Offenbarung damit rechnen müssen, dass sich der Sinn mancher Gebote erst lange Zeit nach ihrer Verkündung zeigt. Ich habe mal gehört, dass der Verzicht auf Schweinefleisch auch mit der Vermeidung der Übertragung von Trichinen zusammenhängt. Muß aber nicht sein, dass das die vollständige Begründung für das Gebot ist. Göttliche Weisheit reicht eben weiter als menschliche .


Liebe Grüße,

Herzlich
Es gibt sehr viele anschauliche und wunderbare Metaphern für die fortschreitende Gottesoffenbarung:

Aus den Bahá'i Schriften etwa stammt das Beispiel der "Perlenkette", das besagt, dass alle Religionen wie die Perlen einer Kette sind, die nach-
einander aufgefädelt werden oder das noch bekanntere Beispiel der "Sonnen", welches von Abdu'l-Bahà oft erwähnt wurde, nachdem die Offenbarer wie Sonnen sind und jeder neue Tag eine neue Offenbarung ist.

Abdu'l-Bahà gibt auch das Beispiel der "Schule", um zu verdeutlichen, dass jeder Mensch, der den Bahá'i Glauben annimmt, seine alte Religion
nicht zwangsläufig aufgibt. Er vergleicht die Offenbarungen Gottes mit
verschiedenen Klassen bzw. Altersstufen, die sich der Reife des Menschen anpassen und ihm immer neue Geheimnisse offenbaren und begreifen lassen. Wenn nun ein Mensch beispielsweise von der ersten Klasse in die zweite Klasse aufsteigt, könnte man dann sagen, dass er jenes Wissen aus der ersten Klasse verloren hat oder nicht mehr hat? Nein, im Gegenteil, er hat seinen Erkenntnishorizont erweitert!

Ein Beispiel aus der modernen Welt, dass ich auch sehr effizient finde:
Religion ist wie ein Betriebssystem, die verschiedenen Offenbarungen
sind die Updates dieses Systems.
bloffim hat folgendes geschrieben:
Es gibt sehr viele anschauliche und wunderbare Metaphern für die fortschreitende Gottesoffenbarung:

...

Ein Beispiel aus der modernen Welt, dass ich auch sehr effizient finde:
Religion ist wie ein Betriebssystem, die verschiedenen Offenbarungen
sind die Updates dieses Systems.


... das ist wirklich anschaulich !

Liebe Grüße,

Herzlich
Zitat:
Die Wahrheit ist eine in allen Religionen und durch sie vermag die Einigkeit der Welt zur Tat zu werden... Würden die Menschen nur nach Wahrheit suchen, so würden sie sich einig finden.

Der Religionen sind viele, aber es gibt nur eine Wahrheit der Religion. Der Tage sind viele, aber nur eine Sonne strahlt. Es gibt viele Quellen, aber jede Quelle hat den gleichen Ursprung. Ein Baum hat viele Zweige, dennoch ist es nur ein Baum. Grundlage der göttlichen Religionen ist die Wahrheit; wäre diese nicht, gäbe es keine Religionen ...

Die Propheten und Boten Gottes wurden zu dem einzigen Zweck herabgesandt, die Menschheit auf den geraden Pfad der Wahrheit zu führen.

Um die Wahrheit zu finden, müssen wir von unseren Vorurteilen, unseren eigenen kleinlichen, alltäglichen Vorstellungen lassen; ein offener, empfänglicher Sinn ist nötig. Wenn unser Kelch vom Ich erfüllt ist, so ist in ihm kein Raum mehr für das Wasser des Lebens. Die Tatsache, daß wir meinen, selber im Recht zu sein und jeden anderen für im Unrecht halten, ist das größte aller Hindernisse auf dem Weg zur Einheit, und Einheit ist nötig, wenn wir zur Wahrheit kommen wollen, denn die Wahrheit ist nur eine.

Baha'i-Schriften
Der Grundgedanke eines solchen Schemas ist nicht abwegig, glaube ich.

Abraham ist ja tatsächlich Stammvater vieler verschiedener Völker.

In dem Schema fehlt allerdings NOAH, zwischen Adam und Abraham, sowie dessen drei Söhne.

NOAH: SEM, HAM, JAPHET

Diese sind Urväter der Weltbevölkerung.

Wenn das mehr ins Bewusstsein gerückt wird, dann merkt manch einer, dass man sich bei dem Wort;: 'Antisemitismus' in der Wörterkiste vergriffen hat, wenn man damit 'Judenfeindlichkeit' bezeichnen will.

Die Juden sind zwar Semiten, aber das sind noch viele andere Völker auch.

Die Urvölker sind also die Semiten, die Hamiten und Die Japhetiter

grob eingeteilt sind das der Westen und Norden, der Süden und der Osten mit den Asiaten, dazu gehören auch die Indianer.

In der Bibel sind vier lebendige Wesen gezeigt (Ezechiel 1 / 3 / 10 und Offenbarung 4 / 5 / 6 / 7 / 14 / 15 / 19).

Sie sind die 'Repräsentanten' im 'Himmel', das heisst auf der geistigen Ebene, für die Weltreiche / Weltreligionen.
Zitat:
SCH Ezekiel 1:1 Es begab sich im dreißigsten Jahre, am fünften Tage des vierten Monats, als ich unter den Gefangenen war am Flusse Kebar, daß sich der Himmel öffnete und ich Erscheinungen Gottes sah. 2 Am fünften Tage jenes Monats (es war das fünfte Jahr der Gefangenschaft des Königs Jojachin) 3 erging das Wort des HERRN an Ezechiel, den Sohn Busis, den Priester, im Lande der Chaldäer am Flusse Kebar, und die Hand des HERRN kam daselbst über ihn. 4 Ich schaute aber, und siehe, ein Sturmwind kam von Norden her, eine große Wolke, unaufhörlich blitzend und von einem Strahlenglanz umgeben; mitten drin aber, inmitten des Feuers, war es wie der Silberblick des Erzes.

5 Und mitten drin die Gestalt von vier lebendigen Wesen, und dies war ihr Aussehen: sie hatten Menschengestalt;

6 ein jedes hatte vier Gesichter und ein jedes vier Flügel.

7 Ihre Füße standen gerade, und ihre Fußsohlen glichen der Fußsohle eines Kalbes, und sie funkelten wie geglättetes Erz. 8 Unter ihren Flügeln an ihren vier Seiten befanden sich Menschenhände. Und alle vier hatten ihre Gesichter und ihre Flügel.
9 Ihre Flügel waren einer mit dem andern verbunden; wenn sie gingen, wandten sie sich nicht um: ein jedes ging gerade vor sich hin.

10 Ihre Gesichter aber waren so gestaltet:

vorn eines Menschen Gesicht;

zur Rechten, bei allen vieren, ein Löwengesicht;

zur Linken, bei allen vieren, ein Stiergesicht;

hinten aber hatten alle vier ein Adlergesicht.

11 Ihre Gesichter aber... und ihre Flügel waren nach oben hin ausgebreitet; je zwei waren miteinander verbunden, und zwei bedeckten ihre Leiber. 12 Und jedes ging gerade vor sich hin; wo der Geist hingehen wollte, da gingen sie hin; sie wandten sich nicht, wenn sie gingen. 13 Und dies war das Aussehen der lebendigen Wesen: sie waren wie glühende Kohlen, welche brennen; und es fuhr wie Fackeln zwischen den lebendigen Wesen hin und her, und das Feuer gab einen Glanz, und von dem Feuer gingen Blitze aus; 14 die lebendigen Wesen aber liefen hin und her, wie der Blitz. 15 Als ich nun die lebendigen Wesen betrachtete, siehe, da war je ein Rad auf der Erde neben jedem der lebendigen Wesen, bei ihren vier Gesichtern. 16 Das Aussehen der Räder und ihre Gestaltung war wie Chrysolith, und alle vier hatten die gleiche Gestalt. Sie sahen aber also aus und waren so gemacht, als wäre ein Rad im andern drin. 17 Wenn sie gingen, so liefen sie auf ihren vier Seiten; sie wandten sich nicht, wenn sie gingen. 18 Und ihre Felgen waren so hoch, daß man sich vor ihnen fürchtete; und ihre Felgen waren voller Augen ringsum bei allen vier. 19 Und wenn die lebendigen Wesen gingen, so liefen auch die Räder neben ihnen, und wenn sich die lebendigen Wesen von der Erde erhoben, so erhoben sich auch die Räder.20 Wo der Geist hingehen wollte, da gingen sie hin, wohin der Geist zu gehen willens war, und die Räder erhoben sich im Verein mit ihnen; denn der Geist des lebendigen Wesens war in den Rädern. 21 Wenn jene gingen, so gingen auch sie, und wenn jene stillstanden, standen auch sie still, und wenn jene sich von der Erde erhoben, so erhoben sich auch die Räder vereint mit ihnen; denn der Geist des lebendigen Wesens war in den Rädern.

22 Und über den Häuptern des lebendigen Wesens war etwas dem Himmelsgewölbe gleich, wie der Anblick eines leuchtenden Kristalls, ausgebreitet oben über ihren Häuptern.

23 Und unter dem Himmelsgewölbe waren ihre Flügel ausgestreckt, einer zum andern hin: ein jedes hatte zwei Flügel, womit sie ihre Leiber auf der einen Seite, und zwei, womit sie sie auf der andern Seite bedeckten.

24 Und ich hörte das Rauschen ihrer Flügel wie das Rauschen großer Wasser und wie die Stimme des Allmächtigen.

Wenn sie gingen, so gab es ein Geräusch wie das Getümmel eines Heerlagers;

wenn sie aber still standen, ließen sie ihre Flügel hängen. 25 Und es kam eine Stimme oben von dem Himmelsgewölbe her, welches über ihren Häuptern war; wenn sie still standen, ließen sie ihre Flügel hängen.

26 Und über dem Himmelsgewölbe, das über ihren Häuptern war, sah es aus wie ein Saphirstein, wie die Gestalt eines Thrones. Auf dem Gebilde des Thrones aber saß eine Gestalt, anzusehen wie ein Mensch, oben darauf.

27 Ich sah auch wie den Schimmer von Golderz, wie das Aussehen eines Feuers inwendig ringsum; von der Gestalt seiner Lenden nach oben hin und von der Gestalt seiner Lenden nach unten hin sah ich wie die Gestalt des Feuers, und ein Glanz war rings um ihn her.

28 Wie der Bogen aussieht, der an einem Regentag in den Wolken erscheint, also war auch der Glanz ringsum anzusehen. So war das Aussehen der

Erscheinung der Herrlichkeit des HERRN.

Als ich sie sah, fiel ich auf mein Angesicht und hörte eine Stimme reden.
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